Chemische Bindung
Atome halten auf verschiedene Arten zusammen. Hier lernst du die Ionenbindung, die kovalente Bindung und die Kräfte zwischen Molekülen kennen, und warum Wasser so besondere Eigenschaften hat.
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2.–3. Sek
Das Wichtigste in Kürze
Atome verbinden sich, damit ihre äusserste Schale voll wird, meist mit 8 Elektronen (Oktettregel). Dafür geben sie Elektronen ab, nehmen welche auf oder teilen sie. Daraus entstehen Salze, Moleküle und Metalle mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften.
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Elektronen abgeben und aufnehmen
Ein Metall wie Natrium gibt ein Elektron ab und wird zum positiven Ion (). Ein Nichtmetall wie Chlor nimmt eines auf und wird zum negativen Ion (). Die entgegengesetzten Ladungen ziehen sich an: Das ist die Ionenbindung. So entsteht Kochsalz, ein festes Gitter aus vielen Ionen.
Elektronen teilen
Zwei Nichtmetalle teilen sich Elektronenpaare. Das ist die kovalente Bindung (auch Atombindung oder Elektronenpaarbindung). So entstehen Moleküle wie , oder .
Ungleich geteilt: polare Bindungen
Zieht ein Atom die gemeinsamen Elektronen stärker an als das andere, wird die Bindung polar. Wie stark ein Atom zieht, sagt die Elektronegativität. Im Wassermolekül zieht der Sauerstoff stärker, darum ist das Molekül ein Dipol. Zwischen solchen Molekülen wirken Kräfte wie die Wasserstoffbrücken; sie erklären, warum Wasser erst bei 100 °C siedet.