Grammatik: Wortarten, Zeitformen und Sätze
Grammatik zeigt, wie die deutsche Sprache gebaut ist: welche Wortarten es gibt, wie sich Wörter verändern und wie aus Wörtern Sätze werden. Hier findest du alle Grammatik-Themen der Primar- und Sekundarschule, von Nomen und Verben bis zu Konjunktiv und Passiv.
Themen
1.–2. Klasse
3.–6. Klasse
1.–3. Sek
Das Wichtigste in Kürze
Grammatik beschreibt, wie unsere Sprache gebaut ist. Sie hat zwei grosse Teile: die Wörter (welche Wortarten es gibt und wie sie sich verändern) und die Sätze (wie Wörter zu Satzgliedern und Sätzen werden). Wer die Grammatik kennt, schreibt sicherer, findet Fehler schneller und versteht auch Fremdsprachen besser.
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Fünf Wortarten
In der Schweizer Schule lernst du meist fünf Wortarten:
- Nomen: Lebewesen, Dinge, Gedanken, mit Artikel und gross geschrieben (der Hund, die Freude).
- Verb: was jemand tut oder was geschieht (spielen, regnen).
- Adjektiv: wie etwas ist, meist steigerbar (schnell, schneller, am schnellsten).
- Pronomen: Begleiter oder Stellvertreter des Nomens (ich, sie, mein, dieser).
- Partikel: alle Wörter, die sich nie verändern (und, mit, heute, hier). In der Sek teilst du sie weiter auf: Präpositionen, Konjunktionen und Adverbien.
Wörter verändern ihre Form
Verben konjugierst du: Die Form passt sich der Person und der Zeit an (ich spiele, du spielst, er hat gespielt). Nomen, Artikel und Pronomen deklinierst du: Im Satz stehen sie in einem der vier Fälle (der Hund, den Hund, dem Hund, des Hundes). Adjektive kannst du zusätzlich steigern. Nur die Partikeln bleiben immer gleich.
Vom Wort zum Satz
Ein Satz besteht aus Satzgliedern. Du findest sie mit der Umstellprobe: Was beim Umstellen zusammenbleibt, ist ein Satzglied. Im Zentrum steht das Verb, das Prädikat. Dazu kommen das Subjekt (Wer oder was?) und oft Objekte (Wen oder was? Wem?). Ein Hauptsatz kann allein stehen, ein Nebensatz hängt an einem Hauptsatz und hat das Verb am Schluss: Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
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