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Fokus Nachhilfe

Wahrscheinlichkeit und Baumdiagramm

Eine Wahrscheinlichkeit rechnest du als Bruch: günstige Ergebnisse durch mögliche Ergebnisse. Bei zwei Schritten nacheinander hilft das Baumdiagramm mit Pfad- und Summenregel.

  • 5. Klasse - 3. Sek
  • Zyklus 2–3
  • Lehrplan 21: MA.3.C.1.g
Zwei Kinder und ihr Grossvater spielen am Stubentisch, ein Kind wirft einen Würfel.

Das musst du wissen

Erklärung

Die Wahrscheinlichkeit sagt, wie gross die Chance für ein Ereignis ist. Sind alle Ergebnisse gleich wahrscheinlich, rechnest du günstige durch mögliche Ergebnisse. Am Schluss du den .

1 von 6

Sicher, möglich, unmöglich

Ein Zufallsexperiment ist ein Versuch, dessen Ausgang du vorher nicht kennst: würfeln, eine Münze werfen, eine Karte ziehen.

Eine Wahrscheinlichkeit liegt immer zwischen 0 und 1. Eine 7 mit einem Würfel ist unmöglich, also 0. Eine Zahl von 1 bis 6 ist sicher, also 1. Alles dazwischen ist möglich.

2 von 6

Günstige durch mögliche

Zähle zuerst alle möglichen Ergebnisse. Dann zählst du die günstigen, also die, die zum Ereignis passen. Eine gerade Zahl würfeln: Günstig sind 2, 4 und 6.

P(gerade)=36=12

Das P ist die kurze Schreibweise für «Wahrscheinlichkeit von».

MerkeWahrscheinlichkeit = günstige Ergebnisse durch mögliche Ergebnisse. Das gilt, wenn alle Ergebnisse gleich wahrscheinlich sind.

3/6
Streifen in 6 Teilen für die Augenzahlen 1 bis 6: 3 Teile sind gefärbt, die geraden Zahlen 2, 4 und 6.

3 von 6

Das Gegenteil hilft

Das Gegenereignis ist alles, was nicht zum Ereignis gehört. «Keine 6» ist das Gegenteil von «eine 6». Beide zusammen ergeben immer 1.

P(keine 6)=1−16=56

Das lohnt sich, wenn das Gegenteil weniger Ergebnisse hat als das Ereignis.

MerkeWahrscheinlichkeit vom Gegenteil = 1 minus Wahrscheinlichkeit vom Ereignis.

5/6
Kreis in 6 gleichen Teilen für die Augenzahlen: 5 Teile sind gefärbt, das ist «keine 6». Nur ein Teil bleibt weiss.

4 von 6

Rechnen mit dem Jass

Ein Jass hat 36 Karten in vier Farben: Herz, Ecke, Schaufel und Kreuz. Jede Farbe hat 9 Karten: 6, 7, 8, 9, 10, Bauer, Dame, König und Ass. Herz und Ecke sind rot.

Eine Herzkarte ziehen: 936=14. Ein Ass: 436=19. Eine Bildkarte, also Bauer, Dame oder König: 1236=13.

1/4
Der Jass als Kreis in vier Farben: Ein Viertel ist gefärbt, das sind die 9 Herzkarten von 36.

5 von 6

Baumdiagramm und Pfadregel

Bei zwei Schritten nacheinander zeichnest du ein Baumdiagramm. Jeder Ast bekommt seine Wahrscheinlichkeit. Ein Weg vom Start bis ans Ende heisst Pfad.

Zwei Münzwürfe: Der erste Wurf teilt sich in Kopf (K) und Zahl (Z), jeder Ast nochmals. So gibt es 4 Pfade: KK, KZ, ZK und ZZ.

P(KK)=12·12=14

MerkePfadregel: Entlang eines Pfades du die Wahrscheinlichkeiten.

6 von 6

Summenregel

Gehören mehrere Pfade zum Ereignis, zählst du ihre Wahrscheinlichkeiten zusammen. «Genau einmal Kopf» sind die Pfade KZ und ZK.

P=14+14=12

Ziehst du ohne Zurücklegen, fehlt beim zweiten Zug eine Kugel. Darum ändern sich die Brüche beim zweiten Zug.

MerkeSummenregel: Die Pfade, die zum Ereignis gehören, zählst du zusammen.

Wahrscheinlichkeit und Baumdiagramm: Merkblatt mit Regel und Beispiel. Wahrscheinlichkeit = günstige Ergebnisse durch mögliche Ergebnisse. Das gilt, wenn alle Ergebnisse gleich wahrscheinlich sind. Wahrscheinlichkeit vom Gegenteil = 1 minus Wahrscheinlichkeit vom Ereignis.
Merkblatt Wahrscheinlichkeit und Baumdiagramm: Regel und Beispiel.

Häufige Fehler

  • ✕Im Baumdiagramm entlang des Pfades addieren: 12+12=1 für zweimal Kopf.

    ✓Entlang eines Pfades multiplizierst du: 12·12=14. Addiert wird nur zwischen verschiedenen Pfaden.

  • ✕Ohne Zurücklegen bleibt der zweite Bruch gleich: 35·35.

    ✓Nach dem ersten Zug liegt eine Kugel weniger im Säckli: 35·24.

  • ✕Mit zwei Würfeln sind die Augensummen 7 und 12 gleich wahrscheinlich.

    ✓Die 7 entsteht aus 6 von 36 Paaren, die 12 nur aus einem (6 und 6). Die 7 ist also sechsmal wahrscheinlicher.

  • ✕Nach dreimal Kopf kommt beim nächsten Wurf eher Zahl.

    ✓Die Münze hat kein Gedächtnis. Auch der vierte Wurf zeigt Kopf mit 12.

Begriffe zum Nachschlagen
Zufallsexperiment
Ein Versuch, dessen Ausgang man vorher nicht kennt, zum Beispiel würfeln.
Ergebnis
Ein möglicher Ausgang, zum Beispiel die Augenzahl 4.
Ereignis
Eine Gruppe von Ergebnissen, zum Beispiel «gerade Zahl» mit 2, 4 und 6.
Gegenereignis
Alle Ergebnisse, die nicht zum Ereignis gehören. Zu «eine 6» gehört «keine 6».
Baumdiagramm
Eine Zeichnung mit Ästen für jeden Schritt eines Versuchs. An jedem Ast steht seine Wahrscheinlichkeit.
Pfadregel
Entlang eines Pfades im Baumdiagramm werden die Wahrscheinlichkeiten multipliziert.
Summenregel
Die Wahrscheinlichkeiten aller Pfade, die zum Ereignis gehören, werden addiert.
Würfel
Hier der Spielwürfel mit sechs Seiten und 1 bis 6 Augen. Jede Seite ist gleich wahrscheinlich.
Pasch
Zwei Würfel zeigen dieselbe Zahl, zum Beispiel zweimal die 5.
Ohne Zurücklegen
Die gezogene Kugel oder Karte kommt nicht zurück. Beim nächsten Zug ist eine weniger da.

Noch unsicher? Zuerst lernen:Brüche kürzen und erweiternBrüche multiplizieren

So geht's

Beispiele Schritt für Schritt

Beispiel 1Eine Zahl würfeln

Du würfelst einmal. Wie wahrscheinlich ist eine grösser als 4?

2/6
Streifen in 6 Teilen für die Augenzahlen: 2 Teile sind gefärbt, die 5 und die 6.
  1. Mögliche Ergebnisse sind 1, 2, 3, 4, 5 und 6, also 6.
  2. Günstig sind nur die 5 und die 6, also 2.
  3. Günstige durch mögliche, dann durch 2 kürzen:26=13

Die Wahrscheinlichkeit ist 13.

Beispiel 2Glücksrad am Schulfest

Kinder am Schulfest auf dem Pausenplatz: Ein Mädchen bekommt an einem Spielstand einen Stoffbären als Preis, ihre Freunde jubeln.

Am Schulfest in Winterthur steht ein Glücksrad mit 10 gleich grossen Feldern. Auf 3 Feldern gewinnst du einen Preis, die anderen sind Nieten. Wie wahrscheinlich gewinnst du, und wie wahrscheinlich gehst du leer aus?

3/10
Glücksrad mit 10 gleich grossen Feldern: 3 Felder sind gefärbt, das sind die Gewinnfelder. 7 Felder bleiben weiss, das sind die Nieten.
  1. Mögliche Ergebnisse: 10 Felder. Günstig für einen Gewinn sind 3 Felder.P(Gewinn)=310
  2. Leer ausgehen ist das Gegenteil von Gewinnen:P(Niete)=1−310=710
  3. Kontrolle: Es gibt 7 Nietenfelder von 10. Das passt.

Du gewinnst mit 310, eine Niete erwischst du mit 710.

Beispiel 3Eine Karte aus dem Jass

Du ziehst aus einem gut gemischten Jass mit 36 Karten eine Karte. Wie wahrscheinlich ist sie ein König oder eine Dame?

  1. Mögliche Ergebnisse: 36 Karten.
  2. Jede der vier Farben Herz, Ecke, Schaufel und Kreuz hat einen König und eine Dame. Günstig sind also:4+4=8
  3. Günstige durch mögliche, dann durch 4 kürzen:836=29

Die Wahrscheinlichkeit ist 29.

Beispiel 4Baumdiagramm ohne Zurücklegen

Ein Mädchen sitzt im Zug am Fenster und greift ohne hinzuschauen in ein Stoffsäckli mit Bonbons.

Mia aus Luzern hat im Säckli 3 Erdbeer- und 2 Zitronenbonbons. Im Zug nimmt sie ohne hinzuschauen nacheinander zwei Bonbons heraus. Wie wahrscheinlich sind beide von derselben Sorte?

  1. Erster Zug: Erdbeer mit 35, Zitrone mit 25.
  2. Zweiter Zug: Jetzt sind nur noch 4 Bonbons im Säckli. Nach Erdbeer bleiben 2 Erdbeer und 2 Zitrone, nach Zitrone 3 Erdbeer und 1 Zitrone.
  3. Pfadregel für den Pfad Erdbeer, Erdbeer:35·24=620
  4. Pfadregel für den Pfad Zitrone, Zitrone:25·14=220
  5. Summenregel: Beide Pfade gehören zu «dieselbe Sorte».620+220=820=25

Mit 25 sind beide Bonbons von derselben Sorte.

Jetzt du

Übungen mit Lösungen

Fang beim Einstieg an. Klapp die Lösung erst auf, wenn du selbst gerechnet hast. Steckst du fest, gibt Fox dir einen Tipp.

  1. 1

    Du würfelst einmal. Wie wahrscheinlich ist eine 3?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​16

    1/6
    Streifen in 6 Teilen für die Augenzahlen: Nur 1 Teil ist gefärbt, die 3.
    1. Mögliche Ergebnisse: 6 Augenzahlen.
    2. Günstig ist nur die 3, also 1.
    3. Die Wahrscheinlichkeit ist 16.
  2. 2

    In einem Säckli liegen 4 rote und 6 blaue Kugeln. Du ziehst eine, ohne hinzuschauen. Wie wahrscheinlich ist sie rot?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​25

    4/10
    Die 10 Kugeln als Streifen: 4 Teile sind gefärbt, das sind die roten Kugeln.
    1. Mögliche Ergebnisse: 4+6=10 Kugeln.
    2. Günstig sind die 4 roten.
    3. ​410=25
  3. 3

    Ein Glücksrad hat 8 gleich grosse Felder: 4 grüne, 2 gelbe und 2 rote. Wie wahrscheinlich bleibt es auf Gelb stehen?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​14

    2/8
    Glücksrad mit 8 Feldern: 2 Felder sind gefärbt, die gelben. Das ist ein Viertel des Rads.
    1. Mögliche Ergebnisse: 8 Felder.
    2. Günstig sind die 2 gelben Felder.
    3. ​28=14
  4. 4

    In einem Säckli liegen nur 5 blaue Kugeln. Wie wahrscheinlich ziehst du eine rote?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​0, das ist unmöglich.

    1. Mögliche Ergebnisse: 5 Kugeln, alle blau.
    2. Keine Kugel ist rot, also ist kein Ergebnis günstig: 05=0.
    3. Die Wahrscheinlichkeit 0 heisst unmöglich.
  5. 5

    Was ist wahrscheinlicher: mit einem Würfel eine 6 oder mit einer Münze Kopf?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Kopf mit der Münze, denn 12 ist mehr als 16.

    1. Würfel: 1 von 6 Seiten, also 16.
    2. Münze: 1 von 2 Seiten, also 12.
    3. Ein Halb ist mehr als ein Sechstel. Kopf ist wahrscheinlicher.
  1. 6

    Du würfelst einmal. Wie wahrscheinlich ist weder eine 1 noch eine 6?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​23

    1. Das Gegenteil ist «eine 1 oder eine 6» mit 26.
    2. ​1−26=46
    3. Kürzen durch 2: 46=23. Kontrolle: Günstig sind 2, 3, 4 und 5, also 4 von 6.
  2. 7

    Wie wahrscheinlich ziehst du aus dem Jass mit 36 Karten eine Herz-Bildkarte, also Herz-Bauer, Herz-Dame oder Herz-König?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​112

    1. Nur die Farbe Herz zählt, und dort nur Bauer, Dame und König: 3 günstige Karten.
    2. ​336=112
  3. 8

    Wie wahrscheinlich ziehst du aus dem Jass eine rote Karte?

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    Ergebnis: ​12

    1. Rot sind Herz und Ecke mit je 9 Karten: 2·9=18.
    2. ​1836=12
  4. 9

    Ein Glücksrad hat 12 gleich grosse Felder: 5 rote, 4 blaue und 3 gelbe. Wie wahrscheinlich bleibt es auf Rot oder Blau stehen?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​34

    9/12
    Glücksrad mit 12 Feldern: 9 Felder sind gefärbt, die roten und die blauen. 3 gelbe bleiben weiss.
    1. Das Gegenteil von «rot oder blau» ist «gelb» mit 312.
    2. ​1−312=912
    3. Kürzen durch 3: 912=34
  5. 10

    An der Chilbi in Chur hat eine Losbude 40 Lose. 6 davon gewinnen, der Rest sind Nieten. Wie wahrscheinlich ziehst du eine Niete?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​1720

    1. Gewinn: 640
    2. Eine Niete ist das Gegenteil: 1−640=3440
    3. Kürzen durch 2: 1720
  1. 11

    Du wirfst eine Münze dreimal. Wie wahrscheinlich kommt dreimal Kopf?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​18

    1. Im Baumdiagramm hat jeder Ast 12.
    2. Der Pfad Kopf, Kopf, Kopf hat drei Äste.
    3. Pfadregel: 12·12·12=18
  2. 12

    Du würfelst mit zwei Würfeln. Wie wahrscheinlich ist ein Pasch, also zweimal dieselbe Zahl?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​16

    1. Mögliche Paare: 6·6=36, jedes mit 136.
    2. Pasch sind (1, 1), (2, 2), (3, 3), (4, 4), (5, 5) und (6, 6): 6 Pfade.
    3. Summenregel: 6·136=636=16
  3. 13

    Du würfelst mit zwei Würfeln und zählst die Augen zusammen. Wie wahrscheinlich ist die Augensumme 8?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​536

    2132435465768594103112121
    Säulendiagramm: So viele der 36 Paare geben die Augensummen 2 bis 12. Die 8 kommt 5-mal vor, die 7 am häufigsten.
    1. Mögliche Paare: 36.
    2. Die Summe 8 geben (2, 6), (3, 5), (4, 4), (5, 3) und (6, 2), also 5 Paare.
    3. ​536 lässt sich nicht kürzen.
  4. 14

    In einem Säckli liegen 4 rote Kugeln und 1 blaue. Du ziehst eine Kugel, legst sie zurück und ziehst nochmals. Wie wahrscheinlich ziehst du zweimal Rot?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​1625

    1. Mit Zurücklegen ist Rot bei jedem Zug 45.
    2. Pfadregel: 45·45=1625
  5. 15

    Im Säckli liegen 2 rote und 3 blaue Kugeln. Du ziehst zwei Kugeln ohne Zurücklegen. Wie wahrscheinlich haben sie verschiedene Farben?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: ​35

    1. Pfad Rot, Blau: 25·34=620
    2. Pfad Blau, Rot: 35·24=620
    3. Summenregel: 620+620=1220=35

Weiss dein Kind beim Baumdiagramm nicht, wann es multiplizieren und wann addieren muss, geht eine Lehrperson die Pfade mit ihm Schritt für Schritt durch. Mathematik-Nachhilfe für die Sek

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Üben ohne Ende

Trainer: Wahrscheinlichkeit und Baumdiagramm

Unbegrenzt neue Aufgaben mit Würfel, Säckli, Glücksrad, Jass und Münzen, mit Rückmeldung und Rechenweg. Stufe 1 hat ein Ergebnis und Vergleiche, Stufe 2 mehrere Ergebnisse und das Gegenteil, Stufe 3 Versuche in zwei Schritten mit Baumdiagramm.

Du würfelst einmal mit einem Spielwürfel. Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, eine ungerade Zahl zu würfeln? Gib sie als gekürzten Bruch an.

Löse die Aufgabe und drück «Prüfen» (oder Enter).

Für Eltern und Lehrpersonen

Lehrplan 21

Typische Klasse
5. Klasse - 3. Sek
Zyklus
Zyklus 2–3
Fach
Mathematik

In der 5. und 6. Klasse vergleichst du Chancen und rechnest erste Wahrscheinlichkeiten als Bruch. In der Sek kommen das Gegenereignis, Versuche in zwei Schritten und das Baumdiagramm dazu.

  • MA.3.C.1.gBei Würfel, Glücksrad oder Säckli die Chance für ein Ereignis als Bruch ausrechnen und zwei Chancen gegeneinander abwägen.
  • MA.3.C.1.hVersuche mit mehreren Schritten, zum Beispiel zwei oder drei Münzwürfe, als Baumdiagramm aufzeichnen und alle Ausgänge ablesen.
  • MA.3.B.2.fEine angegebene Wahrscheinlichkeit selbst nachrechnen und begründen, etwa mit Pfad- und Summenregel im Baumdiagramm.
  • MA.3.A.1.gDie Wörter sicher, möglich, unmöglich, wahrscheinlich und unwahrscheinlich passend brauchen.
  • MA.3.C.1.iAls Erweiterung Wahrscheinlichkeiten beim zweimaligen Ziehen bestimmen, auch wenn die erste Karte oder Kugel nicht zurückkommt.
  • MA.3.B.2.eMit eigenen Versuchen zählen, wie oft etwas eintritt, und daraus eine Vermutung über die Chance aufstellen.

Codes nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz, Umschreibung in eigenen Worten. Wann genau das Thema drankommt, legt das Lehrmittel der Schule fest.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

In welcher Klasse lernt man Wahrscheinlichkeit?

Die Wörter sicher, möglich und unmöglich kommen schon in der Primarschule. Wahrscheinlichkeiten als Bruch rechnest du meist ab der 5. oder 6. Klasse. Das Baumdiagramm mit Pfad- und Summenregel kommt in der Sek.

Wie rechnet man eine Wahrscheinlichkeit aus?

Zähle alle möglichen Ergebnisse und die günstigen. Teile die günstigen durch die möglichen und kürze den Bruch. Das klappt, wenn alle Ergebnisse gleich wahrscheinlich sind, wie beim Würfel oder bei gleich grossen Feldern.

Wann multipliziert und wann addiert man im Baumdiagramm?

Entlang eines Pfades multiplizierst du, das ist die Pfadregel. Gehören mehrere Pfade zum Ereignis, zählst du ihre Wahrscheinlichkeiten zusammen, das ist die Summenregel.

Darf man eine Wahrscheinlichkeit auch in Prozent angeben?

Ja. Ein Viertel ist dasselbe wie 0.25 oder 25 %. In der Schule schreibt man meist einen gekürzten Bruch, im Alltag oft Prozent.

Stand 18.10.2026. Alle Erklärungen und Aufgaben hat Fokus Nachhilfe selbst geschrieben, nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz. Trainer und Lösungen rechnet ein Programm, nicht eine KI. Fehler gefunden?