Aufgabe 1: Aussagen zum Text prüfen
12 Punkte
Kreuze die richtigen Aussagen an!
| Aussage | |
|---|---|
| a) | Der Titel des Textes sagt aus, dass Teenager keine Würde besitzen. |
| b) | Der Text ist aus der Sicht eines Teenagers geschrieben. |
| c) | Die Autorin möchte mit ihrem Text Eltern Ratschläge geben. |
| d) | In früheren Tagen konnte man als Kind selbst bestimmen, was man anziehen wollte. |
| e) | Die Autorin ist der Ansicht, dass Eltern Teenagern klare Anweisungen erteilen sollten. |
| f) | Der Text sagt aus, dass Teenager gerne von den Fehlern ihrer Eltern erfahren. |
| g) | Die Autorin wäre gerne Verbündete, ist aber der Hauptfeind der Tochter. |
| h) | Die Autorin meint, Teenager sollten in Ruhe gelassen werden. |
| i) | Die Autorin kritisiert, dass die Schule den Teenagern zu wenig abverlangt. |
| j) | Die Ich-Erzählerin fragt ab und zu auch ihre Tochter, wie sie ein Problem angehen würde. |
| k) | Die Mutter ist gut zur Tochter, da sie ihr das W-Lan bezahlt. |
| l) | Der Text weist Übertreibungen auf. |
Lösung
Ergebnis: Richtig: c, f, g, j, l. Falsch: a, b, d, e, h, i, k.
- a) falsch: «antastbar» heisst, dass die Würde verletzt werden kann, nicht, dass sie fehlt.
- b) falsch: Es schreibt eine Mutter (Ich-Erzählerin), nicht ein Teenager.
- c) richtig: Sie beschreibt, was bei ihr funktioniert (Anekdoten erzählen, Fragen statt Anordnen), und gibt damit anderen Eltern Tipps.
- d) falsch: Früher konnte man als Elternteil die Kleidungsfrage «noch selbst regeln» (Zeilen 10–11), nicht das Kind.
- e) falsch: Sie empfiehlt «Fragen statt Anordnen» (Zeile 55).
- f) richtig: Geschichten vom Scheitern der Eltern werden «ganz gut beim Nachwuchs angenommen» (Zeilen 48–49).
- g) richtig: «Man wäre so gerne sein Verbündeter … und ist doch der Hauptfeind» (Zeilen 19–20).
- h) falsch: Das Bild der «rohen Eier» beschreibt die Lage; die Autorin sucht aber Wege, mit dem Teenager zu reden.
- i) falsch: Sie betont im Gegenteil, wie viel Teenager mit der Schule schon leisten.
- j) richtig: Zeilen 62–63: Sie fragt den Teenager, wie er das Problem angehen würde.
- k) falsch: «Hey, ich bin die Gute, die das WLan bezahlt!» ist ironisch gemeint.
- l) richtig: z. B. Krisen, gegen die Brexit-Abstimmungen «ein Kinderspiel» sind, oder Menschen als «rohe Eier».