Was ist der Indikativ?
Der Indikativ ist die Wirklichkeitsform. In ihm steht das Verb fast immer: Es regnet. Ich gehe nach Hause. Sie kam zu spät. Er zeigt: So ist es, so war es, so wird es sein.
Die Wirklichkeitsform des Verbs. So steht ein Verb meistens: Ich gehe, er kam.
Das musst du wissen
Der Indikativ ist die Wirklichkeitsform. In ihm steht das Verb fast immer: Es regnet. Ich gehe nach Hause. Sie kam zu spät. Er zeigt: So ist es, so war es, so wird es sein.
Neben dem Indikativ gibt es den Konjunktiv, die Möglichkeitsform. Der Konjunktiv I steht in der indirekten Rede: Sie sagt, sie sei krank. Der Konjunktiv II steht für Wünsche und Bedingungen: Wenn ich Zeit hätte, käme ich. Der Indikativ sagt einfach, was ist: Sie ist krank.
Den Indikativ gibt es in jeder Zeitform: ich spiele (Präsens), ich spielte (Präteritum), ich habe gespielt (Perfekt), ich werde spielen (Futur I). Lernst du in der Schule Zeitformen, ist fast immer der Indikativ gemeint.
In der indirekten Rede schreiben viele den Indikativ: Er sagt, er ist müde. Im Gespräch ist das üblich. In einem Bericht oder einer Zusammenfassung nimmst du besser den Konjunktiv I: Er sagt, er sei müde.