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Fokus Nachhilfe

Standardsprache und Mundart

Mundart sprichst du mit Familie und Freunden, Standardsprache brauchst du im Unterricht, beim Vortrag und beim Schreiben. Wer von der einen in die andere wechselt, ändert Wörter und manchmal auch den Satzbau.

  • 3. Klasse - 2. Sek
  • Zyklus 2–3
  • Lehrplan 21: D.5.B.1.c
Kinder plaudern in der Pause auf dem Pausenplatz, durch ein Fenster des Schulhauses sieht man ein Mädchen, das vor der Klasse einen Vortrag hält.

Das musst du wissen

Erklärung

Mundart ist das Schweizerdeutsch, das du sprichst. Standardsprache ist das Deutsch mit festen Regeln, das alle verstehen. Je nach Ort und Publikum wählst du eine davon, und beim Schreiben überträgst du Wörter und Sätze in die Standardsprache.

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Zwei Sprachformen

Mundart ist das Schweizerdeutsch, das du zu Hause und mit Freunden sprichst. Jede Region spricht es anders, in Zürich anders als in Bern, Basel oder im Wallis.

Standardsprache heisst auch Hochdeutsch. Ihre Regeln stehen im . Alle, die Deutsch können, verstehen sie, auch in Deutschland und Österreich.

MerkeMundart sprichst du, im Chat schreibst du sie oft auch. Standardsprache sprichst und schreibst du.

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Wann brauchst du welche?

  • Mundart: in der Familie, mit Freunden, in der Pause, oft im Chat.
  • Standardsprache: im Unterricht, beim Vortrag, in jedem Text für die Schule und mit Leuten, die kein Schweizerdeutsch verstehen.

MerkeWo bist du, und wer hört zu? Danach wählst du die Sprachform.

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Wie die beiden wirken

Mundart wirkt nah und persönlich. Darum steht sie oft auf Plakaten im Dorf oder in Nachrichten an Freunde.

Standardsprache wirkt ernst und klar, und alle verstehen sie. Darum hörst du sie in den Nachrichten im Fernsehen. Ein Schweizer Klang beim Sprechen ist dabei kein Fehler.

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Andere Wörter, auch Helvetismen

Viele Mundartwörter heissen in der Standardsprache ganz anders: Härdöpfel ist die Kartoffel, Chuchi die Küche, und poschte heisst einkaufen.

Wörter wie Velo, Billett oder parkieren sind keine Mundart. Sie stehen im Wörterbuch und heissen Helvetismen: Schweizer Standardsprache.

MerkeHelvetismen sind Standardsprache. Du darfst sie im schreiben.

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Anderer Satzbau

Die Mundart erzählt fast immer mit zwei Wörtern: Mir sind gange. In einer Erzählung schreibst du das , oft nur ein Wort: Wir gingen.

  • Statt wo steht der, die oder das: der Junge, der dort steht.
  • Das kleine go fällt weg: Ich gehe einkaufen.

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Falsche Freunde

Manche Mundartwörter klingen wie ein Wort der Standardsprache, bedeuten aber etwas anderes. luege heisst schauen, nicht lügen. schmöcke heisst riechen, nicht schmecken.

Und springe heisst auf Mundart rennen. Für springen sagst du auf Mundart gumpe.

MerkeKlingt gleich heisst noch nicht gleich.

Mundart und Standardsprache: Übersicht mit Zwei Sprachformen; Wann brauchst du welche?; Andere Wörter, auch Helvetismen; Falsche Freunde.
Mundart und Standardsprache auf einen Blick: die wichtigsten Regeln.

Häufige Fehler

  • ✕«Das ist der Mann, wo ich gesehen habe.»

    ✓«Das ist der Mann, den ich gesehen habe.» In der Standardsprache beginnt der hintere Satzteil nicht mit «wo», sondern mit der, die, das oder den.

  • ✕«Am Samstag gehe ich go einkaufen.»

    ✓«Am Samstag gehe ich einkaufen.» Das kleine «go» gibt es nur in der Mundart.

  • ✕«Meinem Bruder sein Velo ist rot.»

    ✓«Das Velo meines Bruders ist rot.» Oder einfacher: «Mein Bruder hat ein rotes Velo.»

  • ✕Im Aufsatz «Velo» durchstreichen, weil es Mundart sei.

    ✓«Velo» ist ein Helvetismus und gehört zur Standardsprache. Du darfst es schreiben.

Begriffe zum Nachschlagen
Mundart
Die gesprochene Sprache einer Region, in der Deutschschweiz das Schweizerdeutsch. Andere sagen Dialekt.
Schweizerdeutsch
Sammelname für alle Mundarten der Deutschschweiz, vom Baseldeutsch bis zum Walliserdeutsch.
Standardsprache
Das Deutsch mit festen Regeln im Wörterbuch. Man sagt auch Hochdeutsch oder Schriftdeutsch.
Helvetismus
Ein Wort der Standardsprache, das man vor allem in der Schweiz braucht, zum Beispiel Velo, Billett oder Spital.
Falscher Freund
Ein Mundartwort, das wie ein Wort der Standardsprache klingt, aber etwas anderes bedeutet, zum Beispiel «luege» (schauen).
Präteritum
Die Vergangenheitsform für Erzählungen: ging, sah, kam. In der Mundart kommt sie fast nie vor.

So geht's

Beispiele Schritt für Schritt

Beispiel 1Ein Mundartsatz in die Standardsprache

Übertrage in die Standardsprache: «Mir gönd am Samschtig go poschte.»

  1. Zuerst die einfachen Wörter: Mir heisst wir, gönd heisst gehen, Samschtig heisst Samstag.
  2. poschte ist ein Mundartwort für einkaufen.
  3. Das kleine go gibt es nur in der Mundart. Du lässt es weg.
  4. Lies den Satz laut. Klingt er wie aus einem Buch, stimmt er.

«Wir gehen am Samstag einkaufen.»

Beispiel 2Welche Sprachform passt?

Ein Mädchen sitzt zu Hause mit einem Meerschweinchen auf dem Schoss vor dem Laptop und spricht per Videoanruf mit einer Freundin.

Lea aus Winterthur erzählt heute dreimal von Meerschweinchen. Am Morgen hält sie in der Klasse einen Vortrag darüber. In der Pause erzählt sie ihrer Freundin Mia davon. Am Abend erzählt sie es per Videoanruf ihrer Brieffreundin Hanna in Hamburg. Welche Sprachform passt jeweils?

  1. Vortrag in der Klasse: Das ist Unterricht. Darum spricht Lea Standardsprache.
  2. Pause mit Mia: Die beiden kennen sich gut und sprechen beide Mundart. Mundart passt.
  3. Videoanruf mit Hanna: Hanna wohnt in Deutschland und versteht Schweizerdeutsch kaum. Darum spricht Lea Standardsprache, obwohl es ein privates Gespräch ist.

Vortrag: Standardsprache. Pause mit Mia: Mundart. Videoanruf mit Hanna: Standardsprache.

Beispiel 3Eine Erzählung übertragen

Ein Knabe und seine Grossmutter stehen auf einem Waldweg und schauen still zu einem Reh zwischen den Bäumen.

Jonas aus Zürich schreibt einen Aufsatz. In seinem Kopf klingt der Anfang so: «Geschter bin i mit em Grosi uf de Uetliberg gange. Mir händ es Reh gseh, wo im Wald gstande isch.» Wie schreibt er ihn in der Standardsprache?

  1. Zuerst die Wörter: Geschter heisst gestern, Grosi heisst Grossmutter, gseh heisst gesehen.
  2. Der ändert sich: Aus mit em Grosi wird mit der Grossmutter. Weil Jonas von seiner eigenen Grossmutter erzählt, klingt mit meiner Grossmutter noch natürlicher.
  3. Die Mundart erzählt mit zwei Wörtern (bin gange). In einer Erzählung schreibst du das Präteritum: ging, sahen, stand.
  4. Aus wo wird das Wort, das zum Reh passt: das.

«Gestern ging ich mit meiner Grossmutter auf den Uetliberg. Wir sahen ein Reh, das im Wald stand.»

Beispiel 4Helvetismus oder Mundart?

Ein Mädchen mit Schulrucksack isst neben seinem Velo eine Glace am Seeufer.

Sara aus Luzern liest ihren Aufsatz durch: «Nach der Schule ass ich eine Glace. Dann fuhr ich mit dem Velo heim und half dem Grosi in der Chuchi.» Welche Wörter muss sie ändern, welche dürfen bleiben?

  1. Frag bei jedem auffälligen Wort: Steht es so im Wörterbuch?
  2. Glace und Velo sind Helvetismen. Sie gehören zur Standardsprache und bleiben.
  3. Grosi und Chuchi sind Mundart. In der Standardsprache heissen sie Grossmutter und Küche.
  4. Die Grossmutter ist weiblich. Darum wird aus dem Grosi nun der Grossmutter.

«Nach der Schule ass ich eine Glace. Dann fuhr ich mit dem Velo heim und half der Grossmutter in der Küche.»

Jetzt du

Übungen mit Lösungen

Fang beim Einstieg an. Klapp die Lösung erst auf, wenn du selbst gerechnet hast. Steckst du fest, gibt Fox dir einen Tipp.

  1. 1

    Du hältst in der Schule einen Vortrag über dein Hobby. Sprichst du Mundart oder Standardsprache?

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    Ergebnis: Standardsprache

    1. Ein Vortrag gehört zum Unterricht.
    2. Im Unterricht sprichst du Standardsprache, damit alle dich gut verstehen.
  2. 2

    Du erzählst deinem Bruder beim Abendessen, was du in der Pause erlebt hast. Welche Sprachform passt?

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    Ergebnis: Mundart

    1. Du bist zu Hause bei der Familie.
    2. Mit der Familie sprichst du Mundart, das wirkt nah und vertraut.
  3. 3

    Was heisst «Chuchichäschtli» in der Standardsprache?

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    Ergebnis: Küchenschrank

    1. Chuchi heisst Küche.
    2. Chäschtli ist ein kleiner Kasten, also ein Schrank.
    3. Zusammen ergibt das Küchenschrank.
  4. 4

    Übertrage in die Standardsprache: «Hüt isch es heiss.»

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    Ergebnis: «Heute ist es heiss.»

    1. Hüt heisst heute.
    2. isch heisst ist.
    3. heiss bleibt gleich.
  5. 5

    Welcher Satz ist Mundart, welcher Standardsprache? a) «Ich gehe nach Hause.» b) «I gang hei.»

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    Ergebnis: a) Standardsprache, b) Mundart

    1. Satz a) steht so im Wörterbuch und in jedem Buch: Standardsprache.
    2. Satz b) sagst du auf dem Pausenplatz: Mundart.
  1. 6

    Übertrage in die Standardsprache: «Ich gang go schwümme.»

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    Ergebnis: «Ich gehe schwimmen.»

    1. gang heisst gehe, schwümme heisst schwimmen.
    2. Das kleine go gibt es nur in der Mundart. Es fällt weg.
  2. 7

    Übertrage in die Standardsprache: «Das isch de Lehrer, wo eus Mathe git.»

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    Ergebnis: «Das ist der Lehrer, der uns Mathe gibt.»

    1. isch heisst ist, de heisst der, eus heisst uns, git heisst gibt.
    2. Der hintere Satzteil beginnt nicht mit wo. Weil es um den Lehrer geht, steht der.
  3. 8

    Welche drei Wörter sind Mundart? Chopf, Billett, Meitli, Trottoir, Zibele

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    Ergebnis: Chopf, Meitli und Zibele

    1. Chopf heisst Kopf, Meitli heisst Mädchen, Zibele heisst Zwiebel.
    2. Billett und Trottoir sind Helvetismen. Sie stehen im Wörterbuch und gehören zur Standardsprache.
  4. 9

    Nico schreibt im Aufsatz: «Mama parkierte das Auto vor dem Spital.» Sein Banknachbar meint, zwei Wörter seien Mundart. Muss Nico etwas ändern?

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    Ergebnis: Nein. «parkieren» und «Spital» sind Helvetismen, also Standardsprache.

    1. Prüfe die auffälligen Wörter: parkierte und Spital.
    2. Beide stehen im Wörterbuch. Es sind Schweizer Wörter der Standardsprache.
    3. Der Satz darf so bleiben.
  5. 10

    Auf einem Plakat für das Dorffest steht: «Chömed alli as Dorffäscht!» Warum wohl auf Mundart und nicht auf Standardsprache?

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    Ergebnis: Mundart wirkt nah und persönlich. Das Plakat soll die Leute im Dorf herzlich einladen.

    1. Frag dich, wie der Satz wirkt: wie eine Einladung von Nachbarn.
    2. In Standardsprache («Kommt alle ans Dorffest!») klänge er ernster und weniger herzlich.
    3. Auf dem Plakat zählt die persönliche Wirkung, darum Mundart.
  1. 11

    Dein Kollege ruft auf der Wanderung: «Lueg emal, en Adler!» Was meint er auf Standardsprache?

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    Ergebnis: «Schau mal, ein Adler!»

    1. luege ist ein falscher Freund: Es klingt wie lügen, heisst aber schauen.
    2. emal heisst mal, en heisst ein.
    3. Zusammen: «Schau mal, ein Adler!»
  2. 12

    Übertrage für eine Erzählung ins Präteritum: «Geschter bin i is Hallebad gange und ha mini Kollegin troffe.»

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    Ergebnis: «Gestern ging ich ins Hallenbad und traf meine Kollegin.»

    1. Zuerst die Wörter: Geschter heisst gestern, Hallebad heisst Hallenbad, mini heisst meine.
    2. Die Mundart erzählt mit zwei Wörtern: bin gange, ha troffe.
    3. In der Erzählung schreibst du das Präteritum: ging und traf.
  3. 13

    Übertrage in die Standardsprache: «Mim Brüeder sis Zimmer isch gross.»

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    Ergebnis: «Das Zimmer meines Bruders ist gross.»

    1. Mim Brüeder sis Zimmer sagt: Das Zimmer gehört meinem Bruder.
    2. In der Standardsprache sagst du dafür: das Zimmer meines Bruders.
    3. isch heisst ist.
  4. 14

    Frau Keller spricht im Unterricht Standardsprache. Nach der Stunde tröstet sie ein Kind, das geweint hat, auf Mundart. Warum wechselt sie?

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    Ergebnis: Mundart wirkt nah und persönlich. Beim Trösten geht es nicht um den Stoff, sondern um das Kind.

    1. Im Unterricht sollen alle den Stoff klar verstehen, darum Standardsprache.
    2. Beim Trösten zählt Nähe. Mundart wirkt vertraut, wie zu Hause.
  5. 15

    Deine Freundin sagt: «Dini Suppe schmöckt fein.» Übertrage den Satz richtig in die Standardsprache.

    Lösung zeigen

    Ergebnis: «Deine Suppe riecht fein.»

    1. schmöcke ist ein falscher Freund: Es klingt wie schmecken, heisst aber riechen.
    2. Dini heisst deine.
    3. Also: «Deine Suppe riecht fein.»

Rutschen im Aufsatz noch Mundartwörter oder «wo»-Sätze hinein, übt eine Lehrperson mit deinem Kind das Übertragen in die Standardsprache. Deutsch-Nachhilfe für Mittelstufe und Oberstufe

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Trainer: Mundart und Standardsprache

Immer neue Wörter: Du wählst, wie ein Mundartwort in der Standardsprache heisst, oder ob ein Wort Mundart oder Standardsprache ist. Mundart schreibt jede Region etwas anders, darum ist immer das Standardwort gefragt, und in Stufe 3 warten falsche Freunde und Helvetismen.

Ist Chüngel Mundart oder Standardsprache?

Löse die Aufgabe und drück «Prüfen» (oder Enter).

Für Eltern und Lehrpersonen

Lehrplan 21

Typische Klasse
3. Klasse - 2. Sek
Zyklus
Zyklus 2–3
Fach
Deutsch

Standardsprache sprechen Kinder im Unterricht schon ab der 1. Klasse. Ab der 3. Klasse wird gefragt, wann welche Sprachform passt und wie sie wirkt; in der Sek geht es um flüssiges Sprechen und die bewusste Wahl nach Anlass und Publikum.

  • D.5.B.1.cHerausfinden, in welchen Situationen man Mundart oder Standardsprache spricht, und darüber nachdenken, wie die beiden auf Zuhörer wirken.
  • D.5.B.1.dIn der Sek vergleichen, wie sich die Sprache je nach Anlass und Medium verändert, vom lockeren Chat bis zum formellen Vortrag.
  • D.3.A.1.bDeutlich und gut hörbar Standardsprache sprechen. Ein Schweizer Klang in der Aussprache ist dabei erlaubt.
  • D.3.A.1.dEinen wachsenden Wortschatz aufbauen, damit man in der Standardsprache das passende Wort findet statt des Mundartworts.
  • D.3.A.1.eIn der Sek längere Beiträge in Standardsprache ohne Stocken halten und Tempo und Ton dem Anlass anpassen.

Codes nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz, Umschreibung in eigenen Worten. Wann genau das Thema drankommt, legt das Lehrmittel der Schule fest.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

In welcher Klasse lernt man Mundart und Standardsprache?

Im Unterricht sprechen Kinder schon ab der 1. Klasse Standardsprache. Ab der 3. Klasse wird besprochen, wann welche Sprachform passt und wie sie wirkt. In der Sek geht es darum, Standardsprache flüssig zu sprechen, zum Beispiel im Vortrag.

Ist Hochdeutsch dasselbe wie Standardsprache?

Ja, im Alltag meint man damit dasselbe. In der Schule sagt man Standardsprache, weil sie in allen deutschsprachigen Ländern der Standard ist. Die Schweiz hat dabei eigene Wörter, die Helvetismen.

Muss ich ohne Schweizer Akzent sprechen?

Nein. Ein Schweizer Klang in der Standardsprache ist kein Fehler. Wichtig ist, dass du deutlich sprichst und die Wörter und den Satzbau der Standardsprache brauchst.

Wie schreibt man Mundart richtig?

Für Mundart gibt es keine feste Rechtschreibung, jede Region schreibt sie etwas anders. Im Chat schreibst du sie so, wie du sprichst. Im Aufsatz und in jedem Text für die Schule schreibst du Standardsprache.

Stand 18.10.2026. Alle Erklärungen und Aufgaben hat Fokus Nachhilfe selbst geschrieben, nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz. Trainer und Lösungen rechnet ein Programm, nicht eine KI. Fehler gefunden?