Bei einer Buchvorstellung stellst du der Klasse ein Buch vor, das du gelesen hast. Du nennst Titel und Autorin oder Autor, erzählst den Anfang, liest eine kurze Stelle vor und sagst begründet, wie dir das Buch gefallen hat.
Bei einer Buchvorstellung machst du der Klasse Lust auf ein Buch. Du sagst, worum es geht, liest eine kurze Stelle vor und begründest deine Meinung. Das Ende verrätst du nie.
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Das richtige Buch wählen
Nimm ein Buch, das du ganz gelesen hast und zu dem du etwas sagen kannst. Das kann ein Roman sein, ein Comic oder ein Sachbuch.
Unsicher? Lies den Klappentext und die ersten Seiten von zwei, drei Büchern. Wenn du weiterlesen willst, hast du dein Buch gefunden.
MerkeStell ein Buch vor, das du kennst und über das du gern sprichst.
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Der Aufbau
: Titel, Autorin oder Autor, Art des Buches und ein Einstieg, der neugierig macht.
Inhalt: , Ort, worum es geht. Nur bis zur spannendsten Stelle.
Leseprobe: eine kurze Stelle, gut geübt.
Meinung: Was hat dir gefallen, was nicht, und warum? Wem empfiehlst du das Buch?
MerkeEinleitung, Inhalt, Leseprobe, Meinung.
So teilst du fünf Minuten auf: je eine Minute für Einleitung, Leseprobe und Meinung, zwei Minuten für Inhalt und Figuren.
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Den Inhalt erzählen, ohne das Ende zu verraten
Erzähl den Inhalt im : «Emil steigt in den Zug nach Berlin.» So klingt es lebendig.
Hör an einer spannenden Stelle auf. Eine Frage hilft: «Ob Emil sein Geld zurückbekommt? Das lest ihr am besten selbst.»
MerkeWer das Ende verrät, nimmt allen die Spannung.
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Die Leseprobe
Wähle eine spannende oder lustige Stelle, die man ohne viel Vorwissen versteht. Eine halbe bis eine Seite reicht. Die letzten Kapitel sind tabu.
Sag zuerst in einem Satz, was vorher passiert ist. Übe die Stelle laut, mach Pausen und gib den Figuren eine eigene Stimme.
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Eine begründete Meinung
«Das Buch ist cool» sagt wenig. Sag, was dir gefallen hat und warum: «Mir gefällt, dass man lange mitraten kann, weil die Hinweise gut versteckt sind.»
Kritik ist erlaubt, auch sie braucht einen Grund. Zum Schluss sagst du, für wen das Buch passt.
MerkeMeinung plus «weil» gibt eine Begründung.
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Frei sprechen in Standardsprache
Du sprichst , auch wenn das Buch in wäre. Wörter wie «Velo» oder «Znüni» darfst du brauchen.
Auf die kommen nur , keine ganzen Sätze. Zeig das Buch, schau die Klasse an und sprich langsam.
Buchvorstellung auf einen Blick: die wichtigsten Regeln mit Beispiel.
Häufige Fehler
✕«Am Schluss findet Lina heraus, dass ihr Onkel der Dieb war.» Das Ende ist verraten.
✓«Wer hinter den Diebstählen steckt? Das verrate ich nicht. Nur so viel: Es ist jemand, mit dem Lina nie gerechnet hätte.»
✕«Das Buch ist mega gut. Lest es!» Eine Meinung ohne Grund.
✓«Mir hat das Buch gefallen, weil ich bis zur letzten Seite mitgerätselt habe. Ich empfehle es allen, die Krimis mögen.»
✕Den ganzen Vortrag Wort für Wort vom Blatt ablesen und dabei nie aufschauen.
✓Auf Stichwortkarten nur Stichworte notieren, frei sprechen und die Klasse anschauen. Nur die Leseprobe wird abgelesen.
✕«D Hauptfigur isch es Meitli, wo ganz elei im Wald wohnt.»
✓«Die Hauptfigur ist ein Mädchen, das ganz allein im Wald wohnt.» Die Buchvorstellung hältst du in Standardsprache.
Begriffe zum Nachschlagen
Buchvorstellung
Ein kurzer Vortrag, in dem du ein Buch so vorstellst, dass andere es lesen wollen.
Autorin, Autor
Die Person, die das Buch geschrieben hat.
Titel
Der Name des Buches, wie er auf dem Umschlag steht.
Hauptfigur
Die wichtigste Person in einer Geschichte. Um sie dreht sich fast alles.
Klappentext
Ein kurzer Text hinten auf dem Buch oder in der Klappe. Er erzählt den Anfang und macht neugierig.
Leseprobe
Eine kurze Stelle aus dem Buch, die du laut vorliest.
Roman
Eine lange, erfundene Geschichte mit mehreren Kapiteln.
Sachbuch
Ein Buch, das etwas erklärt, zum Beispiel Tiere, Planeten oder Technik.
Comic
Eine Geschichte in Bildern, die Figuren sprechen in Sprechblasen.
Stichwortkarte
Eine kleine Karte mit wenigen Stichworten, die dir beim freien Sprechen hilft.
Mia aus Luzern stellt in der 5. Klasse den Krimi «Das Licht im Bootshaus» von Mara Lindt vor (ein erfundenes Buch). Darin sehen drei Kinder in den Herbstferien nachts ein Licht im verlassenen Bootshaus am See. Mia hat fünf Minuten Zeit. Plane ihre Stichwortkarten.
Karte 1, Einleitung: Einstieg mit einer Frage («Habt ihr nachts schon einmal ein Licht gesehen, wo keins sein dürfte?»), dann Titel, Autorin, Krimi.
Karte 2, Inhalt: Herbstferien am See, drei Freunde, Licht im Bootshaus, wer ist da drin?
Karte 3, Figuren: Die drei Kinder mit je einem Merkmal, zum Beispiel mutig, ängstlich, schlau.
Karte 4, Leseprobe: Ein Satz, was vorher passiert ist, dann die Szene, in der die Kinder zum Bootshaus schleichen.
Karte 5, Meinung: Was gefallen hat und warum, was weniger. Empfehlung: für alle, die gern mitraten.
Fünf Karten mit je drei bis fünf Stichworten. Das Ende steht auf keiner Karte.
Beispiel 2Einen Einstieg finden, der neugierig macht
Jonas beginnt so: «Ich stelle euch heute ein Buch vor. Es heisst ‹Emil und die Detektive›.» Schreib einen Einstieg, bei dem die Klasse sofort zuhört.
Such im Buch eine Situation vom Anfang, die man sich gut vorstellen kann: Emil fährt allein im Zug nach Berlin, und plötzlich ist sein Geld weg.
Mach daraus eine Frage an die Klasse oder ein «Stellt euch vor …».
Nenn danach Titel und Autor, hier Erich Kästner.
«Stellt euch vor, ihr fahrt ganz allein mit dem Zug nach Berlin. Ihr schlaft kurz ein, und als ihr aufwacht, ist euer ganzes Geld weg. Genau das passiert Emil im Buch ‹Emil und die Detektive› von Erich Kästner.»
Beispiel 3Den Inhalt erzählen, ohne das Ende zu verraten
Lea hat für ihre Buchvorstellung zu «Heidi» von Johanna Spyri aufgeschrieben: «Heidi war ein Waisenkind und kam zu ihrem Grossvater auf die Alp. Dort hütete sie mit dem Geissenpeter die Geissen. Dann musste sie nach Frankfurt zu Klara. Am Schluss kann Klara wieder gehen.» Verbessere den Text.
Der letzte Satz verrät das Ende. Er wird gestrichen.
Den Inhalt erzählst du im Präsens: war → ist, kam → kommt, hütete → hütet, musste → muss.
Hör an einer spannenden Stelle auf und schliess mit einer Frage.
«Heidi ist ein Waisenkind und kommt zu ihrem Grossvater auf die Alp. Dort hütet sie mit dem Geissenpeter die Geissen. Doch dann muss sie weg, in die grosse Stadt Frankfurt, zu einem Mädchen namens Klara. Ob Heidi die Berge je wiedersieht? Das erfahrt ihr im Buch.»
Beispiel 4Eine Meinung begründen
Noah sagt am Schluss seiner Vorstellung nur: «Das Sachbuch über Vulkane war gut.» Mach daraus eine begründete Meinung mit Empfehlung.
Was hat ihm gefallen? Die Fotos von Lava und die Erklärung, warum ein Vulkan ausbricht.
Warum? Mit «weil» kommt der Grund dazu.
Was weniger? Ein ehrlicher Kritikpunkt macht die Meinung glaubwürdig.
Für wen? Eine Empfehlung, die sagt, wer das Buch mögen wird.
«Mir haben die Fotos am besten gefallen, weil man die glühende Lava fast spürt. Manche Fachwörter waren schwierig, aber hinten im Buch werden sie erklärt. Ich empfehle das Buch allen, die wissen wollen, was unter der Erde passiert.»
Jetzt du
3Übungen mit Lösungen
Fang beim Einstieg an. Klapp die Lösung erst auf, wenn du selbst gerechnet hast. Steckst du fest, gibt Fox dir einen Tipp.
1
Welche zwei Angaben nennst du in der Einleitung einer Buchvorstellung immer?
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Ergebnis: Den Titel und die Autorin oder den Autor.
Wer das Buch später suchen will, braucht den Titel.
Dazu gehört, wer es geschrieben hat.
2
Was ist ein Klappentext?
Lösung zeigen
Ergebnis: Ein kurzer Text hinten auf dem Buch oder in der Klappe, der den Anfang verrät und neugierig macht.
Er steht auf der Rückseite oder in der Innenklappe.
Er erzählt kurz, worum es geht, aber nicht, wie es ausgeht.
3
Roman, Sachbuch oder Comic? «Das Buch erklärt mit Fotos und Zeichnungen, wie Bienen Honig machen.»
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Ergebnis: Sachbuch
Das Buch erzählt keine erfundene Geschichte.
Es erklärt etwas aus der Wirklichkeit. Das ist ein Sachbuch.
4
In welcher erzählst du den Inhalt eines Buches?
Lösung zeigen
Ergebnis: Im Präsens.
Der Inhalt wird so erzählt, als würde er gerade passieren.
Darum heisst es: «Emil steigt in den Zug», nicht «Emil stieg in den Zug».
5
Darfst du bei einer Buchvorstellung erzählen, wie das Buch ausgeht? Begründe kurz.
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Ergebnis: Nein. Wer das Ende schon kennt, hat keinen Grund mehr, das Buch zu lesen.
Die Buchvorstellung soll Lust aufs Lesen machen.
Das Ende ist der Lohn fürs Lesen. Es bleibt geheim.
6
Zu welchem Teil gehört der Satz, Einleitung, Inhalt oder Meinung? «Die Geschichte spielt auf einem Bauernhof im Emmental.»
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Ergebnis: Zum Inhalt.
Der Satz sagt, wo die Geschichte spielt.
Der Ort gehört zum Inhalt, zusammen mit Figuren und Handlung.
7
Inhalt oder Meinung? «Am Anfang fand ich die Hauptfigur ziemlich nervig.»
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Ergebnis: Meinung
«fand ich» zeigt, dass jemand urteilt.
Das ist deine Sicht auf das Buch, also eine Meinung.
8
Bring den Satz in die Standardsprache: «Das Buech isch würkli spannend gsi.»
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Ergebnis: «Das Buch war wirklich spannend.»
Buech → Buch, würkli → wirklich.
«isch gsi» ist Mundart-Perfekt. In der Standardsprache sagst du «war».
9
Mach aus «Das Buch ist cool.» eine begründete Meinung.
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Ergebnis: Zum Beispiel: «Mir gefällt das Buch, weil die Hauptfigur so witzige Ideen hat.»
Sag genau, was dir gefällt: hier die Ideen der Hauptfigur.
Häng mit «weil» den Grund an.
10
Setze den Inhalt ins Präsens: «Pippi hob ihr Pferd hoch und trug es in den Garten.»
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Ergebnis: «Pippi hebt ihr Pferd hoch und trägt es in den Garten.»
hob kommt von heben: Pippi hebt.
trug kommt von tragen: Pippi trägt, mit Umlaut.
11
Der Satz «Zum Glück geht am Schluss alles gut aus.» verrät das Ende nicht direkt. Ist er in der Buchvorstellung trotzdem ein Problem? Begründe und schreib einen besseren Schlusssatz für den Inhaltsteil.
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Ergebnis: Ja. Er nimmt die Spannung, weil man schon weiss, dass alles gut endet. Besser: «Ob am Schluss alles gut ausgeht? Das lest ihr selbst.»
Der Satz nennt keine Einzelheit, aber er sagt, wie die Geschichte ausgeht: gut.
Wer das weiss, muss nicht mehr mitfiebern. Die Spannung ist weg.
Eine offene Frage hält die Spannung: «Ob am Schluss alles gut ausgeht? Das lest ihr selbst.»
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Du hast zwei spannende Stellen für die Leseprobe: Kapitel 3 (die Kinder finden auf dem Dachboden eine alte Karte) und Kapitel 14 von 15 (die Verfolgung über das Dach). Welche nimmst du, und was sagst du vorher in einem Satz?
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Ergebnis: Kapitel 3, weil Kapitel 14 kurz vor dem Ende liegt und zu viel verrät. Vorher zum Beispiel: «Die Kinder räumen den Dachboden auf, als ihnen eine alte Kiste auffällt.»
Beide Stellen sind spannend. Entscheidend ist, wo sie im Buch stehen.
Kapitel 14 von 15 liegt fast am Schluss. Wer die Verfolgung hört, ahnt schon, wie es ausgeht.
Kapitel 3 steht am Anfang und macht Lust auf das Abenteuer.
Ein Satz vorher erklärt, wo die Stelle einsetzt, ohne mehr zu verraten.
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Schreib einen Einstieg zu «Pippi Langstrumpf» von Astrid Lindgren, der neugierig macht.
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Ergebnis: Zum Beispiel: «Was würdet ihr tun, wenn ihr ganz allein in einem grossen Haus wohnen würdet, mit einem Affen, einem Pferd auf der Veranda und einem Koffer voller Goldstücke?»
Nimm etwas Überraschendes vom Anfang des Buches.
Mach daraus eine Frage an die Klasse.
Titel und Autorin folgen gleich danach.
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Finde die drei Fehler in diesem Teil einer Buchvorstellung: «Tom hat im Keller eine alte Kiste gefunden. Am Schluss liegt darin der verlorene Schatz seines Urgrossvaters. Das Buch ist mega gut.»
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Ergebnis: Perfekt statt Präsens, das Ende ist verraten, und die Meinung hat keinen Grund.
«hat gefunden» ist Perfekt. Der Inhalt steht im Präsens: «Tom findet».
«Am Schluss liegt darin der Schatz» verrät das Ende.
«mega gut» ist Umgangssprache und hat keine Begründung.
Ist dein Kind vor der Buchvorstellung unsicher, plant eine Lehrperson mit ihm die Stichwortkarten und übt die Leseprobe laut.Deutsch-Nachhilfe für die Mittelstufe
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4Zum Ausdrucken
Nimm ein fertiges Paket oder stell selbst zusammen, was du brauchst. Alles als PDF, gratis und ohne Anmeldung.
Immer neue Fragen zur Buchvorstellung: Du klickst die richtige Antwort an. Stufe 1 übt die Begriffe, Stufe 2 ordnet Sätze den Teilen zu und Stufe 3 fragt, was eine gute Buchvorstellung ausmacht.
Wie heisst die Person, die ein Buch geschrieben hat?
Die erste Buchvorstellung halten viele Kinder in der 4. Klasse. In der 5. und 6. Klasse gehört sie oft fest ins Schuljahr, mit Stichwortkarten, Leseprobe und Bewertung durch die Lehrperson.
D.3.B.1.fVor der Klasse ein gelesenes Buch, eine Geschichte oder ein Sachbuch in Standardsprache vorstellen, frei und in einer klaren Reihenfolge.
D.2.C.1.fEin passendes Buch finden, indem man in mehrere Bücher hineinschaut, die Hauptfiguren verstehen und eine Stelle so vorlesen, dass man Erzähltext und Figurenrede auseinanderhört.
D.3.B.1.eEinen kurzen Vortrag mit Hilfen wie Stichworten, einer Gliederung oder einer Mindmap vorbereiten.
D.2.C.1.eMit Hilfe von Umschlag, Klappentext und einzelnen Seiten ein Buch auswählen und merken, welche Stimmung ein Text hat, zum Beispiel Spannung.
Codes nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz, Umschreibung in eigenen Worten. Wann genau das Thema drankommt, legt das Lehrmittel der Schule fest.
Gut zu wissen
Häufige Fragen
In welcher Klasse macht man eine Buchvorstellung?
Die erste Buchvorstellung halten viele Kinder in der 4. Klasse. In der 5. und 6. Klasse kommt sie oft jedes Jahr vor, manchmal auch noch in der Sek. Mit jeder Stufe wird mehr freies Sprechen und eine genauere Begründung erwartet.
Wie lange dauert eine Buchvorstellung?
Das legt die Lehrperson fest, oft sind es fünf bis zehn Minuten. Davon dauert die Leseprobe etwa eine bis zwei Minuten. Übe den Vortrag zu Hause mit einer Uhr, dann weisst du, ob es passt.
Darf ich auch ein Comic oder ein Sachbuch vorstellen?
Meistens ja, frag aber vorher die Lehrperson. Beim Sachbuch erzählst du statt der Handlung, was man lernt, und zeigst ein Bild oder eine Seite. Auch dort sagst du begründet, wie es dir gefallen hat.
Muss ich das Buch ganz gelesen haben?
Ja. Nur dann kannst du sagen, ob es dir gefällt, und eine passende Leseprobe wählen. Das Ende kennst du also, du verrätst es nur nicht.
Begriff
Einleitung
Der Anfang eines Textes oder Vortrags. Sie sagt, worum es geht, oder stellt vor, wer mitspielt und wann und wo es passiert.
BeispielAn einem kalten Morgen im Januar wartete Tim an der Bushaltestelle.