Flüssig lesen heisst, Wörter schnell zu erkennen und ohne Stocken zu lesen, so dass du den Text dabei verstehst. Beim Vorlesen kommen Pausen, Betonung und ein Tempo dazu, bei dem andere gut zuhören können.
Flüssig lesen heisst: Du erkennst Wörter schnell und liest ohne Stocken, in einem Tempo, bei dem du verstehst. Beim Vorlesen kommen Pausen und Betonung dazu. Am Schluss liest du einen geübten Text so vor, dass andere gern zuhören.
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Wörter auf einen Blick erkennen
Wer flüssig liest, setzt bekannte Wörter nicht für Buchstabe zusammen. Er erkennt das Wortbild sofort, so wie ein bekanntes Gesicht.
Auch häufige Wortteile wie ver-, vor-, -ung oder -lich siehst du auf einen Blick. Lange Wörter liest du in Teilen: Velo-helm, Geburtstags-kuchen.
MerkeJe öfter du ein Wort liest, desto schneller erkennst du es.
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Vorausdenken beim Lesen
Beim Lesen ahnst du schon, was als Nächstes kommt. «Am Morgen putzt Lea ihre …» Du erwartest «Zähne». Das nennt man Leseerwartung.
Passt ein Wort nicht zu dem, was du erwartest, stolperst du. Dann hast du dich vielleicht verlesen. Lies den Satz noch einmal genau.
MerkeStolperst du, lies den Satz noch einmal von vorne.
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Das passende Tempo
Schnell ist nicht automatisch gut. Das richtige Lesetempo ist so schnell, dass du den Sinn behältst, und so ruhig, dass du keine Wörter verschluckst.
Beim Vorlesen liest du etwas langsamer als beim stillen Lesen. Deine Zuhörer müssen mitkommen, und sie sehen den Text nicht.
MerkeLies so schnell, dass du verstehst, und so ruhig, dass andere mitkommen.
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Pausen an den Satzzeichen
zeigen dir, wo du atmest. Beim Punkt machst du eine Pause, und die Stimme geht nach unten. Beim machst du eine kleine Pause.
Bei einer geht die Stimme am Schluss meist nach oben: «Kommst du mit?» Beim Ausrufezeichen sprichst du kräftiger.
MerkePunkt: Pause, Stimme runter. Komma: kleine Pause.
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Wichtige Wörter betonen
Die Betonung zeigt, worauf es ankommt. «Ich habe das Znüni nicht gegessen» heisst: Jemand anders war es. «Ich habe das Znüni nicht gegessen» heisst: Etwas anderes schon.
Bei wörtlicher Rede sprichst du wie die Figur: flüsternd, wütend oder fröhlich. Den liest du normal.
MerkeBetone das Wort, auf das es im Satz ankommt.
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Einen Text zum Vorlesen vorbereiten
Einen Text, den du vorliest, übst du vorher.
1. Still lesen und verstehen. 2. Schwierige Wörter laut üben. 3. Pausen mit einem Strich / markieren und wichtige Wörter unterstreichen. 4. Den Text zwei- bis dreimal laut lesen, am besten jemandem vor.
MerkeVerstehen, schwierige Wörter üben, markieren, laut üben.
Flüssig lesen und vorlesen auf einen Blick: die wichtigsten Regeln.
Häufige Fehler
✕So schnell wie möglich vorlesen, weil schnelles Lesen gutes Lesen ist.
✓In einem Tempo lesen, bei dem die Zuhörer mitkommen, und an den Satzzeichen Pausen machen.
✕Über den Punkt hinweglesen, ohne anzuhalten, und mit der Stimme oben bleiben.
✓Am Punkt kurz anhalten und die Stimme senken. So hören die anderen, dass der Satz fertig ist.
✕Bei einem langen Wort nur den Anfang anschauen und den Rest raten: «Bergstation» statt «Bergsteiger».
✓Das lange Wort in Teile zerlegen und bis zum Schluss lesen: Berg-stei-ger.
✕Nach einem Verleser einfach weiterlesen, obwohl der Satz keinen Sinn mehr ergibt.
✓Merken, dass etwas nicht passt, zum Satzanfang zurückgehen und genau lesen.
Begriffe zum Nachschlagen
Lesefluss
Wie schnell, genau und ohne Stocken du liest.
Lesetempo
Wie schnell du liest. Gut ist ein Tempo, bei dem du den Sinn noch verstehst.
Wortbild
Wie ein Wort als Ganzes aussieht. Bekannte Wortbilder erkennst du auf einen Blick.
Leseerwartung
Deine Vermutung, welches Wort als Nächstes kommt. Sie hilft dir, schneller zu lesen und Fehler zu merken.
Betonung
Ein Wort lauter oder deutlicher sprechen, weil es im Satz wichtig ist.
Satzmelodie
Wie deine Stimme im Satz steigt und fällt, etwa am Ende einer Frage. Fachwort: Intonation.
Wortschlange
Ein Satz ohne Abstände. Du findest heraus, wo ein Wort aufhört und das nächste anfängt.
Stolperwort
Ein Wort, das nicht in den Satz passt. Beim genauen Lesen stolperst du darüber.
Lesetandem
Zwei Kinder lesen zusammen laut. Eines liest vor, das andere hört zu und hilft bei Fehlern.
Lies die Buchstaben langsam von vorne. Wo ein Wort fertig ist, setzt du einen Strich.
Die Grossbuchstaben helfen: und Namen fangen gross an, also beginnt bei Morgen, Noah, Velo und Schule ein neues Wort.
Getrennt heisst der Satz: Am | Morgen | fährt | Noah | mit | dem | Velo | zur | Schule.
Zähl die Teile. Auch kurze Wörter wie «am» und «dem» zählen.
9 Wörter: Am Morgen fährt Noah mit dem Velo zur Schule.
Beispiel 2Das Stolperwort finden
In diesem Satz steht ein Wort, das nicht hineinpasst. Welches?
«Lea trinkt am Morgen Lampe eine Tasse Tee.»
Lies den Satz ganz normal. Bei «am Morgen Lampe» stockst du: Hier passt etwas nicht.
Lies den Satz ohne «Lampe»: «Lea trinkt am Morgen eine Tasse Tee.» Jetzt stimmt er.
Prüf zur Sicherheit ein anderes Wort: Ohne «Morgen» hiesse es «am Lampe eine Tasse Tee». Das stimmt nicht, also gehört «Morgen» dazu.
Das Stolperwort ist «Lampe».
Beispiel 3Pausen und Betonung markieren
Noah darf im Kindergarten seiner kleinen Schwester eine Geschichte vorlesen. Er markiert den Anfang: Wo macht er Pausen, wo geht die Stimme nach oben, was betont er?
«Mia klingelt. Niemand öffnet. Sie ruft: ‹Ist jemand da?› Da bellt hinter der Tür ein Hund.»
Nach jedem Punkt setzt Noah einen Strich: «Mia klingelt. / Niemand öffnet. / Sie ruft: …» Dort macht er eine kurze Pause und senkt die Stimme.
«Ist jemand da?» ist eine Ja-Nein-Frage. Am Schluss geht seine Stimme nach oben. Er liest sie, als würde Mia rufen.
Vor dem letzten Satz macht er eine etwas längere Pause. So wird es spannend.
Im letzten Satz unterstreicht er «Hund». Das ist die Überraschung, darum betont er es.
Pausen nach jedem Punkt, die Stimme bei «Ist jemand da?» nach oben, eine Spannungspause vor dem letzten Satz und «Hund» betonen.
Beispiel 4Vorlesen in der Klasse vorbereiten
Elena darf am Freitag in der Klasse eine Seite aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen. Sie hat drei Tage Zeit. Auf der Seite stehen einige lange Wörter und viel . Wie bereitet sie sich vor?
Am ersten Tag liest sie die Seite still und klärt, was sie nicht versteht. Wer den Inhalt kennt, liest flüssiger.
Die langen Wörter übt sie in Teilen, bis sie sie auf einen Blick erkennt, etwa «Schiffs-anlege-stelle».
Sie setzt Pausenstriche an die Satzzeichen und unterstreicht wichtige Wörter. Bei der wörtlichen Rede notiert sie, wie die Figur spricht: leise, ängstlich, laut.
Am zweiten und dritten Tag liest sie die Seite mehrmals laut, einmal ihrer Grossmutter vor. Sie achtet darauf, nicht zu schnell zu werden.
Zuerst still lesen und verstehen, dann schwierige Wörter üben, Pausen und Betonungen markieren und den Text mehrmals laut lesen, am besten jemandem vor.
Jetzt du
3Übungen mit Lösungen
Fang beim Einstieg an. Klapp die Lösung erst auf, wenn du selbst gerechnet hast. Steckst du fest, gibt Fox dir einen Tipp.
1
Wie viele Wörter sind es? «HeuteregnetesinChur.»
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Ergebnis: 5 Wörter: Heute regnet es in Chur.
Setz nach jedem Wort einen Strich: Heute | regnet | es | in | Chur.
Zähl die Teile. Auch «es» und «in» sind Wörter.
2
Welches Wort passt nicht in den Satz? «Der Bus hält Gabel vor dem Bahnhof.»
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Ergebnis: «Gabel».
Bei «hält Gabel vor» stolperst du.
Ohne «Gabel» stimmt der Satz: «Der Bus hält vor dem Bahnhof.»
3
Bei welchem Satzzeichen machst du eine Pause und senkst die Stimme?
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Ergebnis: Beim Punkt.
Der Punkt zeigt: Der Satz ist fertig.
Darum machst du eine Pause, und die Stimme geht nach unten.
4
Zerleg das lange Wort in zwei Teile, damit du es schneller liest: «Schokoladenkuchen».
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Ergebnis: Schokoladen-kuchen.
Such ein Wort, das du kennst, am Anfang: Schokolade.
Der Rest ist «Kuchen». Das n dazwischen gehört zu «Schokoladen».
5
Welches Wort erwartest du am Schluss? «Im Winter fahren wir in den Bergen Ski und bauen einen …»
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Ergebnis: Zum Beispiel «Schneemann».
Der Satz handelt vom Winter in den Bergen.
Was baut man im Schnee? Einen Schneemann. So hilft dir die Leseerwartung.
6
Wie heisst das sechste Wort? «AmSamstaggehenwirmitGrosiindenZoo.»
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Ergebnis: «Grosi».
Trenne die Schlange: Am | Samstag | gehen | wir | mit | Grosi | in | den | Zoo.
Zähl bis sechs: Am (1), Samstag (2), gehen (3), wir (4), mit (5), Grosi (6).
7
Welches Wort passt nicht? «Nach der Schule spielen die Kinder auf dem Pausenplatz lesen Fussball.»
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Ergebnis: «lesen».
Bei «Pausenplatz lesen Fussball» stockst du.
Ohne «lesen» stimmt der Satz: «… spielen die Kinder auf dem Pausenplatz Fussball.»
Ein zweites Verb hat hier keinen Platz, «spielen» ist schon da.
8
Wo machst du beim Vorlesen Pausen? «Jan packt seine Badehose ein, dann fährt er mit dem Velo ins Hallenbad. Dort wartet schon Sara.»
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Ergebnis: Eine kleine Pause nach «ein», eine Pause nach «Hallenbad» und am Schluss nach «Sara».
Beim Komma nach «ein» machst du eine kleine Pause.
Beim Punkt nach «Hallenbad» hältst du an und senkst die Stimme.
Der zweite Satz endet mit «Sara». Dort ist die nächste Pause.
9
«Ich habe das Znüni nicht gegessen.» Welches Wort betonst du, wenn du sagen willst: Jemand anders hat es gegessen?
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Ergebnis: «Ich».
Es geht darum, wer gegessen hat.
Darum betonst du «Ich»: «Ich habe das Znüni nicht gegessen.»
10
Wie liest du diesen Satz vor? «Kommst du morgen mit an den See?»
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Ergebnis: Als Frage: Am Schluss geht die Stimme nach oben.
Das Fragezeichen zeigt: Es ist eine Frage.
Man kann mit Ja oder Nein antworten. Bei solchen Fragen geht die Stimme am Schluss meist nach oben.
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Wie viele Wörter sind es? «DERZUGFÄHRTÜBERDIEBRÜCKEUNDDIEKINDERWINKENAMFENSTER»
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Ergebnis: 12 Wörter: Der Zug fährt über die Brücke und die Kinder winken am Fenster.
Hier hilft die Grossschreibung nicht. Du musst jedes Wort am Sinn erkennen.
DER | ZUG | FÄHRT | ÜBER | DIE | BRÜCKE | UND | DIE | KINDER | WINKEN | AM | FENSTER.
Das «UND» verbindet zwei Sätze. Zähl alle Teile: 12.
12
Luca fragt: «Wann hat Nico Geburtstag?» Du antwortest mit dem Satz «Nico hat am Montag Geburtstag.» Welches Wort betonst du, und warum?
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Ergebnis: «Montag», weil Luca nach dem Tag fragt.
Die Frage heisst «Wann?». Neu für Luca ist nur der Tag.
Darum betonst du «Montag»: «Nico hat am Montag Geburtstag.»
Hätte Luca «Wer?» gefragt, würdest du «Nico» betonen.
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Im Buch steht: «Der Bauer melkt am Abend die Kühe im Stall.» Mia liest «im Stahl» und liest einfach weiter. Woran hätte sie merken können, dass sie sich verlesen hat?
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Ergebnis: Am Sinn: Kühe stehen im Stall, nicht im Stahl. «Stahl» passt nicht zur Leseerwartung.
Der Satz handelt vom Bauern und von den Kühen.
Wo melkt man Kühe? Im Stall. «Stahl» ist ein Metall und ergibt hier keinen Sinn.
Merkt man so etwas, geht man zurück und liest das Wort genau.
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Wie liest du das vor? «‹Hilfe!›, ruft der kleine Hase. ‹Der Fuchs kommt!›»
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Ergebnis: Die wörtliche Rede laut, aufgeregt und etwas schneller, den Begleitsatz «ruft der kleine Hase» ruhig und normal.
Die Ausrufezeichen zeigen: Der Hase ruft aufgeregt. Das liest du kräftig und ängstlich.
«ruft der kleine Hase» erzählt nur, wer spricht. Das liest du mit deiner normalen Stimme.
So hören die Zuhörer, wo der Hase spricht und wo erzählt wird.
Finde in der Wortschlange die einzelnen Wörter oder tippe das Wort an, das nicht in den Satz passt. Stufe 1 hat kurze Sätze, Stufe 2 längere, und in Stufe 3 sind zwei Sätze mit «und» verbunden und die Wortschlange steht ganz in Grossbuchstaben.
Ein Wort passt nicht in den Satz. Welches?
Das schwimmt Licht geht aus.
In der 3. und 4. Klasse übst du, Wörter schneller zu erkennen und beim Lesen vorauszudenken. In der 5. und 6. Klasse liest du geübte Texte flüssig vor, in der Sek mit passender Betonung.
D.2.A.1.eBeim Lesen vorausahnen, welches Wort vom Sinn und vom Satzbau her als Nächstes kommen kann, und merken, wenn etwas nicht passt.
D.2.A.1.fBekannte Wörter auf einen Blick erkennen und einen längeren Text, den man geübt hat, ohne Stocken vorlesen.
D.2.A.1.gSo zügig lesen, dass man den Inhalt gut versteht, statt sich Wort für Wort durch den Text zu kämpfen.
D.2.A.1.hIn der Sek einen geübten Text klar, flüssig und mit passender Satzmelodie vorlesen und auch Fachwörter in verschiedenen Texten verstehen.
D.2.A.1.dHäufige Wortbausteine wie ver-, vor- oder nach- sofort erkennen und lange Wörter dadurch schneller lesen.
Codes nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz, Umschreibung in eigenen Worten. Wann genau das Thema drankommt, legt das Lehrmittel der Schule fest.
Gut zu wissen
Häufige Fragen
In welcher Klasse übt man flüssiges Lesen?
Ab der 3. Klasse, wenn das Lesen selbst sitzt, geht es um Tempo und Genauigkeit. In der 5. und 6. Klasse sollst du einen geübten Text flüssig vorlesen, in der Sek auch mit passender Betonung.
Wie kann man den Lesefluss zu Hause üben?
Am besten jeden Tag ein paar Minuten laut lesen. Denselben kurzen Text mehrmals zu lesen hilft mehr als einmal einen langen. Gut ist auch abwechselndes Lesen mit einem Elternteil oder Geschwister.
Warum soll man denselben Text mehrmals lesen?
Beim wiederholten Lesen prägen sich die Wortbilder ein. Du stockst weniger, wirst sicherer und kannst dich auf Pausen und Betonung konzentrieren. Diese Sicherheit nimmst du auch in neue Texte mit.
Was hilft, wenn ein Kind beim Vorlesen oft stockt?
Nicht sofort korrigieren, sondern kurz warten. Oft merkt das Kind selbst, dass etwas nicht passt. Lange Wörter vorher in Teilen üben und einen Text wählen, der nicht zu schwer ist.
Begriff
Buchstabe
Ein Zeichen der Schrift. Mit Buchstaben schreibst du die Laute auf, die du hörst.
BeispielDas Wort «Velo» hat vier Buchstaben: V, e, l, o.