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Fokus Nachhilfe

Ballade: Merkmale und Beispiele

Eine Ballade ist ein Gedicht, das eine spannende Geschichte erzählt und die Figuren selbst sprechen lässt. Hier lernst du ihre Merkmale, bekannte Beispiele wie «Erlkönig» und wie du eine Ballade untersuchst.

  • 6. Klasse - 2. Sek
  • Zyklus 2–3
  • Lehrplan 21: D.6.C.1.h
Ein Reiter galoppiert in einer stürmischen Mondnacht mit einem Kind im Arm durch einen nebligen Wald.
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Das musst du wissen

Erklärung

Eine ist ein Gedicht, das eine spannende Geschichte erzählt. Sie hat Verse, einen und Figuren, die selbst sprechen. Am Schluss weist du diese Merkmale an einem Text nach.

Ein Gedicht, das eine Geschichte erzählt

Viele Gedichte zeigen nur eine Stimmung. Eine Ballade erzählt eine Handlung mit Anfang, Höhepunkt und Ende, wie eine Geschichte.

Das Wort kommt vom italienischen «ballata», Tanzlied (von «ballare», tanzen): Früher waren Balladen Tanzlieder und wurden gesungen.

MerkeBallade = Gedicht + spannende Geschichte.

Merkmale aus drei Gattungen

Die Ballade nimmt aus jeder etwas:

  • : Verse, Strophen, meist Reim.
  • : Ein Erzähler erzählt eine Handlung.
  • : Figuren sprechen in direkter Rede, die Spannung steigt.

Goethe nannte die Ballade darum ein «Ur-Ei» der Dichtung: Alles steckt schon in ihr.

MerkeVerse wie ein Gedicht, Handlung wie eine Erzählung, Reden wie im Theater.

Aufbau und Spannung

Eine Ballade ist meist gebaut wie ein kleines Theaterstück:

  1. Einleitung: Ort, Zeit, Figuren, oft in Gefahr.
  2. Steigerung: Die Gefahr wächst, die Figuren reden.
  3. Höhepunkt: Die Entscheidung fällt.
  4. Schluss: kurz, oft traurig.

Im «Erlkönig» wächst die Angst des Kindes von Strophe zu Strophe. Im letzten Vers ist es tot.

MerkeEinleitung, Steigerung, Höhepunkt, Schluss.

Arten von Balladen

Naturmagische Ballade: Unheimliche Natur- oder Geisterwesen bedrohen den Menschen, etwa im «Erlkönig» von Goethe.

Heldenballade: Ein Mensch bewährt sich in einer Gefahr, durch Mut oder Treue. Beispiele: «Die Bürgschaft» von Schiller, «John Maynard» von Fontane.

Viele Balladen mischen beides.

Bekannte Balladen

  • «Erlkönig» und «Der Zauberlehrling», Johann Wolfgang von Goethe
  • «Der Handschuh» und «Die Bürgschaft», Friedrich Schiller
  • «John Maynard» und «Die Brück’ am Tay», Theodor Fontane

«Die Füsse im Feuer» stammt vom Zürcher Dichter Conrad Ferdinand Meyer. 1797 schrieben Goethe und Schiller so viele Balladen, dass man vom «Balladenjahr» spricht.

Eine Ballade untersuchen

  1. Was passiert? Fasse die Handlung kurz zusammen.
  2. Wer spricht? Der Erzähler oder eine Figur?
  3. Wie ist sie gebaut? Strophen, Verse, .
  4. Wo ist der Höhepunkt? Wie wirkt der Schluss?

Beim Vortrag sprichst du den Erzähler ruhig, die Figuren mit eigener Stimme und machst vor dem Höhepunkt eine Pause.

MerkeHandlung, Sprecher, Form, Höhepunkt.

Ballade: Übersicht mit Ein Gedicht, das eine Geschichte erzählt; Merkmale aus drei Gattungen; Aufbau und Spannung; Eine Ballade untersuchen.
Ballade auf einen Blick: die wichtigsten Regeln.

Häufige Fehler

  • ✕«Eine Ballade ist ein Liebeslied, wie eine langsame Pop-Ballade.»

    ✓In der Musik heisst ein langsames Lied Ballade. In der Literatur ist eine Ballade ein Gedicht, das eine spannende Geschichte erzählt. Um Liebe geht es dabei selten.

  • ✕«Der Text hat Verse und Reime, also ist er eine Ballade.»

    ✓Verse und Reime machen nur ein Gedicht. Zur Ballade wird es erst, wenn es eine Handlung mit Figuren erzählt.

  • ✕«In der Ballade spricht der Dichter selbst, zum Beispiel Goethe.»

    ✓In der Ballade spricht ein Erzähler, dazu die Figuren. Der Dichter hat den Text geschrieben, ist aber keine Stimme darin.

  • ✕«Eine Ballade endet immer traurig.»

    ✓Viele Balladen enden tragisch, aber nicht alle. In «Die Bürgschaft» kehrt der Verurteilte rechtzeitig zu seinem Freund zurück, und der Tyrann begnadigt ihn.

Begriffe zum Nachschlagen
Ballade
Ein Gedicht, das eine spannende Geschichte erzählt. Es hat einen Erzähler, und oft sprechen die Figuren in direkter Rede.
Gattung
Eine der drei grossen Gruppen der Literatur: Gedichte (Lyrik), Erzählungen (Epik) und Theaterstücke (Dramatik).
Lyrik
Alle Gedichte und Liedtexte. Sie stehen in Versen und Strophen, oft mit Reim.
Epik
Alle erzählenden Texte, etwa Romane, Märchen und Kurzgeschichten. Ein Erzähler erzählt eine Handlung.
Dramatik
Alle Theaterstücke. Die Figuren sprechen und handeln selbst, ohne Erzähler.
Reimform
Wie sich die Verse einer Strophe reimen, etwa im Paarreim (aabb) oder im Kreuzreim (abab).
Kurzgeschichte
Eine kurze Erzählung in normalen Sätzen, die mitten im Geschehen beginnt und oft offen endet.

Noch unsicher? Zuerst lernen:Gedichte und ReimeDirekte Rede

So geht's

Beispiele Schritt für Schritt

Beispiel 1Die Merkmale im «Erlkönig» finden

So beginnt Goethes Ballade «Erlkönig». Zeige an der ersten Strophe, welche Merkmale einer Ballade du erkennst.

«Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind; Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.»

Lösung Schritt für Schritt
  1. Form: Der Text steht in vier Versen und bildet eine Strophe. «Wind» reimt sich auf «Kind», «Arm» auf «warm»: Das ist ein (aabb).
  2. Erzähler: Jemand stellt eine Frage und beantwortet sie gleich selbst. Er stellt die Figuren vor: einen Vater und sein Kind.
  3. Handlung: Die Figuren sind unterwegs, spät in der Nacht, im Wind. Das ist eine unheimliche Lage, und man will wissen, wie es weitergeht.
  4. In den nächsten Strophen sprechen Vater, Sohn und Erlkönig in direkter Rede. Damit hat die Ballade auch das Merkmal des Theaters.

Die erste Strophe zeigt Verse, Strophe und Paarreim (Gedicht), einen Erzähler mit Figuren und einer spannenden Lage (Erzählung). Die folgt in den nächsten Strophen.

Beispiel 2Gedicht oder Ballade?

Welcher der beiden Texte ist der Anfang einer Ballade? Begründe.

A) «Der Nebel liegt auf Wald und Feld, / so still und grau ist heut die Welt. / Ich mag den Herbst, ich mag die Ruh, / die Blätter fallen immerzu.»

B) «Der Hirt zog spät die Kühe ins Tal, / da krachte es am Grat mit einem Mal. / ‹Lauf, Bub!›, so rief er, ‹schnell, lauf fort!› / Schon rollten Steine an den Ort.»

Lösung Schritt für Schritt
  1. Beide Texte stehen in Versen und reimen sich. Diese Merkmale allein entscheiden also nichts.
  2. Text A beschreibt eine Stimmung. Ein Ich sagt, was es mag. Es passiert keine Handlung, und es gibt keine Figuren, die etwas erleben.
  3. Text B erzählt eine Handlung im : Ein Hirt zieht mit den Kühen ins Tal, am Grat kracht es, Steine rollen herab.
  4. In Text B spricht eine Figur in direkter Rede: «Lauf, Bub!» Erzähler, Handlung, Gefahr und Figurenrede zusammen ergeben eine Ballade.

Text B ist der Anfang einer Ballade: Er erzählt eine spannende Handlung und lässt eine Figur sprechen. Text A ist ein Stimmungsgedicht.

Beispiel 3Aus einer Zeitungsmeldung wird eine Ballade

Ein Junge rudert in einem kleinen Boot mit seiner Schwester durch hohe Wellen auf einem Bergsee, über steilen Felswänden zieht ein Gewitter auf.

In der Lokalzeitung liest Selin: «Ein Gewitter überraschte am Samstag zwei Geschwister mit dem Ruderboot auf dem Walensee. Der Bruder brachte seine Schwester sicher ans Ufer.» Für die Deutschstunde soll sie daraus die erste Strophe einer Ballade schreiben. Was muss sie ändern?

Lösung Schritt für Schritt
  1. Die Meldung ist ein : kurz, , ohne Gefühle. Für eine Ballade braucht es Verse, Reime und Spannung.
  2. Selin setzt den Anfang der Handlung in Verse und lässt den Erzähler im Präteritum berichten: «Ein Sturm zog übern Walensee, / die Wellen schäumten weiss wie Schnee.»
  3. Dann lässt sie eine Figur in direkter Rede sprechen, damit die Szene lebendig wird: «‹Hilf mir!›, schrie Lea aus dem Boot, / ihr Bruder Jan sah ihre Not.»
  4. Das gute Ende verrät sie in der ersten Strophe noch nicht. So bleibt die Spannung bis zum Höhepunkt erhalten.

Die erste Strophe hat vier Verse im Paarreim (See/Schnee, Boot/Not), einen Erzähler, eine Figur mit direkter Rede und eine gefährliche Lage. Wie es ausgeht, erfährt man erst später.

Beispiel 4Eine Ballade vortragen

Ein Jugendlicher steht vor seiner Klasse und trägt mit ausdrucksvoller Geste ein Gedicht vor, die anderen hören gespannt zu.

Noah aus Winterthur soll vor der Klasse eine Strophe aus Fontanes «John Maynard» vortragen. Darin brennt ein Schiff auf dem Eriesee, und der Steuermann John Maynard hält das Steuer, bis alle Menschen gerettet sind. Wie bereitet Noah den Vortrag vor?

Lösung Schritt für Schritt
  1. Zuerst versteht Noah die Handlung: Wer ist John Maynard, was passiert auf dem Schiff, wie endet es?
  2. Dann markiert er, wo der Erzähler spricht und wo eine Figur in direkter Rede ruft. Den Erzähler spricht er ruhig, die Rufe laut und drängend.
  3. Er sucht den Höhepunkt: das Schiff erreicht das Ufer, der Steuermann stirbt. Vor dieser Stelle macht er eine kurze Pause und spricht danach langsamer.
  4. Zum Schluss übt er laut, mehrmals, bis er die Strophe auswendig kann und dem Publikum in die Augen schauen kann.

Noah versteht zuerst die Handlung, trennt Erzähler und Figurenrede, betont den Höhepunkt mit einer Pause und übt laut, bis er frei sprechen kann.

Jetzt du

Übungen mit Lösungen

Fang beim Einstieg an. Klapp die Lösung erst auf, wenn du selbst gerechnet hast. Steckst du fest, gibt Fox dir einen Tipp.

  1. 1

    Was ist eine Ballade? Antworte in einem Satz.

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Ein Gedicht, das eine spannende Geschichte erzählt

    1. Eine Ballade steht in Versen und Strophen wie ein Gedicht.
    2. Sie erzählt aber eine Handlung mit Figuren, wie eine Geschichte.
  2. 2

    Woher kommt das Wort «Ballade»?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Von einem Tanzlied; «ballata» heisst im Italienischen Tanzlied

    1. Das italienische Wort «ballata» heisst Tanzlied, es kommt von «ballare», tanzen.
    2. Balladen waren früher Lieder, zu denen getanzt oder die gesungen wurden.
  3. 3

    Wer hat die Ballade «Erlkönig» geschrieben?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Johann Wolfgang von Goethe

    1. «Erlkönig» ist eine der bekanntesten deutschen Balladen.
    2. Geschrieben hat sie Johann Wolfgang von Goethe.
  4. 4

    Stimmt das? «Eine Ballade ist in normalen Sätzen geschrieben, wie ein .»

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Nein, eine Ballade steht in Versen und Strophen

    1. Ein Roman steht in fortlaufenden Sätzen.
    2. Eine Ballade ist ein Gedicht und steht darum in Versen und Strophen.
  5. 5

    Wer spricht in einer Ballade? Nenne die zwei Arten von Stimmen.

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Ein Erzähler und die Figuren in direkter Rede

    1. Der Erzähler berichtet, was passiert.
    2. Die Figuren sprechen selbst, ihre Worte stehen in Anführungszeichen.
  1. 6

    Bestimme das Reimschema: «Am Pass lag Schnee bis an das Knie, / so tief und weiss war er noch nie. / Der Postbus kroch den Berg hinauf, / da hielt ihn eine Lawine auf.»

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Paarreim (aabb)

    1. «Knie» reimt sich auf «nie»: Vers 1 und 2 bekommen den Buchstaben a.
    2. «hinauf» reimt sich auf «auf»: Vers 3 und 4 bekommen b.
    3. Je zwei Verse nacheinander reimen sich: Paarreim, aabb.
  2. 7

    Im «Erlkönig» sprechen vier Stimmen. Welche?

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    Ergebnis: Der Erzähler, der Vater, der Sohn und der Erlkönig

    1. Der Erzähler beginnt und beendet die Ballade.
    2. Dazwischen reden Vater, Sohn und Erlkönig in direkter Rede.
  3. 8

    Ordne jedes Merkmal der passenden Gattung zu: Reim, Erzähler, Figuren sprechen in direkter Rede.

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Reim: Lyrik, Erzähler: Epik, Figurenrede: Dramatik

    1. Reim, Verse und Strophen gehören zur Lyrik, den Gedichten.
    2. Ein Erzähler gehört zur Epik, den Erzählungen.
    3. Figuren, die selbst sprechen, gehören zur Dramatik, dem Theater.
  4. 9

    Ist das der Anfang einer Ballade? «Die Sonne lacht, der Himmel blau, / auf jeder Wiese glänzt der Tau. / Ich lieg im Gras und träume still, / weil ich jetzt gar nichts machen will.» Begründe.

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Nein, es ist ein Stimmungsgedicht ohne Handlung

    1. Der Text hat Verse und Reime, er ist ein Gedicht.
    2. Es passiert aber nichts: Ein Ich beschreibt nur eine Stimmung.
    3. Es fehlen Handlung, Spannung und Figuren mit direkter Rede.
  5. 10

    Zu welcher Art gehören die Balladen? «Erlkönig» und «Die Bürgschaft».

    Lösung zeigen

    Ergebnis: «Erlkönig»: naturmagische Ballade; «Die Bürgschaft»: Heldenballade

    1. Im «Erlkönig» bedroht ein unheimliches Naturwesen ein Kind: naturmagische Ballade.
    2. In «Die Bürgschaft» bewährt sich ein Mensch durch Treue: Heldenballade.
  1. 11

    Goethe nannte die Ballade ein «Ur-Ei». Was meinte er damit?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: In der Ballade stecken alle drei Gattungen zugleich: Lyrik, Epik und Dramatik

    1. Ein Ei enthält schon alles, woraus später etwas wächst.
    2. Die Ballade enthält Verse und Reim (Lyrik), einen Erzähler mit Handlung (Epik) und Figurenrede (Dramatik).
    3. Darum sah Goethe in ihr den Ursprung aller Dichtung.
  2. 12

    Der «Erlkönig» beginnt im («Wer reitet so spät …»). Der letzte Vers lautet: «In seinen Armen das Kind war tot.» Welche steht dort, und wie wirkt das?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Präteritum; der Wechsel wirkt endgültig und macht den Schluss hart

    1. «war» ist Präteritum, vorher erzählt die Ballade im Präsens.
    2. Das Präsens lässt den Ritt so wirken, als geschähe er gerade jetzt.
    3. Der plötzliche Wechsel ins Präteritum zeigt: Es ist vorbei, nichts lässt sich mehr ändern.
  3. 13

    Warum endet «Erlkönig» mit einem einzigen kurzen Satz über den Tod des Kindes, statt ihn lange zu beschreiben?

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Der knappe Schluss trifft die Leser wie ein Schlag und wirkt darum stärker

    1. Die ganze Ballade steigert die Spannung: Das Kind hat immer mehr Angst, der Vater reitet immer schneller.
    2. Am Höhepunkt kommt kein langer Text, sondern ein kurzer, harter Satz.
    3. Die Leser müssen sich das Schreckliche selbst vorstellen, das wirkt eindrücklicher.
  4. 14

    Eine Ballade und eine erzählen beide eine Handlung. Nenne zwei Unterschiede.

    Lösung zeigen

    Ergebnis: Die Ballade steht in Versen und Strophen, meist mit Reim; die Kurzgeschichte in Prosa. Die Ballade lässt die Figuren oft wie im Theater sprechen.

    1. Form: Die Ballade ist ein Gedicht mit Versen, Strophen und meist Reim. Die Kurzgeschichte steht in normalen Sätzen.
    2. Sprechen: In der Ballade tragen Dialoge oft die Handlung wie auf einer Bühne.
    3. Zudem wird eine Ballade gern vorgetragen, eine Kurzgeschichte meist gelesen.

Fällt es deinem Kind schwer, eine Ballade zu verstehen oder ihre Merkmale zu begründen, liest eine Lehrperson die Texte aus dem Unterricht mit ihm und übt auch den Vortrag. Deutsch-Nachhilfe für die Primarschule und die Sek

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Trainer: Ballade

So funktioniert der Trainer

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Für Eltern und Lehrpersonen

Lehrplan 21

Typische Klasse
6. Klasse - 2. Sek
Zyklus
Zyklus 2–3
Fach
Deutsch

Erste Balladen wie «Der Zauberlehrling» lernst du oft in der 6. Klasse kennen. In der 1. und 2. Sek untersuchst du ihre Merkmale genauer und trägst eine Ballade vor.

  • D.6.C.1.hTypische Merkmale von Balladen in Inhalt, Form und Sprache kennen und an einem Text nachweisen, auch an älteren Gedichten aus einer anderen Zeit.
  • D.6.C.1.fEinfache Merkmale von Gedichten und Geschichten erkennen, etwa Reim, Strophe, Spannung und die Figuren einer Handlung.

Codes nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz, Umschreibung in eigenen Worten. Wann genau das Thema drankommt, legt das Lehrmittel der Schule fest. Alle Themen nach Lehrplan 21

Gut zu wissen

Häufige Fragen

In welcher Klasse lernt man Balladen?

Erste Balladen wie «Der Zauberlehrling» lesen viele Klassen in der 6. Klasse. Genauer untersucht und vorgetragen werden Balladen meist in der 1. und 2. Sek.

Muss sich eine Ballade reimen?

Fast alle klassischen Balladen reimen sich, oft im Paarreim oder Kreuzreim. Entscheidend ist aber, dass ein Gedicht eine spannende Handlung mit Figuren erzählt. Es gibt auch moderne Balladen ohne festen Reim.

Was ist der Unterschied zwischen einer Ballade und einem Gedicht?

Jede Ballade ist ein Gedicht, aber nicht jedes Gedicht ist eine Ballade. Viele Gedichte zeigen eine Stimmung. Die Ballade erzählt eine Geschichte mit Figuren, die oft selbst sprechen.

Was ist die bekannteste Ballade?

Sehr bekannt sind «Erlkönig» und «Der Zauberlehrling» von Goethe, «Die Bürgschaft» von Schiller und «John Maynard» von Fontane. Sie kommen bis heute oft im Deutschunterricht vor.

Stand 08.11.2026. Alle Erklärungen und Aufgaben hat Fokus Nachhilfe selbst geschrieben, nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz. Trainer und Lösungen rechnet ein Programm, nicht eine KI. Fehler gefunden?