Graduation cap
Fokus Nachhilfe

Vortrag halten

Bei einem Vortrag erklärst du der Klasse ein Thema, frei und in Standardsprache. Du baust ihn aus Einleitung, Hauptteil und Schluss auf, sprichst mit Stichwortkarten und zeigst Bilder, die das Gesagte unterstützen.

  • 4. Klasse - 3. Sek
  • Zyklus 2–3
  • Lehrplan 21: D.3.B.1.f
Eine Jugendliche hält vor der Klasse einen Vortrag, hinter ihr zeigt die Leinwand ein Foto eines Bergsees, die Klasse hört zu.

Das musst du wissen

Erklärung

Bei einem Vortrag erklärst du einer Gruppe ein Thema, frei und in . Jeder Vortrag hat drei Teile: , und Schluss. Am Ende sollen die Zuhörer deine wichtigste Aussage kennen.

1 von 6

Einleitung, Hauptteil, Schluss

  • Einleitung: Du machst neugierig, etwa mit einer Frage oder einem Gegenstand, und nennst dein Thema.

  • Hauptteil: Du erklärst drei bis vier Punkte, einen nach dem anderen.

  • Schluss: Du fasst das Wichtigste zusammen und lädst zu Fragen ein.

Die meiste Zeit gehört dem Hauptteil.

MerkeNeugierig machen, erklären, zusammenfassen.

Einleitung1Hauptteil6Schluss1Fragen2
So teilst du zehn Minuten auf: je eine Minute für Einleitung und Schluss, sechs Minuten für den Hauptteil und zwei Minuten für Fragen.

2 von 6

Thema eingrenzen und Hauptaussage finden

«Der Rhein» ist zu gross für zehn Minuten. «Wozu die Schweiz den Rhein braucht» passt.

Such Informationen in und auf guten Websites. Schreib sofort auf, woher sie stammen. Dann entscheidest du, was die Hauptaussage ist und was nur Nebensache.

MerkeWas sollen die Zuhörer in einem Satz behalten? Das ist deine Hauptaussage.

3 von 6

Stichwortkarten

Auf die Karte schreibst du nur , keine ganzen Sätze. Pro Karte ein Teil des Vortrags, gross und gut lesbar.

Nummeriere die Karten. Fallen sie herunter, ist die Reihenfolge schnell wieder da. Den ersten und den letzten Satz darfst du ganz aufschreiben.

MerkeStichworte erinnern dich. Ganze Sätze verführen zum Ablesen.

4 von 6

Folien, Plakat und Gegenstände

Eine Folie zeigt, was du sagst. Sie sagt es nicht für dich. Gut sind ein Titel, ein grosses Bild und höchstens drei bis fünf Stichworte.

Lies nie vor, was auf der Folie steht. Ein echter Gegenstand, etwa ein Velohelm, wirkt oft stärker als jede Folie.

5 von 6

Stimme und Auftreten

Steh ruhig hin und schau die Zuhörer an. Dieser Blickkontakt zeigt: Ich spreche mit euch.

Sprich laut, deutlich und eher langsam. Nach einem wichtigen Satz machst du eine kurze Pause. Vor der Klasse sprichst du Standardsprache.

MerkeLangsam, laut, mit Pausen und Blick ins Publikum.

6 von 6

Üben, Fragen und Feedback

Übe zwei- bis dreimal laut und miss die Zeit. Ist der Vortrag zu lang, streichst du Nebensachen. Schneller sprechen hilft nicht.

Gutes Feedback ist konkret, freundlich und hat einen Vorschlag: «Deine Fotos waren gut gewählt. Im Hauptteil warst du schnell, mach nach jeder Folie eine Pause.»

Vortrag und Präsentation (vortrag halten): Übersicht mit Einleitung, Hauptteil, Schluss; Thema eingrenzen und Hauptaussage finden; Stichwortkarten; Stimme und Auftreten.
Vortrag und Präsentation auf einen Blick: die wichtigsten Regeln mit Beispiel.

Häufige Fehler

  • ✕Den ganzen Vortrag in Sätzen aufschreiben und vom Blatt ablesen.

    ✓Nur Stichworte auf Karten. So sprichst du frei und kannst die Zuhörer anschauen.

  • ✕Eine Folie voller Text zeigen und sie Wort für Wort vorlesen.

    ✓Wenig Text und ein grosses Bild auf die Folie. Erklären tust du selbst.

  • ✕Ohne Einleitung losreden: «Ähm, also, Meerschweinchen fressen Heu.»

    ✓Zuerst neugierig machen und das Thema nennen: «Wer von euch hat ein Haustier? Heute geht es um Meerschweinchen.»

  • ✕Mit «Das wärs» aufhören und zurück an den Platz gehen.

    ✓Das Wichtigste in ein, zwei Sätzen zusammenfassen und zu Fragen einladen.

Begriffe zum Nachschlagen
Einleitung
Der Anfang des Vortrags. Du machst neugierig und nennst das Thema.
Hauptteil
Der längste Teil. Hier erklärst du die wichtigen Punkte der Reihe nach.
Schluss
Das Ende. Du fasst zusammen und lädst zu Fragen ein.
Stichwortkarte
Eine kleine Karte mit wenigen Stichworten, die dich beim freien Sprechen erinnert.
Folie
Eine Seite einer Bildschirm-Präsentation. Sie zeigt Bilder und wenige Stichworte.
Blickkontakt
Du schaust die Zuhörer beim Sprechen an.
Hauptaussage
Das Wichtigste, das die Zuhörer am Schluss wissen sollen, in einem Satz.
Quelle
Das Buch, die Website oder die Person, von der eine Information oder ein Bild stammt.
Feedback
Eine Rückmeldung zum Vortrag: was gelungen ist und was besser werden kann.

Noch unsicher? Zuerst lernen:Mundart und StandardspracheBuchvorstellungIdeen finden und Text planen

So geht's

Beispiele Schritt für Schritt

Beispiel 1Einen Einstieg finden

Ein Junge steht im Schulzimmer neben einem Velo und zeigt auf die Bremse, die Klasse schaut neugierig zu.

Luca aus Winterthur hält in der 5. Klasse einen Vortrag über das Velo. Er will so beginnen: «Mein Vortrag ist über das Velo.» Finde einen Einstieg, der die Klasse neugierig macht.

  1. Überleg, was die Klasse mit dem Thema zu tun hat: Viele fahren jeden Tag Velo, aber kaum jemand weiss, wie die Bremse funktioniert.
  2. Wähle eine Art Einstieg: eine Frage an die Klasse, einen Gegenstand oder eine kleine Geschichte. Luca nimmt sein eigenes Velo mit.
  3. Nenn danach dein Thema und kurz, was kommt. So wissen alle, worauf sie achten sollen.

«Wer ist heute mit dem Velo in die Schule gekommen? Fast die Hälfte von euch. Aber wisst ihr auch, was genau passiert, wenn ihr bremst? Heute zeige ich euch an meinem eigenen Velo, wie es gebaut ist und wie die Bremsen funktionieren.»

Beispiel 2Aus Sätzen Stichworte machen

Ein Mädchen bereitet zu Hause am Tisch mit ihrer Mutter kleine Karten vor, daneben ist ein Gehege mit zwei Meerschweinchen.

Elena aus Chur stellt ihre Meerschweinchen vor. Auf ihrer Karte steht: «Meerschweinchen sind Gruppentiere. In der Schweiz darf man darum keines allein halten. Sie fressen vor allem Heu, frisches Gemüse und Kräuter. Schokolade und Brot machen sie krank.» Mach daraus eine Stichwortkarte.

  1. Streich die Wörter, die nur den Satz bauen, zum Beispiel «sind», «darum» und «vor allem».
  2. Behalte die Wörter, die die Sache tragen: Gruppentier, nie allein, Heu, Gemüse, Kräuter, Schokolade und Brot schaden.
  3. Ordne sie in zwei Blöcke, Haltung und Futter, und verbinde mit Pfeilen.
  4. Schreib gross und setz oben eine Nummer, damit die Reihenfolge stimmt.

Karte 3: Haltung und Futter - Gruppentier → nie allein (Gesetz in der Schweiz) - Futter: Heu, Gemüse, Kräuter - schadet: Schokolade, Brot

Beispiel 3Eine Folie verbessern

Zwei Jugendliche stehen auf einer Aussichtsplattform am Rheinfall, einer fotografiert den Wasserfall für seinen Vortrag.

Noah aus Schaffhausen hält in der 1. Sek einen Vortrag über den Rhein. Auf seiner Folie zum Rheinfall stehen zehn Zeilen Text in kleiner Schrift, die er vorliest. Wie wird die Folie besser?

  1. Frag dich, was die Zuhörer sehen sollen: den Rheinfall selbst. Also kommt ein grosses Foto auf die Folie.
  2. Vom Text bleiben höchstens drei Stichworte, zum Beispiel «einer der grössten Wasserfälle Europas», «bei Neuhausen», «Boote fahren zum Felsen».
  3. Alles andere erzählt Noah selbst, frei und mit Blick ins Publikum.
  4. Unten rechts steht klein, woher das Foto stammt.

Die Folie hat einen Titel, ein grosses Foto vom Rheinfall, drei Stichworte und die Quelle des Fotos. Die Erklärung kommt von Noah, nicht von der Folie.

Beispiel 4Feedback zu drei Punkten

Nach Sinas Vortrag über Haustiere in der Stadt sagt Tim nur: «War okay, aber langweilig.» Die Klasse beurteilt drei Punkte: Aufbau, Sprechen, Folien. Formuliere ein besseres Feedback.

  1. Konkret: Nenne zu jedem der drei Punkte, was genau du beobachtet hast, mit einem Beispiel.
  2. Freundlich: Sprich die Person direkt an und beginne mit dem, was gelungen ist.
  3. Mit Vorschlag: Sag nicht nur, was nicht gut war, sondern wie es beim nächsten Mal besser geht.

«Dein Aufbau war klar, ich wusste immer, bei welchem Punkt du bist. Du hast laut und deutlich gesprochen. Auf den Folien hattest du viel Text, da habe ich nicht mehr zugehört. Nimm nächstes Mal lieber ein Foto und drei Stichworte.»

Jetzt du

Übungen mit Lösungen

Fang beim Einstieg an. Klapp die Lösung erst auf, wenn du selbst gerechnet hast. Steckst du fest, gibt Fox dir einen Tipp.

  1. 1

    Aus welchen drei Teilen besteht ein Vortrag?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Einleitung, Hauptteil und Schluss.

    1. In der Einleitung machst du neugierig und nennst das Thema.
    2. Im Hauptteil erklärst du die wichtigen Punkte.
    3. Im Schluss fasst du zusammen.
  2. 2

    Was schreibst du auf eine Stichwortkarte: ganze Sätze oder Stichworte?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Stichworte.

    1. Ganze Sätze verführen dazu, abzulesen.
    2. Stichworte erinnern dich nur an den Gedanken. Den Satz bildest du beim Sprechen selbst.
  3. 3

    Warum schaust du während des Vortrags die Zuhörer an?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Damit sie sich angesprochen fühlen und du merkst, ob sie dir folgen.

    1. Mit Blickkontakt sprichst du mit den Leuten, nicht an ihnen vorbei.
    2. Du siehst an den Gesichtern, ob jemand nicht mitkommt, und kannst etwas noch einmal erklären.
  4. 4

    oder Standardsprache: Was sprichst du bei einem Vortrag vor der Klasse?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Standardsprache.

    1. Im Unterricht und bei Vorträgen gilt die Standardsprache.
    2. So verstehen dich alle, auch Kinder, die nicht mit Schweizerdeutsch aufgewachsen sind.
  5. 5

    Zu welchem Teil des Vortrags gehört dieser Satz? «Wer von euch war schon einmal am Rheinfall?»

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Zur Einleitung.

    1. Eine Frage an die Klasse macht neugierig.
    2. Neugierig machen ist die Aufgabe der Einleitung.
  1. 6

    Mach aus diesem Satz Stichworte: «Der Hamster ist ein Einzelgänger und schläft am Tag, darum sollte sein Käfig nicht im Kinderzimmer stehen.»

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Einzelgänger, tagsüber Schlaf → Käfig nicht ins Kinderzimmer.

    1. Streich die Wörter, die nur den Satz bauen: «ist ein», «und», «darum sollte».
    2. Behalte die tragenden Wörter: Einzelgänger, schläft am Tag, Käfig, nicht Kinderzimmer.
    3. Ein Pfeil zeigt den Grund.
  2. 7

    Folie A hat zwölf Zeilen Text in kleiner Schrift. Folie B hat einen Titel, ein grosses Foto vom Bodensee und drei Stichworte. Welche Folie ist besser, und warum?

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    Ergebnis: Folie B, weil die Zuhörer das Bild anschauen und dir zuhören können, statt zu lesen.

    1. Bei Folie A lesen die Zuhörer und hören dir nicht mehr zu.
    2. Folie B zeigt, worüber du sprichst. Die Erklärung kommt von dir.
  3. 8

    Mitten im Vortrag weisst du plötzlich nicht mehr weiter. Was tust du?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Ruhig eine kurze Pause machen, auf die Stichwortkarte schauen und weitersprechen.

    1. Eine Pause von ein paar Sekunden fällt den Zuhörern kaum auf.
    2. Auf der Karte findest du das nächste Stichwort.
    3. Hilft das nicht, wiederholst du den letzten Satz. Dann kommt der Faden meist zurück.
  4. 9

    Zu welchem Teil gehört dieser Satz? «Ihr wisst jetzt, warum der Rhein für die Schweiz so wichtig ist. Habt ihr noch Fragen?»

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    Ergebnis: Zum Schluss.

    1. «Ihr wisst jetzt» fasst zusammen, was du erklärt hast.
    2. Die Einladung zu Fragen steht am Ende. Beides gehört zum Schluss.
  5. 10

    Dein Vortrag soll sechs Minuten dauern. Beim Üben brauchst du zehn Minuten. Was machst du?

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    Ergebnis: Nebensachen im Hauptteil streichen und den Vortrag noch einmal mit der Uhr üben.

    1. Schneller sprechen hilft nicht: Dann versteht dich niemand mehr.
    2. Such im Hauptteil, was nicht zur Hauptaussage gehört, und streich es.
    3. Üb noch einmal und miss die Zeit.
  1. 11

    Du erklärst, warum ein Velohelm schützt: einmal einer 2. Klasse, einmal am Elternabend. Nenne zwei Dinge, die du je nach Publikum anders machst.

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Für die 2. Klasse einfache Wörter und kurze Sätze, mit einem Helm zum Anfassen. Für die Eltern mehr Fakten, etwa wie oft Helme schwere Verletzungen verhindern.

    1. Frag dich: Was wissen die Zuhörer schon, und was interessiert sie?
    2. Kleine Kinder brauchen einfache Wörter und etwas zum Anschauen.
    3. Erwachsene wollen Gründe und Fakten und dürfen Fachwörter hören.
  2. 12

    Verbessere dieses Feedback: «Dein Vortrag über Katzen war schlecht.»

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Zum Beispiel: «Deine Fotos von den Katzen waren schön. Du hast aber oft auf die Karten geschaut. Üb den Anfang noch einmal, damit du uns dabei anschauen kannst.»

    1. Beginne mit etwas, das gelungen ist, und nenne ein Beispiel.
    2. Sag konkret, was dir aufgefallen ist, statt «schlecht».
    3. Schliess mit einem Vorschlag für das nächste Mal.
  3. 13

    Du zeigst ein Foto aus dem Internet und nennst Zahlen aus einem Sachbuch. Wie gibst du die Quellen an?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Unter das Foto kommt klein die Website. Auf der letzten Folie stehen alle Quellen: Buch mit Autorin oder Autor und Titel, Websites mit Adresse und Datum.

    1. Wer eine Information verwendet, sagt, woher sie stammt.
    2. Beim Bild steht die Quelle direkt darunter.
    3. Am Schluss listest du alle Bücher und Websites auf.
  4. 14

    Nach deinem Vortrag über den Rhein fragt jemand etwas, das du nicht weisst. Wie reagierst du?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Ehrlich sagen, dass du es nicht weisst, und anbieten, es nachzuschauen.

    1. Eine erfundene Antwort fällt meist auf und schadet dem ganzen Vortrag.
    2. «Das weiss ich leider nicht, ich schaue es bis morgen nach» wirkt ehrlich und sicher.

Hat dein Kind vor dem nächsten Vortrag Lampenfieber, übt eine Lehrperson mit ihm Aufbau, Stichwortkarten und freies Sprechen. Deutsch-Nachhilfe für Vorträge, von der 4. Klasse bis zur Sek

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Üben ohne Ende

Trainer: Vortrag halten

Immer neue Fragen zum Vortrag: Du klickst die richtige Antwort an. Stufe 1 übt Regeln und Begriffe, Stufe 2 ordnet Sätze zu und bewertet Karten und Folien, Stufe 3 beurteilt Situationen wie Fragen und Feedback.

Wie schnell sprichst du bei einem Vortrag?

Löse die Aufgabe und drück «Prüfen» (oder Enter).

Für Eltern und Lehrpersonen

Lehrplan 21

Typische Klasse
4. Klasse - 3. Sek
Zyklus
Zyklus 2–3
Fach
Deutsch

In der 4. bis 6. Klasse halten Kinder erste Kurzvorträge mit Stichwortkarten, Plakat oder Folien. In der Sek werden die Vorträge länger, mit eigener Recherche, Quellenangaben und Feedback zu drei Punkten.

  • D.3.B.1.fIn der Mittelstufe vor der Klasse ein Thema oder ein Arbeitsergebnis in Standardsprache vorstellen, frei und gut verständlich.
  • D.3.B.1.hIn der Sek ein Sachthema geordnet präsentieren, das Wichtigste deutlich herausheben und dabei sicher Standardsprache sprechen.
  • D.3.D.1.cMit Kriterien darüber nachdenken, wie ein Vortrag wirkt und ob er zum Publikum passt, und die eigenen Fortschritte beim Sprechen bemerken.
  • D.3.D.1.eDie eigene Präsentation mit Kriterien beurteilen und erklären, wie man vorgegangen ist.
  • D.3.B.1.gZu einem Sachthema selbst Informationen suchen, das Passende auswählen, ordnen und den Vortrag mit Stichworten aufbauen.
  • D.3.D.1.dMit Leitfragen auf eine Gruppenarbeit zurückschauen und Vorschläge machen, was beim nächsten Mal besser laufen kann.

Codes nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz, Umschreibung in eigenen Worten. Wann genau das Thema drankommt, legt das Lehrmittel der Schule fest.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Vortrag in der Schule?

Das legt die Lehrperson fest. In der 4. bis 6. Klasse sind fünf bis zehn Minuten üblich, in der Sek oft zehn bis fünfzehn Minuten, dazu Zeit für Fragen. Miss beim Üben die Zeit, damit du sie einhältst.

Darf ich den Vortrag auswendig lernen?

Den ersten und den letzten Satz auswendig zu können, gibt Sicherheit. Den Rest sprichst du besser frei mit Stichwortkarten. Wer alles auswendig lernt, gerät bei einem vergessenen Wort leicht ins Stocken.

Was hilft gegen Nervosität vor dem Vortrag?

Gutes Üben hilft am meisten: zwei- bis dreimal laut, am besten vor jemandem aus der Familie. Kurz vor dem Start tief durchatmen und den ersten Satz ruhig sprechen. Ein wenig Nervosität ist normal und hält dich wach.

In welcher Klasse hält man den ersten Vortrag?

Erste Kurzvorträge mit Stichwortkarten halten Kinder meist ab der 4. Klasse. Nach Lehrplan 21 tragen sie schon vorher kleine Arbeitsergebnisse vor der Klasse vor. In der Sek kommen längere Sachvorträge mit eigener Recherche dazu.

Stand 19.10.2026. Alle Erklärungen und Aufgaben hat Fokus Nachhilfe selbst geschrieben, nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz. Trainer und Lösungen rechnet ein Programm, nicht eine KI. Fehler gefunden?