Aufgabe 1: Richtig oder falsch zum Text
16 Punkte
Überlege dir bei jeder Aussage, ob sie richtig oder falsch ist, und setze ein Kreuz in die entsprechende Spalte.
Was erfahren wir am Anfang des Textes über den Schorenhans? (Zeilen 1–4)
| Aussage | richtig | falsch |
|---|---|---|
| Er ist ein lustiger Kerl. | ||
| Er ist geizig. | ||
| Er geht jeden Sonntag in die Hauptstadt. | ||
| Er muss einem Zinsherrn Geld bringen. | ||
| Er kehrt nicht gerne ein. |
Lösung
Ergebnis: Er ist ein lustiger Kerl: richtig; Er ist geizig: falsch; Er geht jeden Sonntag in die Hauptstadt: falsch; Er muss einem Zinsherrn Geld bringen: richtig; Er kehrt nicht gerne ein: falsch
- Lustiger Kerl: richtig. Er ist „um eine witzige Antwort nie verlegen“ (Zeile 1).
- Geizig: falsch. Er hat schlicht fast kein Geld übrig – das ist Armut, nicht Geiz.
- Jeden Sonntag in die Hauptstadt: falsch. Er sollte vergangenen Sonntag gehen, also einmal.
- Muss einem Zinsherrn Geld bringen: richtig. „einen stattlichen Geldbetrag in die Hauptstadt bringen“ (Zeile 2–3).
- Kehrt nicht gerne ein: falsch. Er würde gerne einkehren, hat aber kein Geld dafür (Zeile 3).
Weshalb macht sich der Schorenhans so früh auf den Weg?
| Aussage | richtig | falsch |
|---|---|---|
| Er hat einen langen Weg vor sich. | ||
| Er würde sonst nicht vor dem Abendessen ankommen. | ||
| Er ist nicht gut zu Fuss und braucht deshalb etwas länger Zeit. | ||
| Er möchte auf das Mittagessen hin ankommen. | ||
| Er ist es als Bauer gewohnt, früh aufzustehen, und tut es aus lauter Gewohnheit. | ||
| Er hofft, von seinem Zinsherrn ein Mittagessen vorgesetzt zu bekommen, wenn er ankommt. |
Lösung
Ergebnis: Er hat einen langen Weg vor sich: richtig; Er würde sonst nicht vor dem Abendessen ankommen: falsch; Er ist nicht gut zu Fuss und braucht deshalb etwas länger Zeit: falsch; Er möchte auf das Mittagessen hin ankommen: richtig; Er ist es als Bauer gewohnt, früh aufzustehen, und tut es aus lauter Gewohnheit: falsch; Er hofft, von seinem Zinsherrn ein Mittagessen vorgesetzt zu bekommen, wenn er ankommt: richtig
- Langer Weg: richtig. „es sind sieben Stunden“ (Zeile 5).
- Sonst nicht vor dem Abendessen: falsch. Es geht ums Mittagessen.
- Nicht gut zu Fuss: falsch. Davon steht nichts im Text, er will sogar „streng laufen“.
- Auf das Mittagessen hin ankommen: richtig. „so werde ich bis zum Mittagessen eintreffen“ (Zeile 5–6).
- Aus Gewohnheit: falsch. Der Text nennt einen klaren Grund: Er will rechtzeitig zum Essen dort sein.
- Hofft auf ein Mittagessen vom Zinsherrn: richtig. Er hofft auf Suppe und Wein „vom Zinsherrn“ (Zeile 6–7).
Warum ist der Zinsherr etwas ungehalten?
| Aussage | richtig | falsch |
|---|---|---|
| Den Zinsherrn stört es, dass der Schorenhans eintritt, ohne hereingebeten worden zu sein. | ||
| Der Zinsherr möchte zuerst fertig essen. | ||
| Der Zinsherr wird von der Dienstmagd nicht gerne gestört. | ||
| Der Zinsherr kann den Schorenhans nicht leiden und möchte ihn deshalb nicht sehen. | ||
| In die Stube darf ausser der Familie niemand eintreten. |
Lösung
Ergebnis: Den Zinsherrn stört es, dass der Schorenhans eintritt, ohne hereingebeten worden zu sein: richtig; Der Zinsherr möchte zuerst fertig essen: richtig; Der Zinsherr wird von der Dienstmagd nicht gerne gestört: falsch; Der Zinsherr kann den Schorenhans nicht leiden und möchte ihn deshalb nicht sehen: falsch; In die Stube darf ausser der Familie niemand eintreten: falsch
- Eintritt ohne Einladung: richtig. Hans „drang atemlos gleich hinter der anmeldenden Dienstmagd in die Stube“ (Zeile 12–13) – er wartet nicht, bis man ihn hereinbittet. Der Zinsherr ist „ungehalten über das Eindringen“.
- Will zuerst fertig essen: richtig. Die Familie sitzt beim Essen, und Hans soll sich „eine Weile“ gedulden (Zeile 15–16).
- Von der Dienstmagd gestört: falsch. Gestört hat ihn Hans, nicht die Magd.
- Kann Hans nicht leiden: falsch. Davon steht nichts; er nennt ihn sogar „lieber Mann“.
- Niemand ausser der Familie darf in die Stube: falsch. Hans darf ja bleiben und sich auf die Ofenbank setzen.
