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Fokus Nachhilfe

Mendelsche Regeln, Genotyp und Phänotyp

Die drei Mendelschen Regeln beschreiben, wie ein Merkmal von den Eltern an die Nachkommen geht. Mit Allelen, Genotyp und Phänotyp und einem Kreuzungsschema sagst du voraus, wie oft ein Merkmal in der nächsten Generation auftritt.

  • 3. Sek - 2. Jahr Gymnasium
  • Zyklus 3, Gymnasium
  • Lehrplan 21: NT.8.3.c
Zwei Jugendliche untersuchen im Schulgarten offene Erbsenschoten mit gelben und grünen Erbsen.
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Das musst du wissen

Erklärung

Gregor Mendel fand mit Erbsen heraus, nach welchen Regeln Merkmale vererbt werden. Seine drei Regeln heissen Uniformitäts-, Spaltungs- und Unabhängigkeitsregel. Am Schluss zeichnest du ein Kreuzungsschema und sagst voraus, wie oft ein Merkmal auftritt.

Gen und Allel

Ein Gen ist die Erbanlage für ein Merkmal, etwa die Farbe der Erbsen. Ein Gen gibt es in Varianten, den Allelen. Von fast jedem Gen hast du zwei Allele: eines von der Mutter, eines vom Vater.

Sind beide Allele gleich (GG oder gg), bist du homozygot (reinerbig). Sind sie verschieden (Gg), bist du heterozygot (mischerbig).

MerkeZwei gleiche Allele: homozygot. Zwei verschiedene Allele: heterozygot.

Genotyp und Phänotyp

Bei Gg bestimmt das dominante Allel G das Aussehen. Das rezessive Allel g zeigt sich nur bei gg. Darum schreibst du dominante Allele gross, rezessive klein.

Die Allele sind der Genotyp, das sichtbare Merkmal ist der Phänotyp. GG und Gg sind verschiedene Genotypen mit demselben Phänotyp.

MerkeGenotyp = die Allele, Phänotyp = das, was man sieht.

1. Regel: Uniformitätsregel

Kreuzt du zwei reinerbige Eltern, die sich in einem Merkmal unterscheiden, sind alle Nachkommen gleich. Die Eltern heissen P-Generation, ihre Kinder F1-Generation.

Gelbe Erbsen (GG) mal grüne Erbsen (gg): Jedes Kind bekommt ein G und ein g. Alle F1-Erbsen sind Gg und gelb.

MerkeReinerbig mal reinerbig: Die F1 ist einheitlich.

2. Regel: Spaltungsregel

Kreuzt du die F1 untereinander (Gg mal Gg), spalten sich die Merkmale in der F2 wieder auf. Das Kreuzungsschema zeigt alle Kombinationen:

G g
G GG Gg
g Gg gg

Genotypen GG : Gg : gg stehen im Verhältnis 1:2:1. Gelb zu grün steht 3:1.

MerkeDominant-rezessiv: In der F2 kommt das rezessive Merkmal bei einem Viertel wieder zum Vorschein.

Intermediärer Erbgang

Manchmal setzt sich kein Allel durch. Mischerbige sehen dann aus wie eine Mischung: Das heisst intermediär. Bei der Wunderblume gibt rot (RR) mal weiss (WW) nur rosa Blüten (RW).

In der F2 stehen rot, rosa und weiss im Verhältnis 1:2:1. Hier verrät der Phänotyp den Genotyp.

MerkeIntermediär: In der F2 gilt 1 : 2 : 1, auch für die Phänotypen.

3. Regel: Unabhängigkeitsregel

Unterscheiden sich die Eltern in zwei Merkmalen, werden die beiden Gene unabhängig voneinander vererbt. So entstehen neue Kombinationen.

Gelb-runde Erbsen (GGRR) mal grün-runzlige (ggrr) geben eine gelb-runde F1. In der F2 stehen gelb-rund, gelb-runzlig, grün-rund und grün-runzlig im Verhältnis 9:3:3:1.

MerkeDie 3. Regel gilt nur für Gene, die nicht nahe beieinander auf demselben liegen.

Mendelsche Regeln, Genotyp und Phänotyp (mendelschen regeln): Übersicht mit Tabelle 2. Regel: Spaltungsregel; Gen und Allel; Genotyp und Phänotyp.
Mendelsche Regeln, Genotyp und Phänotyp auf einen Blick: 2. Regel: Spaltungsregel als Tabelle und die wichtigsten Regeln.

Häufige Fehler

  • ✕Rezessiv heisst, dass ein Merkmal selten ist.

    ✓Rezessiv heisst nur, dass sich das Allel bei Mischerbigen nicht zeigt. Die Blutgruppe 0 zum Beispiel ist rezessiv und trotzdem eine der häufigsten.

  • ✕In der F2 stehen die Genotypen im Verhältnis 3 : 1.

    ✓3 : 1 gilt für die Phänotypen beim dominant-rezessiven Erbgang. Die Genotypen GG : Gg : gg stehen im Verhältnis 1 : 2 : 1.

  • ✕Bei 3 : 1 hat ein Paar mit vier Kindern genau ein Kind mit dem rezessiven Merkmal.

    ✓3 : 1 ist eine Wahrscheinlichkeit. Jedes Kind hat für sich eine Chance von 25 %. Bei vier Kindern können es auch keines oder mehrere sein.

  • ✕Zwei gelbe Erbsenpflanzen können keine grünen Nachkommen haben.

    ✓Sind beide Gg, ist im Schnitt jeder vierte Nachkomme gg und damit grün.

Begriffe zum Nachschlagen
Gen
Erbanlage für ein Merkmal, zum Beispiel für die Blütenfarbe.
Allel
Eine Variante eines Gens, zum Beispiel G für gelb oder g für grün. Meist hat ein Lebewesen pro Gen zwei Allele.
homozygot
Reinerbig: beide Allele eines Gens sind gleich, zum Beispiel GG oder gg.
heterozygot
Mischerbig: die beiden Allele eines Gens sind verschieden, zum Beispiel Gg.
Genotyp
Die Allele, die ein Lebewesen für ein Merkmal hat, zum Beispiel Gg.
Phänotyp
Das sichtbare Merkmal, zum Beispiel gelbe Erbsen.
dominant
Ein dominantes Allel bestimmt das Aussehen schon, wenn es nur einmal vorhanden ist. Man schreibt es gross.
rezessiv
Ein rezessives Allel zeigt sich nur, wenn beide Allele rezessiv sind. Man schreibt es klein.
intermediär
Erbgang, bei dem sich kein Allel durchsetzt: Mischerbige liegen im Aussehen zwischen den reinerbigen Eltern.
Rückkreuzung
Kreuzung mit einem rezessiv reinerbigen Partner, um den unbekannten Genotyp eines Lebewesens herauszufinden.

Noch unsicher? Zuerst lernen:Zelle: Aufbau und ZellorganellenMitose und Meiose im VergleichWahrscheinlichkeit und Baumdiagramm

So geht's

Beispiele Schritt für Schritt

Beispiel 1Gelbe und grüne Erbsen über zwei Generationen

Bei Erbsen ist gelb (G) dominant über grün (g). Du kreuzt reinerbig gelbe mit reinerbig grünen Erbsen. Wie sehen die F1 und die F2 aus?

Lösung Schritt für Schritt
  1. Die Eltern sind GG und gg. Die gelbe Pflanze gibt nur G weiter, die grüne nur g.
  2. Alle F1-Pflanzen sind Gg. Weil G dominant ist, sind alle gelb (Uniformitätsregel).
  3. Für die F2 kreuzt du Gg mal Gg. Jede Pflanze gibt G oder g weiter. Das Kreuzungsschema ergibt GG, Gg, Gg und gg.
  4. GG und Gg sind gelb, gg ist grün (Spaltungsregel).gelb:grün=3:1

F1: alle Gg und gelb. F2: GG : Gg : gg = 1 : 2 : 1, gelb zu grün = 3 : 1.

Beispiel 2Hornlose Kälber im Emmental

Eine Bauernfamilie im Emmental steht auf der Weide bei einem Stier, einer Kuh und einem jungen Kalb.

Auf einem Bauernhof im Emmental ist ein Stier hornlos, aber mischerbig (Hh). Hornlos (H) ist dominant über gehörnt (h). Er wird mit einer gehörnten Kuh (hh) gepaart. Wie gross ist die Chance auf ein hornloses Kalb?

Lösung Schritt für Schritt
  1. Der Stier (Hh) gibt mit jeder entweder H oder h weiter, beide gleich oft.
  2. Die Kuh ist hh und gibt immer h weiter.
  3. Mögliche Kälber: Hh oder hh, beide gleich wahrscheinlich.Hh:hh=1:1
  4. Hh-Kälber sind hornlos, hh-Kälber haben Hörner.

Jedes Kalb ist mit einer Chance von 50 % hornlos (Hh) und mit 50 % gehörnt (hh).

Beispiel 3Rückkreuzung beim Meerschweinchen

Ein Mädchen sitzt im Garten neben einem Gehege mit kurzhaarigen und langhaarigen Meerschweinchen.

Mia aus Wil züchtet Meerschweinchen. Kurzhaar (K) ist dominant über Langhaar (k). Ihr kurzhaariges Männchen paart sie mit einem langhaarigen Weibchen. Von 6 Jungen sind 3 langhaarig. Welchen Genotyp hat das Männchen?

Lösung Schritt für Schritt
  1. Das Weibchen ist langhaarig, also kk. Es gibt immer k weiter.
  2. Ein langhaariges Junges ist kk. Ein k hat es von der Mutter, das andere muss vom Vater kommen.
  3. Der Vater ist kurzhaarig, hat also mindestens ein K. Zusammen mit dem k ist er Kk.
  4. Kontrolle: Kk mal kk ergibt Kk und kk im Verhältnis 1 : 1. Das passt zu 3 von 6 Jungen.
  5. Eine Kreuzung mit einem rezessiv reinerbigen Partner wie hier heisst Rückkreuzung. Sie verrät den Genotyp eines Tiers mit dominantem Merkmal.

Das Männchen ist heterozygot: Kk.

Beispiel 4Zwei Merkmale: Farbe und Form der Erbsen

Gelb (G) ist dominant über grün (g), rund (R) über runzlig (r). Du kreuzt zwei Pflanzen mit dem Genotyp GgRr und erntest 160 Erbsen. Wie viele davon sind etwa grün und runzlig, wie viele gelb und runzlig?

Lösung Schritt für Schritt
  1. Nach der Unabhängigkeitsregel vererben sich Farbe und Form unabhängig. Für jedes Merkmal gilt einzeln 3 : 1.
  2. Grün und runzlig ist ggrr. Die Chance für gg ist ein Viertel, für rr auch.14·14=116
  3. Gelb und runzlig: gelb hat die Chance drei Viertel, runzlig ein Viertel.34·14=316
  4. Auf 160 Erbsen umrechnen.160·116=10,  160·316=30

Etwa 10 Erbsen sind grün und runzlig, etwa 30 gelb und runzlig.

Jetzt du

Übungen mit Lösungen

Fang beim Einstieg an. Klapp die Lösung erst auf, wenn du selbst gerechnet hast. Steckst du fest, gibt Fox dir einen Tipp.

  1. 1

    Was ist der Unterschied zwischen Genotyp und Phänotyp? Gib ein Beispiel.

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    Ergebnis: Genotyp: die Allele (z. B. Gg). Phänotyp: das sichtbare Merkmal (z. B. gelb).

    1. Der Genotyp sagt, welche zwei Allele ein Lebewesen hat.
    2. Der Phänotyp ist, was man sieht oder misst.
    3. Gg und GG sind zwei Genotypen, beide mit dem Phänotyp gelb.
  2. 2

    Sind diese Genotypen homozygot oder heterozygot: BB, Bb, bb?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: BB und bb sind homozygot, Bb ist heterozygot.

    1. Homozygot heisst: zwei gleiche Allele. Das trifft auf BB und bb zu.
    2. Heterozygot heisst: zwei verschiedene Allele, also Bb.
  3. 3

    Gelb (G) ist dominant über grün (g). Welche Farbe haben Erbsen mit GG, Gg und gg?

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    Ergebnis: GG gelb, Gg gelb, gg grün.

    1. Ein dominantes G genügt für gelb: GG und Gg sind gelb.
    2. Grün zeigt sich nur, wenn kein G da ist: gg ist grün.
  4. 4

    Was sagt die Uniformitätsregel?

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    Ergebnis: Kreuzt man zwei reinerbige Eltern, die sich in einem Merkmal unterscheiden, sind alle Nachkommen der F1 gleich.

    1. Uniform heisst einheitlich.
    2. Die Eltern sind reinerbig, etwa GG und gg. Jedes Kind bekommt ein G und ein g und ist Gg.
  1. 5

    Kreuze Gg mit gg. Welche Genotypen entstehen, und in welchem Verhältnis stehen gelb und grün?

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    Ergebnis: Gg : gg = 1 : 1, also gelb : grün = 1 : 1.

    1. Gg gibt G oder g weiter, gg immer g.
    2. Kombinationen: Gg und gg, je zur Hälfte.
    3. Gg ist gelb, gg ist grün.
  2. 6

    Bei der Wunderblume ist der Erbgang intermediär: RR rot, RW rosa, WW weiss. Du kreuzt rosa mit weiss. Was blüht bei den Nachkommen?

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    Ergebnis: Rosa : weiss = 1 : 1.

    1. Die rosa Pflanze (RW) gibt R oder W weiter, die weisse (WW) immer W.
    2. Kombinationen: RW und WW, je zur Hälfte.
    3. RW blüht rosa, WW weiss.
  3. 7

    In einer F2 aus Gg mal Gg zählst du 600 Erbsen. Wie viele sind etwa grün, wie viele heterozygot gelb (Gg)?

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    Ergebnis: Etwa 150 grün und 300 heterozygot gelb (Gg).

    1. Ein Viertel ist gg und grün: 600 : 4 = 150.
    2. Die Hälfte ist Gg: 600 : 2 = 300.
  4. 8

    Die Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose wird rezessiv vererbt. Beide Eltern sind gesund, tragen aber je ein krankes Allel (Aa). Mit welcher Chance ist ein Kind krank, mit welcher gesund, aber Träger?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Krank (aa): 25 %. Gesund, aber Träger (Aa): 50 %.

    1. Aa mal Aa ergibt AA, Aa, Aa und aa.
    2. Nur aa ist krank: einer von vier Fällen, also 25 %.
    3. Aa kommt in zwei von vier Fällen vor: 50 %.
  5. 9

    Ein reinerbig hornloser Stier (HH) wird mit gehörnten Kühen (hh) gepaart. Wie viele Kälber haben Hörner?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Keines: Alle Kälber sind Hh und hornlos.

    1. Der Stier gibt immer H weiter, die Kühe immer h.
    2. Alle Kälber sind Hh. H ist dominant, also sind alle hornlos.
  1. 10

    Zwei kurzhaarige Meerschweinchen bekommen ein langhaariges Junges. Kurzhaar (K) ist dominant. Welche Genotypen haben die Eltern, und wie gross ist die Chance, dass das nächste Junge langhaarig ist?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Beide Eltern sind Kk. Die Chance auf ein langhaariges Junges ist 25 %.

    1. Das langhaarige Junge ist kk: Von jedem Elternteil kommt ein k.
    2. Beide Eltern sind kurzhaarig, haben also auch ein K: Kk.
    3. Kk mal Kk ergibt in einem von vier Fällen kk.
  2. 11

    Du kreuzt zwei Erbsenpflanzen GgRr (gelb dominant über grün, rund über runzlig). Welcher Anteil der Nachkommen ist grün und rund?

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    Ergebnis: 3/16 der Nachkommen sind grün und rund.

    1. Grün (gg) hat die Chance 14, rund (RR oder Rr) die Chance 34.
    2. Die Gene werden unabhängig vererbt: 14·34=316.
  3. 12

    Die Mutter hat Blutgruppe A, der Vater Blutgruppe B, das Kind Blutgruppe 0. Die Allele A und B sind dominant über 0. Wie ist das möglich?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Die Mutter ist A0, der Vater B0. Das Kind hat von beiden das Allel 0 bekommen (00).

    1. Blutgruppe 0 zeigt sich nur bei 00, weil 0 rezessiv ist.
    2. Das Kind braucht also von jedem Elternteil ein 0.
    3. Die Mutter muss A0 sein, der Vater B0. Die Chance für 00 ist dann 25 %.
  4. 13

    Du kreuzt eine gelb-runde Erbse mit dem Genotyp GgRr mit einer grün-runzligen (ggrr). Welche Phänotypen entstehen in welchem Verhältnis?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Gelb-rund : gelb-runzlig : grün-rund : grün-runzlig = 1 : 1 : 1 : 1.

    1. Die GgRr-Pflanze bildet vier Sorten Keimzellen: GR, Gr, gR und gr, gleich häufig.
    2. Die ggrr-Pflanze gibt immer gr weiter.
    3. Nachkommen: GgRr, Ggrr, ggRr und ggrr, je ein Viertel.

Fällt es dir schwer, ein Kreuzungsschema aufzustellen oder Verhältnisse wie 3 : 1 zu begründen, übt eine Lehrperson die Erbgänge mit dir an eigenen Beispielen. Biologie-Nachhilfe für Sek und Gymnasium

Üben ohne Ende

Trainer: Mendelsche Regeln

So funktioniert der Trainer

Immer neue Fragen zur Vererbung nach Mendel: Du klickst die richtige Antwort an. Stufe 1 übt die Begriffe, Stufe 2 einfache Kreuzungen, Stufe 3 Verhältnisse, Rückkreuzung und zwei Merkmale.

Ein Allel bestimmt das Aussehen schon, wenn es nur einmal da ist. Es ist …

Löse die Aufgabe und drück «Prüfen» (oder Enter).

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Für Eltern und Lehrpersonen

Lehrplan 21

Typische Klasse
3. Sek - 2. Jahr Gymnasium
Stufe
Zyklus 3, Gymnasium
Fach
Biologie

In der 3. Sek in Natur und Technik als Einstieg in die Vererbung, am Gymnasium im 1. oder 2. Jahr vertieft mit zwei Merkmalen gleichzeitig und der Rückkreuzung.

  • NT.8.3.cMit den Mendelschen Regeln und einfachen Wahrscheinlichkeiten erklären, wie oft ein Merkmal bei den Nachkommen zu erwarten ist.
  • NT.8.3.aVerstehen, dass Gene die Merkmale eines Lebewesens bestimmen, und Genotyp und Phänotyp auseinanderhalten.

Codes nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz, Umschreibung in eigenen Worten. Wann genau das Thema drankommt, legt das Lehrmittel der Schule fest. Alle Themen nach Lehrplan 21

Gut zu wissen

Häufige Fragen

In welcher Klasse lernt man die Mendelschen Regeln?

Meist in der 3. Sek im Fach Natur und Technik, als Einstieg in die Vererbung. Am Gymnasium kommen sie im 1. oder 2. Jahr wieder, dann mit zwei Merkmalen, Rückkreuzung und oft mit Stammbäumen.

Wer war Gregor Mendel?

Gregor Mendel (1822 bis 1884) war Mönch im Augustinerkloster in Brünn, dem heutigen Brno in Tschechien. Er kreuzte über mehrere Jahre tausende Erbsenpflanzen und veröffentlichte seine Ergebnisse 1866. Beachtet wurden sie erst um 1900, nach seinem Tod.

Warum hat Mendel ausgerechnet mit Erbsen gearbeitet?

Erbsen bestäuben sich normalerweise selbst, lassen sich aber auch von Hand kreuzen. Sie haben viele Nachkommen und Merkmale mit zwei klar unterscheidbaren Formen, etwa gelbe oder grüne Samen. So konnte Mendel genau zählen.

Gelten die Mendelschen Regeln auch beim Menschen?

Ja, für Merkmale, die von einem einzigen Gen abhängen, etwa die Blutgruppe oder Erbkrankheiten wie Mukoviszidose. Viele Merkmale wie Körpergrösse oder Augenfarbe hängen aber von mehreren Genen und der Umwelt ab. Dort helfen die einfachen Verhältnisse nicht weiter.

Stand 08.11.2026. Alle Erklärungen und Aufgaben hat Fokus Nachhilfe selbst geschrieben, nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz. Trainer und Lösungen rechnet ein Programm, nicht eine KI. Fehler gefunden?