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Fokus Nachhilfe

Indirekte Rede: wiedergeben, was jemand gesagt hat

Du gibst wieder, was jemand gesagt hat, ohne Anführungszeichen. Oft leitest du mit «dass» ein.

  • Deutsch
  • 3. Klasse - 6. Klasse

Das musst du wissen

Erklärung

Was ist indirekte Rede?

In der direkten Rede stehen die Worte genau so, wie jemand sie gesagt hat, in Anführungszeichen: Lea sagt: «Ich komme später.» In der indirekten Rede erzählst du nach, was gesagt wurde, ohne Anführungszeichen: Lea sagt, dass sie später kommt.

So formst du um

Zwei Dinge ändern sich immer. Die Anführungszeichen fallen weg, dafür steht ein Komma. Die Person passt du an: Aus ich wird sie oder er, aus mein wird ihr oder sein. Oft leitest du mit dass ein. Dann rutscht das Verb ans Ende: Tim sagt, dass er Hunger hat.

Mit Konjunktiv I

In Zeitungsberichten und Zusammenfassungen steht das Verb im Konjunktiv I. Er zeigt: Das hat jemand gesagt, ich gebe es nur wieder. Der Trainer sagt, das Team sei gut vorbereitet. Sieht der Konjunktiv I gleich aus wie die normale Form, nimmst du den Konjunktiv II: Sie sagen, sie hätten keine Zeit.

Typischer Fehler

Viele vergessen, die Person anzupassen: Noah sagt, dass ich müde bin meint plötzlich dich. Richtig ist: Noah sagt, dass er müde ist. Lies den Satz am Schluss noch einmal: Wer spricht, und von wem ist die Rede?

Beispiele

  • Mia sagt: «Ich habe Bauchweh.» → Mia sagt, dass sie Bauchweh hat.
  • Jan fragt: «Kommst du mit?» → Jan fragt, ob ich mitkomme.
  • Die Lehrerin sagt: «Morgen ist schulfrei.» → Die Lehrerin sagt, morgen sei schulfrei.
  • Die Kinder sagen: «Wir haben Hunger.» → Die Kinder sagen, sie hätten Hunger.

Stand 19.10.2026. Alle Erklärungen und Aufgaben hat Fokus Nachhilfe selbst geschrieben, nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz. Trainer und Lösungen rechnet ein Programm, nicht eine KI. Fehler gefunden?