Aufgabe 1: Aussagen zum Text prüfen
12 Punkte
Kreuze an, ob die Aussagen dem Text zufolge richtig oder falsch sind.
| Aussage | |
|---|---|
| a) | Die Überschrift des Textes ist ironisch gemeint. |
| b) | Im Text wird ausgesagt, dass Kritik an Jugendlichen kein modernes Problem ist. |
| c) | Mit „Juvenoia“ wird die Angst der Jugend vor dem Altern bezeichnet. |
| d) | Der Begriff „Juvenoia“ meint auch, dass sich ältere Menschen um die Jugend Sorgen machen. |
| e) | Der Autor behauptet, dass Jugend über das Lebensalter definiert wird. |
| f) | Der Autor behauptet, dass sich ältere Menschen von der Jugend in Frage gestellt fühlen. |
| g) | Der Text sagt aus, dass die Jugend am Generationenkonflikt selbst schuld sei. |
| h) | Der Autor wirft den Älteren vor, sie würden ihre eigenen Träume auf die Jugend übertragen. |
| i) | Der Autor ist davon überzeugt, dass die menschliche Intelligenz im Lauf der Jahrzehnte zunimmt. |
| j) | Der Autor ist der Ansicht, dass es zwischen den Generationen viele Unterschiede gibt. |
| k) | Der Autor ist der Meinung, dass Ältere den Jugendlichen ihre Hilfe anbieten sollten. |
| l) | Der Autor kritisiert die Aussage Bertolt Brechts. |
Lösung
Ergebnis: a) richtig, b) richtig, c) falsch, d) richtig, e) falsch, f) richtig, g) falsch, h) richtig, i) falsch, j) falsch, k) richtig, l) falsch
Prüfen Sie jede Aussage an der passenden Textstelle:
- a) richtig: Der Titel behauptet, die Jugend sei «immer» dumm. Der Autor meint das Gegenteil: Jugend-Bashing ist für ihn «Quatsch» (Z. 45).
- b) richtig: Die Klage über die Jugend gibt es schon seit der Keilschrift, bei Sokrates, Platon und im Mittelalter (Z. 5–14).
- c) falsch: «Juvenoia» meint die Angst vor der Jugend und um die Jugend (Z. 21–22), nicht die Angst der Jugend vor dem Altern.
- d) richtig: «Angst um die Jugend» heisst: Ältere machen sich Sorgen um sie (Z. 21).
- e) falsch: Der Autor zählt nur verschiedene Definitionen auf (Lebensalter, Generationen, Neugier) und nennt das ein Problem (Z. 23–29). Er legt sich nicht fest.
- f) richtig: Die Älteren «sehen ihren Status bedroht» (Z. 31).
- g) falsch: Die Kritik hat «nichts mit der Jugend selbst» zu tun, sondern mit dem Altern der Älteren (Z. 47–48).
- h) richtig: Die Jugend dient als Projektionsfläche für das, was die Älteren verpasst haben, und für nicht gelebte Wünsche (Z. 36–38).
- i) falsch: Der Autor nennt die These und die Gegenthese und lässt die Frage offen («Wie dem auch sei», Z. 40–45).
- j) falsch: «In Wirklichkeit gibt es keine Unterschiede zwischen den Generationen» (Z. 39).
- k) richtig: Die Älteren sollten fragen, wo die Jüngeren Verständnis und Unterstützung brauchen (Z. 49–50).
- l) falsch: Der Autor lobt Brecht: Er habe die Verhältnisse «vom Kopf auf die Füsse gestellt» (Z. 50–53).