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Gymiprüfung 2014 Aufsatz Kurzgymnasium

Die 4 Aufsatzthemen der Zentralen Aufnahmeprüfung (ZAP) 2014 fürs Kurzgymnasium im Kanton Zürich, im Wortlaut der Prüfung. Ein Thema wählen und schreiben, wie an der Prüfung.

Vier Themen zur Wahl: eine Geschichte zu «Durch Fallen lernt man gehen», eine Beschreibung idealer Grosseltern, eine Erörterung zur Frage «Braucht es einen Zoo?» und eine Auseinandersetzung mit Hilfsbereitschaft anhand eines Zeitungsartikels.

Die Handelsmittelschule (HMS) Zürich verwendet dieselbe Prüfung: Das ist auch eine alte HMS-Aufnahmeprüfung.

Quelle: Kanton Zürich, Archiv der früheren ZAP-Website. Original: Aufsatzthemen (PDF).

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Wähle eines der 4 Themen und schreibe deinen Text von Hand, in 90 Minuten wie an der Prüfung. Beim Planen hilft dir Fox.

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Kanton Zürich · Zentrale Aufnahmeprüfung 2014Kurzgymnasium · 2./3. Sek

Aufsatz

90 Minuten · 4 Themen

  • Wähle eines der vier Themen aus, und verfasse dazu einen Text.
  • Du hast dafür 90 Minuten Zeit.
  • Als Hilfsmittel darfst du ein Rechtschreibe-Wörterbuch benutzen.

Thema 1: Durch Fallen lernt man gehen

Erzähle eine erfundene Geschichte oder ein eigenes Erlebnis. Die Geschichte oder das Erlebnis muss zur Aussage im Titel passen. In deinem Text sollen auch allgemeine Gedanken darüber enthalten sein, was die Aussage bedeutet und ob sie richtig ist. („Fallen“ ist hier im Sinne von „Umfallen“ verwendet.)

Thema 2: So müssen Grosseltern sein

Beschreibe Grosseltern, so wie du sie dir wünschst. Du kannst dir dabei auch deine wirklichen Grosseltern vorstellen. Wichtig ist, dass du deine Aussagen begründest.

Thema 3: Braucht es einen Zoo?

Zoos verzeichnen auf der ganzen Welt Besucherrekorde. Trotzdem gibt es Leute, die Zoos kritisch gegenüber stehen. Stelle in deinem Text Argumente von Befürwortern und Gegnern einander gegenüber. Mache deine eigene Meinung deutlich.

Thema 4: Helfen

Halte zuerst fest, was der Zeitungsartikel über Hilfe und Hilfsbereitschaft aussagt, und setze dich im Weiteren persönlich mit dem Thema auseinander. Bringe auch eigene Erfahrungen ein und erläutere deine Meinung.

WER HÄLT AN?

Es war der vielleicht letzte laue Sommerabend, als ich mich entschloss, den in der Garage eingemotteten Fiat 500 wieder einmal hervorzuholen. Zum grossen Erstaunen funktionierte noch alles. Mit einem Knattern startete der ein halbes Jahrhundert alte Zweizylindermotor im Heck. Und schon war ich weg.

Ich freute mich an meinem alten Gefährt und schwelgte in Erinnerungen – so ein Cinquecento ist einfach nicht kleinzukriegen. In diesem Moment ging das Licht aus, dann verstummte der Motor. Die Kiste tat keinen Wank mehr, ausgerechnet nach einer langgezogenen Kurve. Hupend raste der erste Wagen vorbei, dann der zweite und der dritte. Der vierte Fahrer musste wegen eines entgegenkommenden Wagens voll auf die Bremsen steigen und zeigte mir den Vogel. Die Situation, es war längst stockdunkel, wurde ungemütlich. Mittlerweile stauten sich die Autos, und immer neue Wagen brausten heran. Endlich kamen zwei junge Typen daher und schoben mich samt Gefährt – voll krass – auf den Gehsteig, und die Strasse war wieder frei.

leicht überarbeitet; aus: NZZ Folio Hilfe. Von Rettern, Wohltätern und ihren Opfern. September 2013. Nr. 266. S. 1, Autor: Andreas Heller.