Humanbiologie: der menschliche Körper
Wie schützt sich dein Körper vor Krankheiten, und wie gelangt ein Signal vom Finger ins Gehirn? Hier lernst du das Immunsystem und die Nervenzelle mit dem Aktionspotential kennen.
Themen
Das Wichtigste in Kürze
Die Humanbiologie untersucht, wie der menschliche Körper gebaut ist und wie seine Organe zusammenarbeiten. Zwei Systeme halten ihn dabei im Gleichgewicht: Das Immunsystem wehrt Krankheitserreger ab, das Nervensystem leitet Informationen in Sekundenbruchteilen weiter. In der Sek geht es um Gesundheit und Abwehr, im Gymnasium um die Vorgänge in den einzelnen Zellen.
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Das Immunsystem
Haut und Schleimhäute halten die meisten Erreger draussen. Was trotzdem eindringt, greifen Fresszellen sofort an. Danach bilden spezialisierte weisse Blutkörperchen Antikörper, die genau zu einem Erreger passen; Gedächtniszellen erkennen ihn beim nächsten Mal schneller. Darauf beruht die Impfung.
Viren und Bakterien
Bakterien sind eigene Lebewesen und lassen sich oft mit Antibiotika bekämpfen. Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel; sie vermehren sich nur in fremden Zellen. Gegen Viren wirken Antibiotika darum nicht.
Die Nervenzelle
Eine Nervenzelle nimmt Signale über ihre Dendriten auf und leitet sie über das lange Axon weiter. Das Signal ist ein Aktionspotential: Für einen kurzen Moment kehrt sich die elektrische Spannung an der Membran um. An der Synapse gibt die Zelle einen Botenstoff an die nächste Zelle ab.