Buchhaltung
In der Buchhaltung hältst du jeden Geschäftsfall auf zwei Konten fest, einmal im Soll und einmal im Haben. Hier lernst du die doppelte Buchhaltung, die Regeln für Soll und Haben und das Schreiben von Buchungssätzen.
Themen
Das Wichtigste in Kürze
Die Buchhaltung hält jeden Geschäftsfall fest: einen Einkauf, eine Lohnzahlung, eine bezahlte Rechnung. Jeder Fall wird auf zwei Konten gebucht, einmal im Soll und einmal im Haben, mit demselben Betrag. Am Ende des Jahres entstehen aus diesen Konten die Bilanz und die Erfolgsrechnung.
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Das Konto als T-Konto
Ein Konto hat zwei Seiten: links das Soll, rechts das Haben. Bei Aktivkonten und Aufwandkonten stehen Zunahmen im Soll und Abnahmen im Haben. Bei Passivkonten und Ertragskonten ist es umgekehrt: Zunahmen im Haben, Abnahmen im Soll. Der Anfangsbestand steht auf der Seite der Zunahmen.
Der Buchungssatz
Ein Buchungssatz nennt zuerst das Konto im Soll, dann das Konto im Haben und am Schluss den Betrag. Zahlt ein Unternehmen eine Lieferantenrechnung von CHF 800 per Bank, lautet er: Verbindlichkeiten LL / Bank 800. Die Schulden nehmen ab (Passivkonto, Soll), das Bankguthaben nimmt ab (Aktivkonto, Haben).
Warum doppelt?
Weil jeder Betrag einmal im Soll und einmal im Haben steht, ist die Summe aller Soll-Buchungen immer gleich der Summe aller Haben-Buchungen. Stimmt das am Schluss nicht, steckt irgendwo ein Fehler. Diese Kontrolle macht die doppelte Buchhaltung so zuverlässig.