Zellbiologie: die Zelle verstehen
Alle Lebewesen bestehen aus Zellen. Hier lernst du, wie eine Zelle aufgebaut ist, wie Stoffe durch ihre Membran gelangen und wie sich Zellen durch Mitose und Meiose teilen.
Themen
1.–3. Sek
Gymnasium
Das Wichtigste in Kürze
Die Zelle ist die kleinste Einheit des Lebens: Sie nimmt Stoffe auf, gewinnt Energie, wächst und teilt sich. Ein Bakterium besteht aus einer einzigen Zelle, dein Körper aus Billionen. In der Sek lernst du Zellen unter dem Mikroskop kennen, im Gymnasium ihre Organellen, die Biomembran und die Zellteilung im Detail.
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Bauplan einer Zelle
Jede Zelle ist von einer Zellmembran umgeben und mit Zellplasma gefüllt. Zellen von Tieren, Pflanzen und Pilzen haben einen Zellkern mit der Erbinformation und viele Organellen, etwa Mitochondrien für die Energiegewinnung. Pflanzenzellen haben zusätzlich eine Zellwand, eine grosse Vakuole und Chloroplasten.
Prokaryoten und Eukaryoten
Bakterien sind Prokaryoten: Ihre DNA liegt frei im Zellplasma, es gibt keinen Zellkern und keine Organellen mit Membran. Tiere, Pflanzen und Pilze sind Eukaryoten mit Zellkern. Eukaryotische Zellen sind meist zehnmal grösser.
Stofftransport durch die Membran
Die Biomembran lässt nicht alles durch, sie ist selektiv permeabel. Kleine Teilchen wandern durch Diffusion von hoher zu tiefer Konzentration. Bei der Osmose wandert Wasser durch die Membran zur Seite mit mehr gelösten Teilchen; darum platzt eine rote Blutzelle in reinem Wasser.
Zellteilung
Bei der Mitose entstehen aus einer Zelle zwei erbgleiche Tochterzellen; so wächst ein Körper und ersetzt Zellen. Die Meiose halbiert den Chromosomensatz und bildet Keimzellen. Weil dabei Chromosomen neu gemischt werden, sind Geschwister nie ganz gleich.