Graduation cap
Fokus Nachhilfe

Gymiprüfung 2012 Aufsatz Kurzgymnasium

Die 4 Aufsatzthemen der Zentralen Aufnahmeprüfung (ZAP) 2012 fürs Kurzgymnasium im Kanton Zürich, im Wortlaut der Prüfung. Ein Thema wählen und schreiben, wie an der Prüfung.

Vier Themen zur Wahl: die Fortsetzung eines Erzählanfangs über einen gehänselten Fünfzehnjährigen, eine Erörterung zum Fitnesscenter, eine Erörterung zum Computer im eigenen Zimmer und ein Leserbrief zu Kleiderregeln an Schulen.

Die Handelsmittelschule (HMS) Zürich verwendet dieselbe Prüfung: Das ist auch eine alte HMS-Aufnahmeprüfung.

Quelle: Kanton Zürich, Archiv der früheren ZAP-Website. Original: Aufsatzthemen (PDF).

Ihr Kind bereitet sich auf die Gymiprüfung vor? Einzelunterricht mit fester Lehrperson: Kostenloses Beratungsgespräch →

Wähle eines der 4 Themen und schreibe deinen Text von Hand, in 90 Minuten wie an der Prüfung. Beim Planen hilft dir Fox.

PDF herunterladen
Kanton Zürich · Zentrale Aufnahmeprüfung 2012Kurzgymnasium · 2./3. Sek

Aufsatz

90 Minuten · 4 Themen

  • Wähle eines der vier Themen aus, und verfasse dazu einen Text.
  • Du hast dafür 90 Minuten Zeit.
  • Als Hilfsmittel darfst du ein Rechtschreibe-Wörterbuch benutzen.

Thema 1: Fortsetzung eines Erzählanfangs

Arbeitsauftrag Setze den Erzählanfang glaubwürdig fort. Setze einen passenden Titel.

Sobald er fünfzehn war, zugenommen hatte und wegen seines Aussehens auffiel, passierten unangenehme Dinge. Auch als Mitglied des Schwimmteams seiner Schule, in das er im letzten Jahr aufgenommen worden war, war er zum Gesprächsthema geworden. Besonders nach jenem vierzehnten November. …

Thema 2: Besuch eines Fitnesscenters

Arbeitsauftrag Erörtere in deinem Aufsatz, was für und was gegen den Besuch eines Fitnesscenters spricht. Leite aus deinen Überlegungen eine klare Meinung ab. Setze einen passenden Titel.

Thema 3: Computer im eigenen Zimmer

Arbeitsauftrag Immer wieder warnen Experten davor, Jugendlichen einen eigenen Computer in ihr Zimmer zu stellen. Suche nach Gründen, die für und gegen den Computer im eigenen Zimmer sprechen. Leite daraus deine Meinung zum Thema ab. Setze einen passenden Titel.

Thema 4: Leserbrief zu Kleiderregeln

Arbeitsauftrag Schreibe der Aargauer Zeitung einen Leserbrief, in dem du auf die im Artikel dargestellten Probleme eingehst, deine Meinung dazu formulierst und möglichst gut begründete Lösungen vorschlägst. Setze einen passenden Titel.

Aargauer Zeitung, 3. Juni 2010

Wie viel «Reizstoff» in der Schule?

Freiämter Lehrkräfte und Schulleitungen setzen Grenzen und regeln Kleiderfragen im Gespräch

Zu freizügige Kleider gehören nicht in die Schule. Und Bomberstiefel auch nicht. Was andere Schulen bereits kennen, hat jetzt auch die Schulleitung von Niederwil: Regeln für das Tragen von Kleidern.

Eddy Schambron

Hotpants und Spaghettiträger-Shirts, die den BH sichtbar machen, sind an der Schule Niederwil auch an heissen Tagen nicht erwünscht. Das Bauchnabelpiercing soll genauso im Privatbereich bleiben wie der String-Tanga. «90 Prozent der Schülerinnen und Schüler betreffen die Kleiderregeln, die wir bekannt gemacht haben, gar nicht», stellt Doris Müller, Schulleiterin der Niederwiler Oberstufe, fest. Und die andern? «Natürlich haben ein paar gemotzt, als wir über die Richtlinien informiert haben», räumt Müller ein, «aber sie werden mit ihnen leben können.» Lehrkräften und Schulleitung geht es vor allem darum, die Jugendlichen für das Thema zu sensibilisieren. Sanktionen sind beim Verstoss keine vorgesehen. «Wir können das Anziehen eines grossen T-Shirts verlangen, aber in der Regel werden wir zuerst das Gespräch mit den Jugendlichen und allenfalls mit den Eltern suchen.»

Bomberstiefel inakzeptabel

Das macht beispielsweise auch die Oberstufe von Muri so. «Wir haben einen Abschnitt in der Hausordnung, wonach man normal gekleidet zur Schule kommen muss», erklärt Hubi Anderhub, Schulleiter Sek/Real Muri. Probleme mit aufreizender Kleidung sind selten: «Vereinzelt haben Lehrkräfte auch schon Mädchen darauf aufmerksam gemacht, dass sie eine Grenze überschritten haben.» Und dann sei das Thema normalerweise erledigt. Nicht akzeptiert würden auch Bomberschuhe oder Jacken mit rechtsradikalen Symbolen.

Signale bewusst machen

Auch an der Bremgarter Oberstufe wurde die Kleiderfrage im Rahmen des Leitbildes thematisiert. «Aber es gibt so viel Wichtigeres im Augenblick», führt Schulleiter Daniel Burg aus. Bei rund 1200 Schülerinnen und Schülern «sind es einzelne, bei denen man manchmal nicht weiss, ob sie jetzt einen kurzen Rock oder einen breiten Gurt tragen». Mit diesen wird in Bremgarten das Gespräch gesucht. «Dabei geht es auch um den grösseren Zusammenhang: Wir wollen den Schülerinnen und Schülern bewusst machen, was situationsgerechte Kleidung bedeutet, beispielsweise gerade im Hinblick auf die Lehrstellensuche, und welche Signale man mit Kleidern aussendet», macht Burg deutlich. Das klappt in der Regel gut.