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Indikativ: die Wirklichkeitsform des Verbs

Die Wirklichkeitsform des Verbs. So steht ein Verb meistens: Ich gehe, er kam.

  • Deutsch
  • 3. Sek

Das musst du wissen

Erklärung

Was ist der Indikativ?

Der Indikativ ist die Wirklichkeitsform. In ihm steht das Verb fast immer: Es regnet. Ich gehe nach Hause. Sie kam zu spät. Er zeigt: So ist es, so war es, so wird es sein.

Indikativ und Konjunktiv

Neben dem Indikativ gibt es den Konjunktiv, die Möglichkeitsform. Der Konjunktiv I steht in der indirekten Rede: Sie sagt, sie sei krank. Der Konjunktiv II steht für Wünsche und Bedingungen: Wenn ich Zeit hätte, käme ich. Der Indikativ sagt einfach, was ist: Sie ist krank.

In allen Zeitformen

Den Indikativ gibt es in jeder Zeitform: ich spiele (Präsens), ich spielte (Präteritum), ich habe gespielt (Perfekt), ich werde spielen (Futur I). Lernst du in der Schule Zeitformen, ist fast immer der Indikativ gemeint.

Typischer Fehler

In der indirekten Rede schreiben viele den Indikativ: Er sagt, er ist müde. Im Gespräch ist das üblich. In einem Bericht oder einer Zusammenfassung nimmst du besser den Konjunktiv I: Er sagt, er sei müde.

Beispiele

  • Ich lese ein Buch. (Indikativ Präsens)
  • Wir fuhren nach Bern. (Indikativ Präteritum)
  • Sie ist krank. → Sie sagt, sie sei krank. (Konjunktiv I)
  • Ich habe Zeit. → Wenn ich Zeit hätte, käme ich. (Konjunktiv II)

Stand 19.10.2026. Alle Erklärungen und Aufgaben hat Fokus Nachhilfe selbst geschrieben, nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz. Trainer und Lösungen rechnet ein Programm, nicht eine KI. Fehler gefunden?