Kohlenhydrate sind Zucker und die Stoffe, die aus Zuckern aufgebaut sind. Monosaccharide wie Glucose sind die Bausteine; zwei davon ergeben ein Disaccharid wie Saccharose, viele ein Polysaccharid wie Stärke oder Cellulose.
Kohlenhydrate sind Zucker und Stoffe, die aus Zuckern aufgebaut sind. Ihr Baustein, das Monosaccharid, trägt mehrere OH-Gruppen und eine C=O-Gruppe. Du lernst hier, Zucker einzuordnen, ihren Bau zu beschreiben und sie nachzuweisen.
Was Kohlenhydrate sind
Viele Kohlenhydrate passen zur Formel Cn(H2O)m, etwa Glucose C6H12O6. Daher der Name. Wasser steckt aber keines darin.
Chemisch sind es Moleküle mit mehreren OH-Gruppen und einer - oder Ketogruppe, dazu alles, was aus solchen Bausteinen verknüpft ist.
MerkeKohlenhydrat = mehrere OH-Gruppen + eine C=O-Gruppe, oder daraus aufgebaut.
Mono-, Di- und Polysaccharide
Nach der Zahl der Zuckerbausteine gibt es drei Gruppen:
Gruppe
Bausteine
Beispiele
Monosaccharid
1
Glucose, Fructose, Galactose
Disaccharid
2
Saccharose, Maltose, Lactose
Polysaccharid
sehr viele
Stärke, Glykogen, Cellulose
MerkeMono = 1, Di = 2, Poly = viele Zuckerbausteine.
Aldosen und Ketosen
Eine Aldose hat am C1 eine Aldehydgruppe −CHO, eine Ketose eine Ketogruppe in der Kette, meist am C2. Die Zahl der C-Atome steckt im Namen: Pentose (5), Hexose (6).
Glucose ist eine Aldohexose, Fructose eine Ketohexose. Beide sind C6H12O6, also . Ribose, der Zucker der RNA, ist eine Aldopentose. Der Desoxyribose der DNA fehlt am C2 ein O-Atom.
MerkeAldose: Aldehydgruppe am C1. Ketose: Ketogruppe in der Kette.
Fischer-Projektion und D-Zucker
In der Fischer-Projektion steht die Kette senkrecht, C1 oben. Die OH-Gruppen zeigen nach links oder rechts.
Offenkettige Glucose hat vier (C2 bis C5). Ihre OH-Gruppen stehen rechts, links, rechts, rechts. Zeigt die OH-Gruppe am untersten Stereozentrum nach rechts, ist es ein D-Zucker.
MerkeOH am untersten Stereozentrum rechts: D-Zucker. Fast alle natürlichen Zucker sind D.
Ringform: α- und β-Glucose
In Wasser liegt Glucose fast ganz als Ring vor: Die OH-Gruppe am C5 bindet an C1. Der Sechsring hat fünf C-Atome und ein O-Atom.
Am C1 entsteht eine neue OH-Gruppe. Steht sie in der Ringformel unten, ist es α-Glucose, oben β-Glucose. Über die offene Form wandeln sie sich ineinander um.
Merkeα: OH am C1 unten. β: OH am C1 oben.
Disaccharide: die glykosidische Bindung
Zwei Monosaccharide verbinden sich unter Abspaltung von Wasser. Die C–O–C-Brücke heisst glykosidische Bindung:
C6H12O6+C6H12O6→C12H22O11+H2O
Saccharose (Haushaltszucker) ist Glucose + Fructose, Maltose ist Glucose + Glucose, Lactose (Milchzucker) Galactose + Glucose. Die Spaltung mit Wasser heisst Hydrolyse.
MerkeMono + Mono → Di + Wasser. Die Hydrolyse spaltet mit Wasser zurück.
Polysaccharide: Stärke, Glykogen, Cellulose
Alle drei bestehen aus Glucose. Stärke speichert in Pflanzen Energie, als unverzweigte Amylose und verzweigtes Amylopektin.
Glykogen speichert Energie in Leber und Muskeln von Mensch und Tier. Beide sind α-verknüpft.
Cellulose baut Zellwände. Ihre β-Bindungen ergeben gerade Ketten und daraus Fasern. Der Mensch kann sie nicht spalten.
Merkeα-Bindungen: Speicher. β-Bindungen: Gerüst.
Zucker nachweisen
Bei der Fehling-Probe reduziert ein Zucker beim Erwärmen blaue Cu2+-Ionen zu ziegelrotem Cu2O. Positiv sind Zucker, deren Ring sich öffnen kann: Glucose, Fructose, Maltose, Lactose. Saccharose nicht.
Iod-Kaliumiodid-Lösung färbt Stärke blau-violett bis schwarz.
Kohlenhydrate auf einen Blick: Mono-, Di- und Polysaccharide als Tabelle und die wichtigsten Regeln.
Häufige Fehler
✕Kohlenhydrate enthalten Wasser, darum der Name.
✓Die Formel Cn(H2O)m sieht nur so aus. Die H- und O-Atome sitzen in OH-Gruppen und in der , Wassermoleküle gibt es im Zucker keine.
✕Fructose ist eine Ketose, also ist die Fehling-Probe negativ.
✓Fructose ist positiv. In der basischen Fehling-Lösung lagert sie sich teilweise in eine Aldose um, die dann reduziert.
✕Stärke und Cellulose sind verschiedene Stoffe, weil sie aus verschiedenen Zuckern bestehen.
✓Beide bestehen nur aus Glucose. Stärke ist α-glykosidisch verknüpft, Cellulose β-glykosidisch. Diese Bindung entscheidet über Form, Eigenschaften und Verdaulichkeit.
✕Saccharose besteht aus zwei Glucose-Einheiten.
✓Saccharose besteht aus Glucose und Fructose. Zwei Glucose-Einheiten ergeben Maltose.
Begriffe zum Nachschlagen
Monosaccharid
Einfachzucker, der sich nicht in kleinere Zucker spalten lässt, zum Beispiel Glucose oder Fructose.
Disaccharid
Zweifachzucker aus zwei Monosacchariden, verbunden über eine glykosidische Bindung, zum Beispiel Saccharose.
Polysaccharid
Vielfachzucker aus sehr vielen Monosacchariden, zum Beispiel Stärke, Glykogen oder Cellulose.
Aldose
Monosaccharid mit einer Aldehydgruppe am C1, zum Beispiel Glucose.
Ketose
Monosaccharid mit einer Ketogruppe in der Kette, zum Beispiel Fructose.
glykosidische Bindung
C–O–C-Brücke zwischen zwei Zuckerbausteinen. Sie entsteht unter Abspaltung von Wasser.
Hydrolyse
Spaltung einer Bindung mit Wasser, etwa eines Disaccharids in zwei Monosaccharide.
Halbacetal
Gruppe, die entsteht, wenn eine OH-Gruppe an eine Carbonylgruppe addiert. So schliesst sich der Ring der Glucose.
Fehling-Probe
Nachweis für reduzierende Zucker: Blaue Fehling-Lösung bildet beim Erwärmen einen ziegelroten Niederschlag.
Glucose und Fructose haben beide die Summenformel C6H12O6. Ordne beide ein und erkläre, worin sie sich unterscheiden.
Lösung Schritt für Schritt
Beide haben sechs C-Atome, sind also Hexosen. Gleiche Summenformel, anderer Bau: Sie sind .
Glucose trägt am C1 eine Aldehydgruppe −CHO: Sie ist eine Aldose.
Fructose trägt am C2 eine Ketogruppe C=O: Sie ist eine Ketose.
Beide haben fünf OH-Gruppen. Sie bilden zu Wassermolekülen, darum sind beide gut wasserlöslich.
Glucose ist eine Aldohexose, Fructose eine Ketohexose. Sie unterscheiden sich in der Art und Stellung der Carbonylgruppe.
Beispiel 2Formel und Masse eines Disaccharids
Zwei Glucose-Moleküle verbinden sich zu Maltose. Stelle die Reaktionsgleichung auf und berechne die der Maltose. (C = 12, H = 1, O = 16 g/mol)
Lösung Schritt für Schritt
Bei der glykosidischen Bindung wird ein Wassermolekül abgespalten.2C6H12O6→C12H22O11+H2O
Molare Masse der Maltose aus den Atommassen:12⋅12+22⋅1+11⋅16=342g/mol
Kontrolle über die Bausteine: zweimal Glucose minus ein Wasser.2⋅180−18=342g/mol
2C6H12O6→C12H22O11+H2O; Maltose hat 342 g/mol.
Beispiel 3Traubensaft wird zu Wein
Ein Winzer bei Sion lässt Traubensaft gären. Ein Liter enthält 180 g Zucker, vor allem Glucose und Fructose (C6H12O6, 180 g/mol). Wie viel Ethanol und wie viel Kohlenstoffdioxid entstehen höchstens pro Liter, wenn aller Zucker vergärt? (C = 12, H = 1, O = 16 g/mol)
Lösung Schritt für Schritt
Bei der baut Hefe den Zucker ohne Sauerstoff ab:C6H12O6→2C2H5OH+2CO2
des Zuckers:n=180g/mol180g=1mol
Aus 1 mol Zucker entstehen 2 mol Ethanol (46 g/mol) und 2 mol CO2 (44 g/mol).2⋅46g=92g,2⋅44g=88g
Kontrolle: 92 g + 88 g = 180 g. Die Masse bleibt erhalten.
Höchstens 92 g Ethanol und 88 g Kohlenstoffdioxid pro Liter. Im Keller entsteht weniger, weil die Hefe nicht allen Zucker umsetzt.
Beispiel 4Aus Kartoffelstärke wird Zucker
In der Schulküche in Chur kocht eine Gruppe 81 g Kartoffelstärke mit verdünnter , bis die Stärke vollständig zu Glucose gespalten ist. Wie viel Glucose entsteht, und warum ist es mehr als 81 g? (Glucose-Baustein C6H10O5: 162 g/mol, Glucose: 180 g/mol)
Lösung Schritt für Schritt
Stärke ist eine Kette aus Glucose-Bausteinen C6H10O5. Stoffmenge der Bausteine:n=162g/mol81g=0.5mol
Bei der Hydrolyse nimmt jeder Baustein ein Wassermolekül auf und wird zu einem Glucose-Molekül.(C6H10O5)n+nH2O→nC6H12O6
Aus 0.5 mol Bausteinen entstehen 0.5 mol Glucose.m=0.5mol⋅180g/mol=90g
Die 9 g mehr stammen aus dem eingebauten Wasser: 0.5mol⋅18g/mol=9g.
Es entstehen 90 g Glucose. Es ist mehr als 81 g, weil bei der Hydrolyse 9 g Wasser eingebaut werden.
Jetzt du
3Übungen mit Lösungen
Fang beim Einstieg an. Klapp die Lösung erst auf, wenn du selbst gerechnet hast. Steckst du fest, gibt Fox dir einen Tipp.
1
Was ist ein Monosaccharid? Nenne ein Beispiel.
Lösung zeigen
Ergebnis: Ein Einfachzucker, der sich nicht in kleinere Zucker spalten lässt, zum Beispiel Glucose.
Mono heisst eins: ein einziger Zuckerbaustein.
Beispiele sind Glucose, Fructose, Galactose und Ribose.
2
Wie lautet die Summenformel von Glucose?
Lösung zeigen
Ergebnis: C6H12O6
Glucose ist eine Hexose, hat also 6 C-Atome.
Sie passt zu Cn(H2O)n mit n = 6: C6H12O6.
3
Aus welchen zwei Monosacchariden besteht Saccharose, der Haushaltszucker?
Lösung zeigen
Ergebnis: Aus Glucose und Fructose.
Saccharose ist ein Disaccharid.
Ihre Bausteine sind ein Glucose- und ein Fructose-Molekül.
4
Ist Glucose eine Aldose oder eine Ketose? Begründe.
Lösung zeigen
Ergebnis: Eine Aldose, weil sie am C1 eine Aldehydgruppe −CHO trägt.
Aldosen haben eine Aldehydgruppe am Kettenende, Ketosen eine Ketogruppe in der Kette.
Glucose hat die −CHO-Gruppe am C1.
5
Mit welcher Lösung weist du Stärke nach, und was beobachtest du?
Lösung zeigen
Ergebnis: Mit Iod-Kaliumiodid-Lösung; sie färbt sich blau-violett bis schwarz.
Iod lagert sich in die Schrauben der Amylose ein.
Dabei entsteht die typische blau-violette Farbe.
6
Berechne die molare Masse von Saccharose C12H22O11. (C = 12, H = 1, O = 16 g/mol)
Lösung zeigen
Ergebnis: 342 g/mol
12·12=144, 22·1=22, 11·16=176.
144+22+176=342g/mol.
7
Warum löst sich Glucose gut in Wasser, obwohl sie sechs C-Atome hat?
Lösung zeigen
Ergebnis: Sie hat fünf OH-Gruppen, die mit Wasser Wasserstoffbrücken bilden. Das Molekül ist darum hydrophil.
Jede OH-Gruppe ist polar.
Die OH-Gruppen bilden Wasserstoffbrücken zu den Wassermolekülen.
Fünf OH-Gruppen auf sechs C-Atome überwiegen den unpolaren Teil.
8
Stelle die Reaktionsgleichung für die Hydrolyse von Saccharose auf.
Hydrolyse heisst: Die glykosidische Bindung wird mit Wasser gespalten.
Es entstehen Glucose und Fructose, beide C6H12O6.
Kontrolle: links 12 C, 24 H, 12 O, rechts ebenso.
9
Du führst die Fehling-Probe mit einer Glucose-Lösung und einer Saccharose-Lösung durch. Was beobachtest du, und warum?
Lösung zeigen
Ergebnis: Glucose gibt einen ziegelroten Niederschlag, die Saccharose-Lösung bleibt blau. Glucose ist reduzierend, Saccharose nicht.
Der Glucose-Ring öffnet sich, die Aldehydgruppe reduziert Cu2+ zu rotem Cu2O.
In der Saccharose sind C1 der Glucose und C2 der Fructose in der glykosidischen Bindung festgelegt.
Kein Ring kann sich öffnen, es gibt keine freie Carbonylgruppe.
10
Stärke und Cellulose bestehen beide aus Glucose. Worin unterscheiden sie sich im Bau und in der Aufgabe?
Lösung zeigen
Ergebnis: Stärke ist α-glykosidisch verknüpft und dient als Energiespeicher. Cellulose ist β-glykosidisch verknüpft, bildet gerade Fasern und baut die Zellwände der Pflanzen auf.
Stärke: α-1,4-Bindungen (Amylopektin zusätzlich α-1,6), gewundene Ketten, Speicher in Kartoffel und Getreide.
Cellulose: β-1,4-Bindungen, gerade Ketten, über Wasserstoffbrücken zu Fasern verbunden.
Folge: Der Mensch verdaut Stärke, Cellulose nicht.
11
Die offenkettige Glucose hat vier Stereozentren. Wie viele Aldohexosen () gibt es insgesamt, und wie viele davon sind D-Zucker?
Lösung zeigen
Ergebnis: 16 Aldohexosen, davon 8 D-Zucker.
Jedes Stereozentrum hat zwei Möglichkeiten: 24=16.
Das unterste Stereozentrum (C5) entscheidet über D oder L.
Die Hälfte hat dort die OH-Gruppe rechts: 8 D-Zucker.
12
Fructose hat keine Aldehydgruppe. Trotzdem ist die Fehling-Probe positiv. Erkläre.
Lösung zeigen
Ergebnis: In der basischen Fehling-Lösung lagert sich Fructose über eine Zwischenstufe teilweise in eine Aldose um. Diese reduziert die Cu2+-Ionen zu rotem Cu2O.
Fehling-Lösung ist basisch.
In basischer Lösung wandern H-Atom und Doppelbindung: Aus der Ketogruppe am C2 wird eine Aldehydgruppe am C1.
Es entstehen Aldosen wie Glucose, die reduzieren.
13
Eine Pflanze bildet bei der Fotosynthese 45 g Glucose. Wie viel Gramm Kohlenstoffdioxid nimmt sie dafür auf? (C = 12, H = 1, O = 16 g/mol)
Lösung zeigen
Ergebnis: 66 g
6CO2+6H2O→C6H12O6+6O2
n(Glucose)=180g/mol45g=0.25mol, also n(CO2)=6⋅0.25=1.5mol.
m=1.5mol⋅44g/mol=66g.
14
Du löst reine α-Glucose in Wasser. Nach einiger Zeit findest du auch β-Glucose in der Lösung. Wie ist das möglich?
Lösung zeigen
Ergebnis: Der Ring öffnet sich kurz zur offenkettigen Form. Beim erneuten Ringschluss kann die OH-Gruppe am C1 oben oder unten landen. So stellt sich ein Gleichgewicht ein, mit etwa zwei Dritteln β-Glucose.
Das Halbacetal am C1 kann sich öffnen; dann liegt wieder die Aldehydgruppe vor.
Die Aldehydgruppe ist flach, die OH-Gruppe am C5 kann sie von beiden Seiten angreifen.
Es entsteht α- oder β-Glucose, bis ein Gleichgewicht erreicht ist.
Bringst du Aldosen, Ketosen und glykosidische Bindungen durcheinander, geht eine Lehrperson die Zucker mit dir Schritt für Schritt durch.Nachhilfe in Chemie fürs Gymnasium
Üben ohne Ende
4Trainer: Kohlenhydrate
So funktioniert der Trainer
Fragen zu Monosacchariden, Disacchariden und Polysacchariden zum Anklicken, jede mit kurzer Erklärung. Stufe 1 übt die Grundbegriffe, Stufe 2 Bau und Formeln, Stufe 3 Reaktionen, Nachweise und Eigenschaften.
Welcher dieser Zucker ist ein Monosaccharid?
Löse die Aufgabe und drück «Prüfen» (oder Enter).
Für dein Heft
5Zum Ausdrucken
Nimm ein fertiges Paket oder stell selbst zusammen, was du brauchst. Alles als PDF, gratis und ohne Anmeldung.
Am Gymnasium meist im 3. oder 4. Jahr, nach Alkoholen, funktionellen Gruppen und Isomerie; oft verknüpft mit Biologie (Fotosynthese, Ernährung).
Gut zu wissen
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Monosaccharid, Disaccharid und Polysaccharid?
Ein Monosaccharid ist ein einzelner Zuckerbaustein wie Glucose. Ein Disaccharid besteht aus zwei, ein Polysaccharid aus sehr vielen Bausteinen, verbunden über glykosidische Bindungen.
Ist Zucker dasselbe wie Kohlenhydrate?
Im Alltag meint «Zucker» meist Saccharose, den Haushaltszucker. In der Chemie sind Zucker die Mono- und Disaccharide. Kohlenhydrate umfassen zusätzlich die Polysaccharide wie Stärke und Cellulose, die nicht süss schmecken.
Woher kommt der Schweizer Haushaltszucker?
Er wird zum grossen Teil aus Zuckerrüben gewonnen, die in der Schweiz angebaut werden. Chemisch ist Rübenzucker dieselbe Saccharose wie Rohrzucker aus Zuckerrohr.
Wann kommen Kohlenhydrate im Chemieunterricht dran?
Meist im 3. oder 4. Jahr am Gymnasium, nach Alkoholen, funktionellen Gruppen und Isomerie. Je nach Schule kommt das Thema auch in Biologie bei der Ernährung und der Fotosynthese vor.
Begriff
Aldehyd
Organischer Stoff mit der Gruppe –CHO am Kettenende. Er entsteht, wenn ein primärer Alkohol mild oxidiert wird.