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Fokus Nachhilfe

Text planen

Bevor du schreibst, sammelst du Ideen, zum Beispiel in einem Cluster oder einer Mindmap, und wählst die passenden aus. Dann ordnest du sie in einem Schreibplan nach Einleitung, Hauptteil und Schluss.

  • 3. Klasse - 6. Klasse
  • Zyklus 2
  • Lehrplan 21: D.4.C.1.d
Ein Mädchen sitzt an einem Küchentisch, hält einen Bleistift ans Kinn und denkt nach. Vor ihm liegen leere farbige Kärtchen.

Das musst du wissen

Erklärung

Text planen heisst: Du sammelst Ideen und legst die Reihenfolge fest. Kläre zuerst Leser und Ziel, dann sammle, sortiere und ordne. Am Schluss steht ein Schreibplan mit Stichworten für , und Schluss.

1 von 6

Wer liest, und wozu schreibst du?

Frag dich vor dem ersten Wort: Wer liest meinen Text? Deine Grossmutter, die Klasse, die Gemeinde?

Und: Was soll der Text bewirken? Eine Geschichte soll unterhalten, ein informieren, ein Leserbrief überzeugen. Davon hängt ab, welche Ideen du brauchst.

MerkeLeser und Ziel zuerst, dann die Ideen.

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Der Cluster: frei sammeln

Schreib das Thema in die Mitte eines Blatts und kreise es ein. Rundherum notierst du alles, was dir einfällt, ohne zu werten.

Ein Einfall führt zum nächsten. So entstehen Ketten: Gewitter, Stromausfall, dunkel, Taschenlampe. Der Cluster eignet sich, wenn du noch keine Idee hast, etwa für eine Geschichte oder ein Gedicht.

MerkeIm Cluster ist jede Idee erlaubt. Aussortiert wird später.

3 von 6

Die Mindmap: geordnet sammeln

Auch bei der Mindmap steht das Thema in der Mitte. Davon gehen Hauptäste mit Oberbegriffen ab, zum Beispiel beim Igel: Aussehen, Nahrung, Lebensraum, Winterschlaf.

An jeden Hauptast hängst du Nebenäste mit Einzelheiten. Die Mindmap passt für und Vorträge: Jeder Hauptast wird später ein Abschnitt.

MerkeHauptast = Oberbegriff, Nebenast = Einzelheit.

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W-Fragen und Stichwortliste

Die W-Fragen helfen, nichts Wichtiges zu vergessen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Für einen Bericht beantwortest du alle.

In einer Stichwortliste stehen kurze Stichworte untereinander, in der Reihenfolge des Textes.

Ein Stichwort ist kein ganzer Satz: «Gondel bleibt stecken» statt «Plötzlich blieb unsere Gondel stecken.»

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Aussortieren und ordnen

Nicht jede Idee gehört in den Text. Streich, was nicht zum Thema oder Ziel passt.

Dann verteilst du die Ideen im Schreibplan auf drei Teile:

  • Einleitung: wer, wann, wo.
  • Hauptteil: was geschah, bei einer Geschichte mit .
  • Schluss: wie es ausging.

Nummeriere die Stichworte, dann ist die Reihenfolge klar.

MerkeLieber wenige passende Ideen als viele, die nicht zum Thema gehören.

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Informationen für Sachtexte suchen

Für einen Sachtext oder Vortrag brauchst du Wissen. Such es in Büchern über das Thema, im Lexikon oder mit einer Suchmaschine.

Schreib nicht ab, sondern notiere Stichworte in eigenen Worten. Halte fest, woher du sie hast, zum Beispiel den Buchtitel oder die Website.

Ideen finden und Text planen (mindmap übungen): Übersicht mit Wer liest, und wozu schreibst du?; Der Cluster: frei sammeln; Die Mindmap: geordnet sammeln; Aussortieren und ordnen.
Ideen finden und Text planen auf einen Blick: die wichtigsten Regeln.

Häufige Fehler

  • ✕Sofort losschreiben und mitten im Text merken, dass die Ideen ausgehen.

    ✓Zuerst fünf bis zehn Minuten planen. Mit einem Schreibplan weisst du schon vor dem ersten Satz, wie der Text endet.

  • ✕Im Schreibplan ganze Sätze schreiben: «Am Samstag fuhren wir mit dem Zug nach Luzern, weil wir das Verkehrshaus besuchen wollten.»

    ✓Stichworte genügen: «Samstag – Zug nach Luzern – Verkehrshaus». Die Sätze schreibst du erst im Text.

  • ✕Alles, was im Cluster steht, kommt in den Text, auch «mein Lieblingsessen» in der Geschichte über das Gewitter.

    ✓Aussortieren: Nur Ideen, die zum Thema und zum Höhepunkt passen, kommen in den Schreibplan.

  • ✕In der Mindmap hängen alle Einzelheiten direkt am Thema in der Mitte.

    ✓Zuerst Oberbegriffe als Hauptäste suchen, zum Beispiel «Aussehen» und «Nahrung», und die Einzelheiten daran hängen.

Begriffe zum Nachschlagen
Cluster
Ein Wort in der Mitte, rundherum ungeordnet alle Einfälle dazu. Man sagt auch Ideennetz.
Mindmap
Ein Thema in der Mitte mit Hauptästen für Oberbegriffe und Nebenästen für Einzelheiten.
Stichwort
Ein Wort oder eine kurze Wortgruppe, die eine Idee festhält. Kein ganzer Satz.
Stichwortliste
Stichworte untereinander, in der Reihenfolge, in der sie im Text vorkommen.
W-Fragen
Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Damit prüfst du, ob alles Wichtige im Text steht.
Schreibplan
Die geordneten Stichworte, verteilt auf Einleitung, Hauptteil und Schluss.
Schreibziel
Was der Text bewirken soll: unterhalten, informieren oder überzeugen.
Adressat
Die Person oder Gruppe, für die du schreibst und die den Text liest.
Bericht
Ein Text, der genau sagt, was wirklich passiert ist, ohne Gefühle. Er informiert Leute, die nicht dabei waren.

Noch unsicher? Zuerst lernen:Bildergeschichte schreibenEinen Brief schreiben

So geht's

Beispiele Schritt für Schritt

Beispiel 1Ideen in einem Cluster sammeln

Deine Klasse schreibt Geschichten zum Wort «Gewitter». Sammle Ideen in einem Cluster und such dir eine Idee für deine Geschichte aus.

  1. Schreib «Gewitter» in die Mitte eines Blatts und kreise das Wort ein.
  2. Notiere rundherum alles, was dir einfällt, ohne zu werten: Blitz, Donner, nasse Kleider, Angst, Hagel, Stromausfall.
  3. Lass Ketten wachsen. Von «Stromausfall» geht es weiter: dunkel, Taschenlampe, Kerzen, Brettspiel.
  4. Schau dir den Cluster an: Welche Kette gibt die spannendste Geschichte? Den Rest lässt du weg.

Die Kette «Stromausfall – dunkel – Taschenlampe – Kerzen – Brettspiel» wird zur Idee: ein Abend ohne Strom, an dem die Familie bei Kerzenlicht spielt.

Beispiel 2Notizen in einer Mindmap ordnen

Für die Schülerzeitung schreibst du einen Sachtext über den Igel. Ordne diese Notizen in eine Mindmap: Stacheln, frisst Käfer und Würmer, lebt in Hecken und Gärten, schläft von November bis März, sucht nachts Futter, spitze Schnauze, überwintert im Laubhaufen.

  1. Schreib «Igel» in die Mitte.
  2. Such Oberbegriffe für die Hauptäste. Hier passen Aussehen, Nahrung, Lebensraum und Winterschlaf.
  3. Häng jede Notiz an den passenden Ast. «sucht nachts Futter» gehört zur Nahrung, «überwintert im Laubhaufen» zum Winterschlaf.
  4. Jeder Hauptast wird später ein Abschnitt im Text. So weisst du schon, wie viele Abschnitte du schreibst.

Aussehen: Stacheln, spitze Schnauze. Nahrung: frisst Käfer und Würmer, sucht nachts Futter. Lebensraum: Hecken und Gärten. Winterschlaf: November bis März, im Laubhaufen.

Beispiel 3Schreibplan für eine Erlebniserzählung

Eine Mutter, ein Knabe und seine kleine Schwester sitzen in einer roten Gondel, die über einem nebligen Bergwald stillsteht.

Lio will vom Ausflug auf den Pilatus erzählen. Seine Stichworte, durcheinander: Gondel bleibt stecken – mit Mama und Schwester – Rückfahrt mit dem Schiff nach Luzern – Samstagmorgen in Kriens – nach langer Zeit fährt sie weiter – Schwester weint, ich habe auch Angst – Gipfel im Nebel. Ordne sie in einen Schreibplan.

  1. Einleitung: Wer, wann, wo? Dazu gehören «Samstagmorgen in Kriens» und «mit Mama und Schwester».
  2. Hauptteil: Was geschah? Der Höhepunkt ist «Gondel bleibt stecken». Danach folgen die Angst und die Erlösung: «Schwester weint, ich habe auch Angst» und «nach langer Zeit fährt sie weiter».
  3. «Gipfel im Nebel» kommt erst nach der Gondelfahrt, also nach «fährt weiter».
  4. Schluss: «Rückfahrt mit dem Schiff nach Luzern». Nummeriere jetzt alle Stichworte von 1 bis 7.

Einleitung: 1 Samstagmorgen in Kriens, 2 mit Mama und Schwester. Hauptteil: 3 Gondel bleibt stecken, 4 Schwester weint, ich habe auch Angst, 5 nach langer Zeit fährt sie weiter, 6 Gipfel im Nebel. Schluss: 7 Rückfahrt mit dem Schiff nach Luzern.

Beispiel 4Leser und Ziel klären, dann aussortieren

Kinder rennen an einem sonnigen Sporttag auf einem Rasenplatz neben einem Schulhaus eine Stafette. Andere Kinder feuern sie an.

Mila schreibt für die Schülerzeitung einen Bericht über den Sporttag ihres Schulhauses in Winterthur. Ihre Ideen: Datum und Ort, welche Disziplinen es gab, ihr Lieblingsfach ist Zeichnen, das Wetter, wer die Stafette gewann, was es bei ihr zum Znacht gab, wie viele Klassen mitmachten. Plane den Bericht.

  1. Leser: Kinder, Eltern und Lehrpersonen des Schulhauses. Ziel: informieren, also genau und ohne Gefühle.
  2. W-Fragen: Wann und wo? Datum und Ort. Wer? Wie viele Klassen. Was? Die Disziplinen. Wie ging es aus? Wer die Stafette gewann.
  3. Aussortieren: «Lieblingsfach Zeichnen» und «Znacht» haben mit dem Sporttag nichts zu tun. Sie fallen weg.
  4. Ordnen: In die Einleitung kommen Datum, Ort und Klassen. In den Hauptteil die Disziplinen und das Wetter. In den Schluss der Sieg in der Stafette.

Einleitung: Datum, Ort, wie viele Klassen. Hauptteil: Disziplinen, Wetter. Schluss: Siegerklasse der Stafette. Gestrichen: Lieblingsfach, Znacht.

Jetzt du

Übungen mit Lösungen

Fang beim Einstieg an. Klapp die Lösung erst auf, wenn du selbst gerechnet hast. Steckst du fest, gibt Fox dir einen Tipp.

  1. 1

    Wie heisst die Methode? Du schreibst ein Wort in die Mitte und notierst rundherum ungeordnet alles, was dir dazu einfällt.

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    Ergebnis: Cluster (auch Ideennetz).

    1. Ein Wort in der Mitte, ungeordnete Einfälle rundherum: Das ist ein Cluster.
    2. Bei einer Mindmap wären die Ideen nach Hauptästen geordnet.
  2. 2

    Nenne die sechs W-Fragen, die dir beim Planen eines Berichts helfen.

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    Ergebnis: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?

    1. Jede Frage beginnt mit W.
    2. Sie fragen nach Personen, Ereignis, Zeit, Ort, Ablauf und Grund.
  3. 3

    Aus welchen drei Teilen besteht ein Schreibplan?

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    Ergebnis: Einleitung, Hauptteil, Schluss.

    1. Die Einleitung führt ins Thema ein.
    2. Im Hauptteil steht das Wichtigste, der Schluss rundet ab.
  4. 4

    Thema «Mein Haustier». Welche Idee passt nicht? a) Futter b) Lieblingsplatz c) Matheprüfung d) Besuch beim Tierarzt

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    Ergebnis: c) Matheprüfung

    1. Futter, Lieblingsplatz und Tierarzt haben mit dem Haustier zu tun.
    2. Die Matheprüfung gehört nicht zum Thema und fällt weg.
  5. 5

    Mach aus dem Satz ein Stichwort: «Am Morgen verpassten wir wegen eines Staus beinahe den Zug.»

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    Ergebnis: Zum Beispiel: «Stau – Zug fast verpasst».

    1. Ein Stichwort hält nur das Wichtigste fest.
    2. Kleine Wörter wie «am», «wir» und «den» fallen weg.
  1. 6

    Mindmap «Unser Fussballclub» mit den Hauptästen Training, Matches und Personen. Wohin gehören diese Notizen? Dienstag und Donnerstag, Auswärtsspiel in Chur, Trainerin Frau Keller, Penaltys üben, 18 Kinder, Sieg im Derby.

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    Ergebnis: Training: Dienstag und Donnerstag, Penaltys üben. Matches: Auswärtsspiel in Chur, Sieg im Derby. Personen: Trainerin Frau Keller, 18 Kinder.

    1. Frag bei jeder Notiz: Ist das Üben, Spielen oder sind das die Leute?
    2. Wann und was geübt wird, gehört zum Training. Spiele und Resultate gehören zu den Matches. Wer mitmacht, gehört zu den Personen.
  2. 7

    Wer liest den Text, und was ist das Schreibziel? Du schreibst der Gemeinde, dass beim Schulhaus ein Fussgängerstreifen fehlt.

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    Ergebnis: Leser: die Gemeinde (der Gemeinderat). Ziel: überzeugen, damit ein Fussgängerstreifen kommt.

    1. Der Brief geht an die Gemeinde, also liest sie der Gemeinderat.
    2. Du willst etwas erreichen. Darum brauchst du gute Gründe: Das Ziel ist überzeugen.
  3. 8

    Einleitung, Hauptteil oder Schluss? a) «Seither prüfe ich immer zweimal, ob ich den Schlüssel dabeihabe.» b) «Am Freitag nach der Schule ging ich allein nach Hause.» c) «Vor der Haustür griff ich in die Tasche: Der Schlüssel war weg.»

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    Ergebnis: a) Schluss, b) Einleitung, c) Hauptteil.

    1. b) nennt Zeit und Ort: Einleitung.
    2. c) ist das Problem, der spannende Moment: Hauptteil.
    3. a) sagt, was nach dem Erlebnis bleibt: Schluss.
  4. 9

    Du hältst einen Vortrag über Schweizer Seen. Passt ein Cluster oder eine Mindmap besser? Begründe.

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    Ergebnis: Eine Mindmap, weil du das Wissen nach Unterthemen ordnen musst.

    1. Ein Vortrag braucht eine klare Ordnung, etwa: grösste Seen, Entstehung, Tiere, Freizeit.
    2. Diese Unterthemen sind die Hauptäste einer Mindmap. Jeder wird ein Teil des Vortrags.
  5. 10

    Bring die Stichworte in die richtige Reihenfolge: Platten – Papa holt mich ab – Fahrt zum Training – Nagel im Reifen.

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    Ergebnis: Fahrt zum Training – Nagel im Reifen – Platten – Papa holt mich ab.

    1. Zuerst die Ausgangslage: Ich fahre zum Training.
    2. Dann der Grund und die Folge: Der Nagel macht den Platten.
    3. Am Schluss die Lösung: Papa holt mich ab.
  1. 11

    Was stimmt an diesem Schreibplan für eine nicht? Einleitung: Ferien in Ascona, wir gehen an den See. Hauptteil: Rückfahrt im Zug. Schluss: Mein Bruder fällt vom Pedalo, ich ziehe ihn heraus.

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    Ergebnis: Der Höhepunkt steht im Schluss. Er gehört in den Hauptteil, die Rückfahrt in den Schluss.

    1. Der spannendste Moment ist der Sturz vom Pedalo.
    2. Der Höhepunkt gehört in den Hauptteil.
    3. Die Rückfahrt rundet ab und kommt in den Schluss.
  2. 12

    Für deine Geschichte hast du erst eine Idee: «Wir fanden einen Hund.» Wie kommst du mit den W-Fragen zu mehr Ideen? Schreib vier Fragen auf.

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    Ergebnis: Zum Beispiel: Wo fanden wir ihn? Wem gehört er? Was taten wir mit ihm? Wie ging es aus?

    1. Stell zu deiner einen Idee W-Fragen.
    2. Jede Antwort ist ein neues Stichwort für den Schreibplan: Ort, Besitzer, Handlung, Ende.
  3. 13

    Notizen für einen Sachtext über den Biber: baut Dämme, lebt am Wasser, ist ein Nagetier, mein Onkel hat einen Hund, fällt Bäume mit den Zähnen, hat einen flachen Schwanz. Welche Notiz streichst du, und welche Hauptäste könnte deine Mindmap haben?

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    Ergebnis: Streichen: «mein Onkel hat einen Hund». Hauptäste zum Beispiel: Körper, Lebensraum, Verhalten.

    1. Der Hund des Onkels hat mit dem Biber nichts zu tun.
    2. Ordne den Rest: Nagetier und flacher Schwanz zum Körper, am Wasser zum Lebensraum, Dämme und Bäume fällen zum Verhalten.
  4. 14

    Im Lexikon liest du: «Der Rotfuchs ist ein anpassungsfähiger Allesfresser und besiedelt auch Städte.» Schreib die Notiz für deinen Sachtext in eigenen Worten als Stichworte auf.

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    Ergebnis: Zum Beispiel: «frisst fast alles – lebt auch in der Stadt». Dazu die Quelle: Lexikon.

    1. Such die zwei Informationen: was er frisst und wo er lebt.
    2. Schreib sie in deinen eigenen, einfachen Worten auf, nicht abgeschrieben.
    3. Notiere, woher die Information stammt.
  5. 15

    Du schreibst über dasselbe Klassenlager zwei Texte: einen Brief an deine Grossmutter und einen Bericht für die Website der Schule. Was planst du anders?

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    Ergebnis: Im Brief persönliche Erlebnisse und Gefühle, mit Anrede und Gruss. Im Bericht genau die W-Fragen, ohne Gefühle.

    1. Die Grossmutter möchte wissen, wie es dir ging. Der Brief darf persönlich und lustig sein.
    2. Die Website lesen viele, die nicht dabei waren. Der Bericht informiert: wann, wo, wer, was.
    3. Darum wählst du aus deinen Ideen für jeden Text andere aus.

Fehlen deinem Kind vor dem Aufsatz die Ideen oder die Ordnung, plant eine Lehrperson mit ihm Schritt für Schritt den nächsten Text. Unterstützung im Aufsatzschreiben für die Primarschule

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Trainer: Ideen finden und Text planen

Immer neue Fragen zum Planen von Texten. Stufe 1 fragt nach Methoden, Lesern und Schreibziel. Stufe 2 fragt, ob und wo eine Idee in den Text gehört. Stufe 3 fragt nach der Reihenfolge und nach Ideen, die nicht passen.

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Für Eltern und Lehrpersonen

Lehrplan 21

Typische Klasse
3. Klasse - 6. Klasse
Zyklus
Zyklus 2
Fach
Deutsch

In der 1. und 2. Klasse sammelt die Klasse Ideen oft gemeinsam an der Wandtafel. Ab der 3. Klasse planst du deine Texte mit Mindmap, Stichworten und Schreibplan, in der 5. und 6. Klasse immer mehr allein.

  • D.4.C.1.dAllein oder mit anderen Ideen für einen Text finden, sie ordnen und mit Hilfe der Lehrperson planen, etwa mit einer Mindmap oder einer Liste von Stichworten.
  • D.4.C.1.eFür Geschichten und Gedichte selbst eine passende Methode zum Ideenfinden wählen und für Sachtexte Informationen in Büchern, im Lexikon oder im Internet suchen.
  • D.4.C.1.bIn den ersten Schuljahren gemeinsam mit der Klasse Ideen sammeln, zum Beispiel in einem Ideennetz oder mit W-Fragen.
  • D.4.C.1.gIn der Sek mehrere Planungsmethoden selbstständig kombinieren und passende Quellen für die eigene Planung nutzen.

Codes nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz, Umschreibung in eigenen Worten. Wann genau das Thema drankommt, legt das Lehrmittel der Schule fest.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

In welcher Klasse lernt man, einen Text zu planen?

Schon in der 1. und 2. Klasse sammelt die Klasse gemeinsam Ideen an der Wandtafel. Mindmap, Stichwortliste und Schreibplan kommen meist in der 3. bis 6. Klasse dazu. In der Sek planst du längere Texte selbstständig.

Was ist der Unterschied zwischen Cluster und Mindmap?

Im Cluster sammelst du frei: Alle Einfälle stehen ungeordnet um das Thema. In der Mindmap ordnest du sie nach Oberbegriffen auf Hauptästen. Der Cluster hilft beim Finden von Ideen, die Mindmap beim Ordnen.

Muss ich jeden Aufsatz planen?

Ja, auch kurz. Schon fünf Minuten mit ein paar Stichworten für Einleitung, Hauptteil und Schluss sparen dir später Zeit. Gerade bei einem Aufsatz in der Prüfung bleibst du so nicht mitten im Text stecken.

Wie viele Stichworte braucht ein Schreibplan?

Für einen Aufsatz in der Primarschule reichen meist sechs bis zehn. Wichtig ist nicht die Zahl, sondern dass jeder Teil Stichworte hat und der Höhepunkt im Hauptteil steht.

Stand 19.10.2026. Alle Erklärungen und Aufgaben hat Fokus Nachhilfe selbst geschrieben, nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz. Trainer und Lösungen rechnet ein Programm, nicht eine KI. Fehler gefunden?