Aufgabe 1: Fragen zum Text
5 Punkte
Kreuzen Sie je die richtige Antwort an. Pro Teilaufgabe ist nur eine Antwort richtig. (5 Punkte)
Weshalb steht in Reiseprospekten oft die Redewendung «die Seele baumeln lassen» (Z. 2)?
Lösung
Ergebnis: Der Satz soll eine Sehnsucht in den Lesenden wecken.
- Z. 7: «Der Satz mit der Seele soll mich verführen, soll eine Sehnsucht wecken».
- Palmen und Olivenbäume (Z. 5) sind nur das Bild der Autorin, wo die Seele baumeln könnte. Über Religion oder Nachdenken sagt der Text nichts in diesem Sinn.
Was stört die Autorin an Wohnungen, die als «lichtdurchflutet» (Z. 11) beschrieben werden?
Lösung
Ergebnis: Diese Wohnungen sind ungemütlich.
- Z. 11: Das Wort soll «diese ungemütlichen Wohnungen» anpreisen.
- Kein Winkel bleibt vom Licht verschont; erst abends mit Lampen und Kerzen ist man «für ein Weilchen verschont» (Z. 15). Die Lampen sind also kein Mittel gegen zu wenig Licht, sondern gegen das grelle Tageslicht.
«Und nun mein Liebling: ‚Lebe deinen Traum’» (Z. 18). Was meint die Autorin damit?
Lösung
Ergebnis: «Mein Liebling» ist ironisch gemeint, eigentlich findet sie die Formulierung furchtbar.
- «Lebe deinen Traum» gehört zu den Wendungen, die sie «wirklich schrecklich» findet (Z. 1–3).
- Gleich danach nennt sie es «Eine arrogante Aufforderung» (Z. 18). «Mein Liebling» meint also das Gegenteil: Ironie.
Im Text enttäuscht das Traumhaus in Italien. Weshalb?
Lösung
Ergebnis: Das reale Haus kann den Idealvorstellungen, die sich die Person gemacht hat, niemals genügen.
- Z. 23–24: «In deinen Träumen wird das Haus schöner und schöner.»
- In Wirklichkeit ist es «einfach nur ein Haus» (Z. 29–30): Die Realität kommt gegen das Ideal nicht an.
- Das Haus liegt im «Dorf am Meer» (Z. 29), also nicht weit weg vom Meer.
Was meint die Autorin mit der Aussage «Träume sind zum Träumen da» (Z. 33-34)?
Lösung
Ergebnis: Man soll davon absehen, Träume in die Realität umzusetzen.
Z. 32–34: Träume sind «nicht unbedingt dafür da, verwirklicht zu werden»; man sollte sie «nicht der Härte der Wirklichkeit aussetzen».