In einer Erlebniserzählung erzählst du ein Erlebnis so, dass andere mitfiebern. Du schreibst meist in der Ich-Form und im Präteritum, mit kurzer Einleitung, ausführlichem Höhepunkt und kurzem Schluss.
In einer Erlebniserzählung erzählst du ein Erlebnis so, dass andere mitfiebern. Du schreibst in der Ich-Form und im : Ich rannte, wir lachten. Am Schluss liest du alles nochmals durch und verbesserst.
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Ein Erlebnis, ein Moment
Wähle ein einziges Erlebnis, nicht einen ganzen Tag. «Meine Ferien im Tessin» ist zu gross. «Wie mein Glace in den Lago Maggiore fiel» passt.
Gut eignet sich ein Moment, in dem du Angst hattest, gelacht hast, stolz oder wütend warst. Genau das will man lesen.
MerkeErzähl einen Moment, nicht einen ganzen Tag.
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Der Aufbau
: kurz. Wer ist dabei, wann und wo ist es passiert?
: Schritt für Schritt wird es spannender, bis zum .
Schluss: kurz. Wie ging es aus? Was denkst du heute darüber?
MerkeKurz hinein, ausführlich am Höhepunkt, kurz hinaus.
Die Erzählkurve: In der Einleitung ist die Spannung tief. Im Hauptteil steigt sie bis zum Höhepunkt, im Schluss fällt sie wieder.
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Ich-Form und Präteritum
Du erzählst, was du selbst erlebt hast, also mit «ich» und «wir». Weil es vorbei ist, steht es im Präteritum: Ich stieg aus, wir warteten.
In der sagst du «Ich bi gsprunge». Im Aufsatz schreibst du «Ich sprang», nicht «Ich bin gesprungen».
Das steht nur in der wörtlichen Rede und im Schluss, wenn du sagst, was du heute denkst.
MerkeIm Aufsatz: ich sprang, nicht ich bin gesprungen.
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Den Höhepunkt in Zeitlupe erzählen
Am Höhepunkt bremst du die Zeit. Statt «Ich fiel ins Wasser» erzählst du jede Sekunde: wie du ausrutschtest, wie kalt das Wasser war, was du dachtest.
Kurze Sätze machen es spannend: «Dann war es still. Zu still.»
MerkeAm Höhepunkt schreibst du am meisten.
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Gefühle zeigen, mit allen Sinnen
Schreib nicht nur «Ich hatte Angst». Zeig, was dein Körper tat: «Meine Hände wurden feucht.»
Frag dich: Was sah, hörte, roch oder spürte ich? «Es roch nach Rauch, und irgendwo knackte ein Ast.» So steht man beim Lesen neben dir.
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Wörtliche Rede und treffende Wörter
Lass die Personen sprechen: «Halt dich fest!», schrie Papa. In der wörtlichen Rede steht genau, was die Person sagt. Darum steht dort meist das Präsens, auch mitten in einer Erzählung im Präteritum.
Wähle genaue : flüstern, keuchen, stolpern statt sagen, gehen, machen. Und beginne nicht jeden Satz mit «Dann» oder «Und dann».
Erlebniserzählung und Aufsatz auf einen Blick: die wichtigsten Regeln.
Häufige Fehler
✕«Am Morgen bin ich aufgestanden. Dann habe ich gefrühstückt. Dann sind wir zum Bahnhof gegangen.» Der Aufsatz beginnt beim Aufwachen und steht im .
✓Steig direkt beim Erlebnis ein, im Präteritum: «Wir standen schon am Bahnhof Chur, als Mama merkte, dass die Billette fehlten.»
✕«Ich rannte zum Bus. Der Chauffeur schliesst gerade die Tür.» Mitten in der Geschichte wechselt die .
✓«Ich rannte zum Bus. Der Chauffeur schloss gerade die Tür.» Die Erzählung bleibt im Präteritum. Nur die steht so, wie die Person spricht.
✕Der Höhepunkt in einem einzigen Satz: «Dann fiel ich vom Velo, und es tat weh.»
✓In Zeitlupe: «Das Vorderrad rutschte im Kies weg. Ich flog über den Lenker. Einen Moment lang sah ich nur Himmel. Dann brannte mein Knie wie Feuer.»
✕«Ich laufte schnell weg, und du rennst hinterher.»
✓«Ich lief schnell weg, und du ranntest hinterher.» «laufen» ist ein ohne -te, und auch «du» kommt ins Präteritum.
Begriffe zum Nachschlagen
Erlebniserzählung
Eine Geschichte über etwas, das du selbst erlebt hast, so erzählt, dass andere mitfiebern.
Aufsatz
Ein längerer Text, den du in der Schule zu einem Thema schreibst, oft als Erzählung.
Ich-Form
Du erzählst aus deiner eigenen Sicht: ich, wir, mein, unser.
Zeitform
Die Form des Verbs, die zeigt, wann etwas passiert: ich gehe, ich ging, ich bin gegangen.
Präteritum
Die Zeitform der Erzählung: ich ging, du lachtest, wir waren.
Präsens
Die Zeitform der Gegenwart: ich gehe, wir lachen. In der Erlebniserzählung steht sie nur in der wörtlichen Rede und bei dem, was du heute denkst.
Perfekt
Die Vergangenheit aus zwei Wörtern: ich bin gegangen, wir haben gelacht. So erzählst du in der Mundart, im Aufsatz nimmst du das Präteritum.
schwaches und starkes Verb
Schwache Verben bekommen im Präteritum -te: lachen, lachte. Starke Verben ändern den Stamm und bekommen kein -te: springen, sprang.
Erzählkurve
Eine Skizze, die zeigt, wie die Spannung bis zum Höhepunkt steigt und danach fällt. Damit planst du deine Geschichte.
Zeitlupe
Du erzählst wenige Sekunden in vielen Sätzen, mit allem, was du gesehen, gehört und gefühlt hast.
Auf der Schulreise auf den Pilatus merkte Noah oben, dass sein Rucksack noch in der Gondel lag. Er will davon in der Ich-Form erzählen. Plane die Geschichte in auf einer Erzählkurve.
Noahs Erzählkurve: Die Spannung steigt vom Ausblick über den fehlenden Rucksack bis zum Rennen zum Schalter und fällt, als der Rucksack zurückkommt.
Einleitung, kurz: Schulreise der 5. Klasse, Fahrt mit der Gondel, oben die Aussicht.
Auslöser: Oben will Noah sein Znüni holen. Der Rucksack ist weg.
Es wird spannender: Die Gondel fährt schon wieder ins Tal. Darin liegen Jacke, Znüni und Handy.
Höhepunkt: Noah rennt zum Schalter der Bahn und erklärt dem Mitarbeiter alles. Hier sammelt er die meisten Stichworte.
Schluss, kurz: Mit der nächsten Gondel kommt der Rucksack wieder hoch. Alle klatschen.
Fünf Stichwort-Zeilen auf einer Kurve. Die meisten Ideen stehen beim Höhepunkt, Einleitung und Schluss bleiben kurz.
Beispiel 2Eine Einleitung, die direkt hineinführt
Sara beginnt ihren Aufsatz so: «Am Samstag bin ich um 7 Uhr aufgestanden. Ich habe Zmorge gegessen. Dann sind wir nach Engelberg gefahren und gewandert. Plötzlich stand eine Kuh vor mir.» Schreib eine bessere Einleitung im Präteritum.
Streiche alles, was mit dem Erlebnis nichts zu tun hat: Aufstehen und Zmorge.
Behalte die : Wer? Sara und ihre Eltern. Wann? An einem Samstag im Sommer. Wo? Oberhalb von Engelberg.
Setz die Verben ins Präteritum: «sind gewandert» wird «wanderten», mit «ich» «wanderte».
Mach mit dem letzten Satz neugierig, ohne zu verraten, wie es ausgeht.
«An einem heissen Samstag im Juli wanderte ich mit meinen Eltern oberhalb von Engelberg. Ich ahnte nicht, dass ich gleich einer Kuh Auge in Auge gegenüberstehen würde.»
Beispiel 3Den Höhepunkt in Zeitlupe schreiben
Lara stand im Hallenbad zum ersten Mal ganz oben auf dem Sprungturm, unten wartete ihre Freundin Ayla. In ihrem Aufsatz steht nur: «Dann sprang ich hinunter.» Erzähl diesen Moment in Zeitlupe, in der Ich-Form.
Was sah sie? Das Wasser tief unten, die Leute am Rand ganz klein.
Was spürte sie? Den rauen Boden unter den Zehen, zitternde Knie.
Was hörte sie? Ayla ruft vom Beckenrand. Das wird wörtliche Rede.
Für den Sprung selbst nimmst du kurze Sätze. Alles steht im Präteritum. Nur was Ayla ruft, steht als wörtliche Rede im Präsens.
«Ganz vorne blieb ich stehen. Der Boden unter meinen Zehen war rau, und meine Knie zitterten. Tief unten glitzerte das Wasser. ‹Du schaffst das!›, rief Ayla vom Beckenrand. Ich holte Luft. Ich schloss die Augen. Dann sprang ich.»
Beispiel 4Vom Perfekt ins Präteritum
Elias hat geschrieben, wie er es auf Mundart erzählen würde: «Ich bin auf den Baum geklettert. Dann ist der Ast gebrochen, und ich bin runtergefallen. Mein Bruder hat laut gelacht.» Setz die Sätze ins Präteritum.
Such die Formen mit zwei Teilen: bin geklettert, ist gebrochen, bin runtergefallen, hat gelacht. Das ist das Perfekt.
«klettern» und «lachen» sind schwache Verben, sie bekommen -te: kletterte, lachte.
«brechen» und «fallen» sind starke Verben. Der ändert sich: brach, fiel.
«runter» ist Umgangssprache. Im Aufsatz schreibst du «hinunter».
«Ich kletterte auf den Baum. Dann brach der Ast, und ich fiel hinunter. Mein Bruder lachte laut.»
Jetzt du
3Übungen mit Lösungen
Fang beim Einstieg an. Klapp die Lösung erst auf, wenn du selbst gerechnet hast. Steckst du fest, gibt Fox dir einen Tipp.
1
In welcher Form erzählst du meistens eine Erlebniserzählung?
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Ergebnis: In der Ich-Form.
Du erzählst etwas, das du selbst erlebt hast.
Darum schreibst du «ich» und «wir».
2
Setze ins Präteritum: «Ich höre ein Rascheln vor dem Zelt.»
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Ergebnis: «Ich hörte ein Rascheln vor dem Zelt.»
«hören» ist ein schwaches Verb.
An den Stamm «hör» kommt -te: «hörte».
3
Welcher Titel passt zu einer Erlebniserzählung: «Meine Sommerferien», «Gefangen im Lift» oder «So bedient man einen Lift»?
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Ergebnis: «Gefangen im Lift»
«Meine Sommerferien» ist zu gross, das sind viele Wochen.
«So bedient man einen Lift» ist eine Anleitung, kein Erlebnis.
«Gefangen im Lift» ist ein einzelner, spannender Moment.
4
Wo schreibst du am meisten: in der Einleitung, beim Höhepunkt oder im Schluss?
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Ergebnis: Beim Höhepunkt.
Einleitung und Schluss sind kurz.
Den Höhepunkt erzählst du in Zeitlupe, darum wird er am längsten.
5
Welcher Satz zeigt ein Gefühl, statt es nur zu nennen? A: «Ich war nervös.» B: «Meine Hände klebten am Mikrofon.»
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Ergebnis: Satz B
Satz A nennt das Gefühl nur.
Satz B zeigt, was der Körper macht. So spürt man die Nervosität beim Lesen.
6
Setze ins Präteritum: «Wir steigen in den Zug und finden keinen Platz.»
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Ergebnis: «Wir stiegen in den Zug und fanden keinen Platz.»
«steigen» und «finden» sind starke Verben.
Der Stamm ändert sich, und es kommt kein -te dazu: stiegen, fanden.
7
Schreib im Präteritum: «Ich bin mit dem Velo gefahren. Plötzlich ist eine Katze über die Strasse gerannt.»
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Ergebnis: «Ich fuhr mit dem Velo. Plötzlich rannte eine Katze über die Strasse.»
Beide Sätze stehen im Perfekt, mit «bin» und «ist».
«fahren» ist stark: fuhr.
«rennen» ändert den Stamm und bekommt trotzdem -te: rannte.
8
Welche Sätze gehören nicht in die Einleitung? «Am Sonntag stand ich um halb acht auf. Ich putzte die Zähne. Dann fuhren wir an den Hallwilersee. Dort wollte ich zum ersten Mal auf einem Paddelbrett stehen.»
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Ergebnis: Die ersten zwei Sätze, Aufstehen und Zähneputzen. «Am Sonntag» nimmst du in den nächsten Satz mit: «Am Sonntag fuhren wir an den Hallwilersee.»
Das Erlebnis ist das Paddeln auf dem See.
Aufstehen und Zähneputzen haben damit nichts zu tun.
Die Zeitangabe «Am Sonntag» brauchst du für die Frage «Wann?». Sie kommt in den Satz mit dem See, das «Dann» fällt weg.
9
Ersetze «sagte» durch ein treffenderes Verb: «‹Da unten im Keller ist jemand›, sagte meine Schwester ganz leise.»
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Ergebnis: «flüsterte»
Die Schwester spricht ganz leise.
Dafür gibt es ein eigenes Verb: flüstern, im Präteritum «flüsterte».
10
Mach aus dem langen Satz drei kurze, spannende Sätze: «Ich hörte ein Geräusch und drehte mich um und sah einen Schatten.»
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Ergebnis: Zum Beispiel: «Ich hörte ein Geräusch. Langsam drehte ich mich um. Da war ein Schatten!»
Trenne an jedem «und» einen eigenen Satz ab.
Ein Wort wie «langsam» oder «da» macht die Spannung grösser.
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Setze ins Präteritum: «Du rennst los, und ihr lauft hinterher.»
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Ergebnis: «Du ranntest los, und ihr lieft hinterher.»
«rennen» ändert den Stamm und bekommt -te. Zu «du» gehört die Endung -st: ranntest.
«laufen» ist stark: lief. Zu «ihr» gehört die Endung -t: lieft.
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Finde die zwei Zeitfehler: «Wir sassen am Feuer. Plötzlich knackt es im Wald. Mein Freund hat gerufen: ‹Wer ist da?›»
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Ergebnis: «knackt» muss «knackte» heissen, «hat gerufen» muss «rief» heissen.
Der erste Satz steht im Präteritum: «sassen».
«knackt» ist Präsens, richtig ist «knackte».
«hat gerufen» ist Perfekt, richtig ist «rief».
«Wer ist da?» ist wörtliche Rede. Hier steht genau, was der Freund sagt, darum bleibt das Präsens.
13
Erzähl den Satz in Zeitlupe, mit mindestens zwei Sinnen: «Ich schoss ein Tor, und wir gewannen.»
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Ergebnis: Zum Beispiel: «Ich schoss. Der Ball zischte am Goalie vorbei. Einen Moment lang hörte ich nichts. Dann zappelte das Netz, und alle schrien durcheinander.»
Teile den Moment in kleine Schritte: Schuss, Flug, Stille, Tor, Jubel.
Sehen: das zappelnde Netz. Hören: das Zischen, die Stille, das Schreien.
Alles im Präteritum.
14
Warum passt der Schluss «Da wachte ich auf. Alles war nur ein Traum.» nicht zu einer Erlebniserzählung?
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Ergebnis: Eine Erlebniserzählung erzählt ein echtes Erlebnis. Ein Traum-Schluss nimmt ihr alles weg, was man mitgefühlt hat.
Die Lesenden glauben, dass es wirklich passiert ist, und fiebern mit.
Der Traum-Schluss sagt: Nichts davon stimmt.
Ein guter Schluss sagt, wie es ausging und was du darüber denkst.
Immer neue Sätze im Präsens, auch mit «ich», «du» und «ihr»: Du tippst das Verb im Präteritum, so wie es im Aufsatz steht. Schreibst du «gehte» oder «ist gegangen», sagt dir der Trainer, warum das nicht passt.
Setz das Verb ins Präteritum: Lea malt ein Bild vom Berg.
Ab der 3. Klasse schreiben Kinder kurze Erlebniserzählungen in der Ich-Form. In der 5. und 6. Klasse wird daraus der Aufsatz mit Spannungsaufbau, wörtlicher Rede und Überarbeitung, oft auch als Prüfung.
D.4.B.1.eWissen, wie eine Erzählung gebaut ist und aus wessen Sicht sie erzählt wird, und das für die eigene Erlebniserzählung in der Ich-Form nutzen.
D.4.D.1.dDie Ereignisse eines Erlebnisses in einer Reihenfolge aufschreiben, der man gut folgen kann, und dafür treffende Wörter wählen.
D.4.C.1.eSelbständig Ideen für eine Geschichte sammeln, zum Beispiel mit Stichworten oder einer Erzählkurve, und den Text danach planen.
D.4.C.1.dMit Anleitung Schreibideen sammeln und ordnen, etwa in einer Mindmap oder einer Liste mit Stichworten.
D.4.D.1.cDie eigenen Gedanken in eine verständliche Reihenfolge bringen und die Wörter so wählen, dass sie zu den Lesenden passen.
D.4.B.1.cTypische Teile einer Geschichte kennen, etwa einen Anfang und ein Ende, und sie beim eigenen Erzählen brauchen.
Codes nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz, Umschreibung in eigenen Worten. Wann genau das Thema drankommt, legt das Lehrmittel der Schule fest.
Gut zu wissen
Häufige Fragen
In welcher Klasse schreibt man eine Erlebniserzählung?
Kurze Erlebniserzählungen schreiben Kinder ab der 3. Klasse. In der 5. und 6. Klasse wird der Aufsatz länger, mit Spannungsaufbau, wörtlicher Rede und Überarbeitung. Oft ist er dann auch Teil einer Prüfung.
Muss eine Erlebniserzählung wirklich passiert sein?
Sie soll so klingen, als wäre sie passiert, und meistens ist sie das auch. Kleinigkeiten darfst du ausschmücken, zum Beispiel was jemand genau gesagt hat. Zauberer, sprechende Tiere oder ein Traum-Schluss gehören aber in eine Fantasiegeschichte.
In welcher Zeitform schreibt man eine Erlebniserzählung?
Eine Erlebniserzählung schreibst du im Präteritum, also «ich ging» und «wir lachten». Das Perfekt aus der Mundart, «ich bin gegangen», gehört nicht in den Aufsatz. Das Präsens steht nur in der wörtlichen Rede, wenn jemand etwas sagt, und im Schluss, wenn du sagst, was du heute darüber denkst.
Wie lang muss ein Aufsatz in der 5. oder 6. Klasse sein?
Das legt die Lehrperson fest, oft sind es eine bis zwei Seiten. Wichtiger als die Länge ist ein klarer Aufbau mit einem ausführlichen Höhepunkt. Ein kurzer, spannender Text ist besser als ein langer, der nur aufzählt.
Begriff
Präteritum
Eine Zeitform der Vergangenheit, die aus einem Wort besteht. Du brauchst sie vor allem in geschriebenen Geschichten und Berichten.