Säuren und Basen in der Chemie
Zitronensaft ist sauer, Seife ist basisch. Hier lernst du, was Säuren und Basen chemisch ausmacht, welche im Alltag und im Labor wichtig sind und wie man mit einer Titration ihre Konzentration bestimmt.
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2.–3. Sek
Das Wichtigste in Kürze
Eine Säure gibt Protonen () ab, eine Base nimmt sie auf. In Wasser macht eine Säure die Lösung sauer, eine Base macht sie basisch (alkalisch). Wie sauer oder basisch eine Lösung ist, zeigt der pH-Wert.
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Der pH-Wert
Die Skala reicht meist von 0 bis 14. Unter 7 ist eine Lösung sauer, bei 7 neutral, über 7 basisch. Ein Schritt auf der Skala bedeutet zehnmal mehr oder weniger -Ionen. Zitronensaft hat etwa pH 2, reines Wasser pH 7, Seifenlauge etwa pH 10.
Neutralisation
Gibst du eine Säure und eine Base zusammen, heben sie sich auf: Es entstehen Wasser und ein Salz, zum Beispiel . Genau das nutzt die Titration: Man gibt so lange Lauge bekannter Konzentration dazu, bis die Säure neutralisiert ist, und rechnet daraus ihre Menge aus.
Vorsicht im Alltag
Starke Säuren und Laugen wie Schwefelsäure oder Natronlauge ätzen Haut und Augen. Im Labor gilt darum: Schutzbrille tragen und beim Verdünnen immer zuerst das Wasser, dann die Säure. Schwache Säuren wie Essigsäure kennst du aus der Küche.