Aufgabe 1: Fragen zum Textinhalt
5 Punkte
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In wen hatte sich die Autorin einst verliebt?
- In den witzigen Kollegen ihres Freundes.
- In einen Musiker, für den sie beinahe in die USA ausgewandert wäre.
- In einen Mann, dessen Arbeitskollegen nicht von der Arbeit sprachen.
- In einen Mann mit anstrengenden Freundinnen.
Lösung
Ergebnis: In einen Musiker, für den sie beinahe in die USA ausgewandert wäre.
- In Z. 15–16 erwähnt die Autorin den «arbeitslosen Musiker», für den sie fast in die USA ausgewandert wäre.
- Die Kumpel des Musikers rissen schlechte Witze, die Arbeitskollegen des späteren Freundes haben ihre Arbeit sehr wohl erklärt (Z. 18), und die «anstrengenden Freundinnen» gehören zu einer Freundin der Autorin (Z. 27).
Was versteht die Autorin unter der «Galerie meiner Verflossenen» (Z. 9.)?
- Die Erinnerung an die Personen, die der Autorin aus Liebe ein Bild vermacht haben.
- Die Karikaturen, mit welchen sie ihre ehemaligen Freunde darstellt.
- Ein Fotoalbum, in das sie Fotos ihrer vergangenen Freunde einklebt.
- Eine bildlich vorgestellte Reihe ihrer vielen vergangenen Liebschaften.
Lösung
Ergebnis: Eine bildlich vorgestellte Reihe ihrer vielen vergangenen Liebschaften.
- «Galerie» ist hier bildlich gemeint: Die Autorin stellt sich ihre früheren Partner (die «Verflossenen») wie eine Reihe von Bildern vor, auf die sie zurückblickt.
- Von echten Bildern, Karikaturen oder einem Fotoalbum ist im Text nicht die Rede.
Inwiefern kann man behaupten, dass die Autorin eine Entwicklung durchgemacht hat?
- Sie würde heute nicht mehr aus Rücksicht auf ihren Partner die eigenen Werte ausblenden.
- Sie sieht nach langer Zeit des Zusammenlebens hundert Prozent ihrem Partner ähnlich.
- Heute gelingt es ihr, alle Freunde ihres Partners zu mögen.
- Ihre Freunde sind nun wichtiger geworden als ihre Eltern.
Lösung
Ergebnis: Sie würde heute nicht mehr aus Rücksicht auf ihren Partner die eigenen Werte ausblenden.
- Früher hat sie «tapfer» über schlechte Witze gelacht und langweilige Abende durchgestanden (Z. 14–18), also ihre eigenen Empfindungen dem Partner zuliebe übergangen.
- Heute sagt sie: «Nichts ist sinnloser» als solche Beziehungen (Z. 19). Das würde sie also nicht mehr tun.
- Die «fast hundert Prozent» (Z. 20) betreffen die Chance, den Partner irgendwann ähnlich zu sehen; dass man nicht jeden im Umfeld lieben muss, steht in Z. 28; von ihren Eltern spricht sie nicht.
Wie steht die Autorin zu den beiden Freunden, mit denen sie und ihr Partner einen Abend verbringen sollten (Z. 4)?
- Sie findet sie ebenfalls blöd, behält aber den Kontakt, da sie diese schon lange kennt.
- Sie zwingt sich, mit ihnen in Kontakt zu bleiben, weil ihr der Kontakt mit unterschiedlichen Menschen gut tut.
- Sie mag sie, auch wenn sie nicht alle ihre Ansichten teilt.
- Sie schätzt sie, denn sie verkehrt ebenfalls in esoterischen Gruppen.
Lösung
Ergebnis: Sie mag sie, auch wenn sie nicht alle ihre Ansichten teilt.
- Sie nennt sie «zwei lieben Freunden» (Z. 4), gibt aber zu, dass sie gedanklich in «etwas esoterischen Sphären» kreisen (Z. 4–5).
- Sie mag die beiden also, ohne deren Weltanschauung zu teilen. Dass sie selbst esoterisch ist oder die beiden blöd findet, steht nirgends.
Was hält die Autorin im Nachhinein für einen sinnvollen möglichen Liebesbeweis?
- Das Verlassen der vertrauten Umgebung, um mit dem Partner zusammenzubleiben.
- Sich auf den Freundeskreis des Partners einzulassen.
- Dumme Witze anhören und langweilige Abende durchstehen, um dem Partner nahe zu sein.
- Das Weiterführen der Beziehung nach enttäuschendem Kennenlernen des Freundeskreises des Partners.
Lösung
Ergebnis: Sich auf den Freundeskreis des Partners einzulassen.
- Am Schluss (Z. 28–34) betont sie, dass sich ein stabiles Paar an einem gemeinsamen Freundeskreis zeigt und dass man die Freunde des Partners lieben können sollte.
- Dumme Witze und langweilige Abende auszuhalten, hält sie im Nachhinein für sinnlos (Z. 19), nach enttäuschenden ersten Treffen sollte man eher erkennen, dass es nicht passt (Z. 23–24), und über die nicht erfolgte Auswanderung ist sie froh (Z. 16).