Eine Bildbeschreibung zeigt mit Worten, was auf einem Foto, einer Zeichnung oder einem Gemälde zu sehen ist, sodass sich andere das Bild vorstellen können. Sie hat Einleitung, Hauptteil und Schluss, steht im Präsens und geht im Bild geordnet vor.
Eine Bildbeschreibung zeigt mit Worten, was auf einem Bild zu sehen ist. Du gehst geordnet vor und schreibst im . Am Schluss prüfst du: Kann sich jemand das Bild nach deinem Text vorstellen?
Aufbau: Einleitung, Hauptteil, Schluss
Die sagt, was für ein Bild es ist: Foto, Zeichnung, Gemälde oder Plakat. Wenn du es weisst, nennst du den Titel und wer es gemacht hat. Dazu kommt der Gesamteindruck: Was zeigt das Bild im Ganzen?
Im beschreibst du die Einzelheiten, geordnet und .
Der Schluss sagt, wie das Bild wirkt. Hier darf deine Meinung stehen.
MerkeErst das Ganze, dann die Einzelheiten, zum Schluss die Wirkung.
Eine Ordnung im Hauptteil
Spring nicht kreuz und quer durchs Bild. Wähl eine Ordnung und bleib dabei:
von vorne nach hinten: Vordergrund, Mittelgrund, Hintergrund
von links nach rechts oder von oben nach unten
vom Wichtigsten zum Unwichtigen
Bei Landschaften passt oft «von vorne nach hinten». Steht eine Person in der Mitte, beginnst du mit ihr.
MerkeEine Ordnung wählen und durchziehen, dann findet sich die Leserin im Bild zurecht.
Ortsangaben: Wo genau ist etwas?
Ortsangaben sagen, wo im Bild etwas zu sehen ist: im Vordergrund, in der Bildmitte, im Hintergrund, am linken Bildrand, oben rechts, dahinter, daneben, darüber.
Links und rechts gelten immer aus deiner Sicht als Betrachterin oder Betrachter, nicht aus der Sicht einer Person im Bild.
MerkeLinks und rechts: so, wie du das Bild vor dir siehst.
Genau und sachlich beschreiben
Nenne Farben, Formen, Grössen und Material: statt «ein Haus» lieber «ein kleines Holzhaus mit rotem Dach». Achte auch auf Licht und Wetter: Ist es hell oder dunkel, sonnig oder neblig?
Im Hauptteil schreibst du nur, was man sieht. Wörter wie «wunderschön» oder «langweilig» sind Meinungen. Sie gehören in den Schluss.
Präsens und treffende Verben
Das Bild ist jetzt vor dir, darum steht die im Präsens: «Im Vordergrund liegt ein Boot.» Nur wie das Bild entstanden ist, darf im stehen.
«Man sieht» und «es gibt» passen einmal. «Es hat» ist , sag «es gibt».
Abwechslung bringen wie steht, liegt, sitzt, hängt, befindet sich, ragt empor, erstreckt sich.
MerkePräsens, und statt «man sieht» ein Verb, das zeigt, wie etwas da ist.
Bildbeschreibung auf einen Blick: die wichtigsten Regeln.
Häufige Fehler
✕«Im Vordergrund stand ein rotes Velo. Dahinter war ein See.»
✓Die Bildbeschreibung steht im Präsens: «Im Vordergrund steht ein rotes Velo. Dahinter liegt ein See.»
✕«Links ist ein Baum. Oben fliegen Vögel. Ganz vorne steht ein Hund. Rechts hinten ist noch ein Baum.»
✓Eine Ordnung durchziehen, hier von vorne nach hinten: «Ganz vorne steht ein Hund. Dahinter wachsen links und rechts zwei Bäume. Darüber fliegen Vögel.»
✕«In der Mitte steht ein mega schönes Haus mit einem hässlichen Zaun.»
✓Im Hauptteil sachlich bleiben: «In der Bildmitte steht ein weisses Haus mit grünen Fensterläden. Davor verläuft ein niedriger Holzzaun.» Deine Meinung kommt in den Schluss.
✕«Man sieht einen Berg. Man sieht einen Wald. Man sieht eine Hütte.»
✓Treffende Verben statt «man sieht»: «Im Hintergrund ragt ein Berg empor. An seinem Fuss erstreckt sich ein Wald. Davor steht eine kleine Hütte.»
Begriffe zum Nachschlagen
Bildbeschreibung
Ein sachlicher Text, der mit Worten zeigt, was auf einem Bild zu sehen ist, geordnet und im Präsens.
Vordergrund
Der Teil des Bildes, der dir am nächsten ist. Was dort steht, wirkt meist gross.
Mittelgrund
Der Teil des Bildes zwischen Vordergrund und Hintergrund.
Hintergrund
Der Teil des Bildes, der am weitesten weg ist. Was dort steht, wirkt meist klein.
Ortsangabe
Eine Angabe, die sagt, wo im Bild etwas ist, zum Beispiel «am linken Bildrand» oder «im Hintergrund».
Gesamteindruck
Was das Bild im Ganzen zeigt, in einem oder zwei Sätzen. Er steht in der Einleitung.
Betrachter
Die Person, die das Bild anschaut, also du. Links und rechts gelten aus ihrer Sicht.
Wirkung
Welches Gefühl oder welche Stimmung ein Bild bei dir auslöst, zum Beispiel ruhig, fröhlich oder bedrohlich. Sie steht im Schluss.
sachlich
Nur das, was man sehen kann, ohne eigene Meinung und ohne Übertreibung.
Präsens
Die Gegenwartsform: er steht, sie liegt, es hängt. Eine Bildbeschreibung steht im Präsens.
Mach diese drei Sätze genauer, indem du Ortsangaben und treffende Verben einsetzt: «Man sieht eine Katze. Man sieht ein Fenster. Man sieht einen Blumentopf.» Auf dem Bild sitzt die Katze vorne auf einem Teppich, das Fenster ist hinten in der Mitte, der Blumentopf steht auf dem Fensterbrett.
Lösung Schritt für Schritt
Frag bei jedem Ding: Wo genau ist es im Bild? Vorne heisst «im Vordergrund», hinten heisst «im Hintergrund».
Ersetze «man sieht» durch ein Verb, das zeigt, wie das Ding da ist: Eine Katze sitzt, ein Topf steht, ein Fenster befindet sich irgendwo.
Verbinde die Sätze mit Wörtern wie «dahinter» oder «darauf». So merkt man, wie die Dinge zueinander stehen.
«Im Vordergrund sitzt eine Katze auf einem Teppich. Im Hintergrund befindet sich in der Mitte ein Fenster. Auf dem Fensterbrett steht ein Blumentopf.»
Beispiel 2Ein Ferienfoto vom Bergsee
Lia hat in den Herbstferien am Oeschinensee bei Kandersteg ein Foto gemacht. Darauf sind zu sehen: vorne eine karierte Picknickdecke mit einem roten Rucksack, in der Mitte ein grüner See mit einem Ruderboot, hinten steile, graue Felswände mit Schnee oben. Der Himmel ist blau. Schreib eine Einleitung und einen Hauptteil.
Lösung Schritt für Schritt
Einleitung: Nenne die Art des Bildes, wer es gemacht hat und was es im Ganzen zeigt: «Das Foto hat Lia in den Herbstferien am Oeschinensee bei Kandersteg aufgenommen. Es zeigt einen Bergsee an einem sonnigen Tag.»
Wähl für den Hauptteil eine Ordnung. Bei einer Landschaft passt «von vorne nach hinten».
Vordergrund: «Im Vordergrund liegt eine karierte Picknickdecke. Darauf steht ein roter Rucksack.»
Mittelgrund: «Dahinter erstreckt sich ein grüner See. In seiner Mitte treibt ein Ruderboot.»
Hintergrund und Himmel: «Im Hintergrund ragen steile, graue Felswände empor. Auf ihren Spitzen liegt Schnee. Darüber spannt sich ein blauer Himmel.»
Prüf am Schluss: Hauptteil im Präsens, keine Meinung, kein Satz mit «man sieht». Nur die Entstehung des Fotos in der Einleitung darf im Perfekt stehen.
«Das Foto hat Lia in den Herbstferien am Oeschinensee bei Kandersteg aufgenommen. Es zeigt einen Bergsee an einem sonnigen Tag. Im Vordergrund liegt eine karierte Picknickdecke. Darauf steht ein roter Rucksack. Dahinter erstreckt sich ein grüner See. In seiner Mitte treibt ein Ruderboot. Im Hintergrund ragen steile, graue Felswände empor. Auf ihren Spitzen liegt Schnee. Darüber spannt sich ein blauer Himmel.»
Beispiel 3Notizen ordnen: Markt in Luzern
Noah beschreibt ein Foto vom Wochenmarkt in Luzern. Seine Notizen stehen durcheinander: «Kirchtürme hinten», «Gemüsestand ganz vorne mit Kürbissen und Äpfeln», «Fluss mit Holzbrücke in der Mitte», «Marktfrau mit grüner Schürze hinter dem Stand». Ordne die Notizen von vorne nach hinten und schreib daraus den Hauptteil.
Lösung Schritt für Schritt
Such zuerst, was ganz vorne ist: der Gemüsestand. Gleich dahinter steht die Marktfrau.
Dann kommt die Mitte mit dem Fluss und der Brücke, zuletzt der Hintergrund mit den Kirchtürmen.
Die Reihenfolge ist also: Gemüsestand, Marktfrau, Fluss mit Brücke, Kirchtürme.
Schreib jede Notiz als ganzen Satz mit Ortsangabe und treffendem Verb im Präsens.
«Im Vordergrund steht ein Gemüsestand mit Kürbissen und Äpfeln. Dahinter wartet eine Marktfrau mit grüner Schürze. In der Bildmitte fliesst ein Fluss, über den eine Holzbrücke führt. Im Hintergrund ragen zwei Kirchtürme in den Himmel.»
Beispiel 4Einen Schluss mit Wirkung schreiben
Ein Gemälde zeigt ein Fischerboot auf hoher See. Der Himmel ist fast schwarz, die Wellen sind hoch und weiss gekrönt, nur oben links bricht ein heller Lichtstrahl durch die Wolken. Schreib einen Schluss, der die Wirkung beschreibt und begründet.
Lösung Schritt für Schritt
Frag dich: Welches Gefühl löst das Bild aus? Hier etwa Angst oder Bedrohung.
Begründe mit dem, was du siehst: Die dunklen Farben und die hohen Wellen machen das Bild bedrohlich.
Nimm auch das auf, was nicht zum Rest passt: Der Lichtstrahl gibt ein wenig Hoffnung.
Im Schluss darfst du «ich» schreiben und deine Meinung sagen, aber mit Grund.
«Das Bild wirkt auf mich bedrohlich, weil der Himmel fast schwarz ist und die Wellen das kleine Boot zu verschlucken scheinen. Der helle Lichtstrahl oben links gibt aber etwas Hoffnung, dass der Sturm bald vorbei ist.»
Jetzt du
3Übungen mit Lösungen
Fang beim Einstieg an. Klapp die Lösung erst auf, wenn du selbst gerechnet hast. Steckst du fest, gibt Fox dir einen Tipp.
1
In welcher schreibst du eine Bildbeschreibung?
Lösung zeigen
Ergebnis: Im Präsens.
Das Bild liegt jetzt vor dir.
Darum schreibst du in der Gegenwart: «Im Vordergrund steht …».
2
Setze ins Präsens: «Auf dem Tisch lag ein Brot.»
Lösung zeigen
Ergebnis: «Auf dem Tisch liegt ein Brot.»
Das Verb heisst «liegen».
Im Präsens: es lag → es liegt.
3
Was ist näher bei dir als Betrachterin oder Betrachter: der Vordergrund oder der Hintergrund?
Lösung zeigen
Ergebnis: Der Vordergrund.
Der Vordergrund ist der vordere Teil des Bildes.
Der Hintergrund ist am weitesten weg.
4
Sachlich oder Meinung? «Der Himmel ist hellblau und ohne Wolken.»
Lösung zeigen
Ergebnis: Sachlich.
Die Farbe und die fehlenden Wolken kann jeder auf dem Bild sehen.
Der Satz sagt nichts darüber, ob der Himmel schön oder hässlich ist.
5
In welchen Teil der Bildbeschreibung gehört dieser Satz? «Das Foto zeigt einen Pausenplatz an einem Wintertag.»
Lösung zeigen
Ergebnis: In die Einleitung.
Der Satz nennt die Art des Bildes und was es im Ganzen zeigt.
Das ist der Gesamteindruck, und der steht am Anfang.
6
Schreib den Satz ohne «man sieht»: «Man sieht am rechten Bildrand eine alte Linde.»
Lösung zeigen
Ergebnis: Zum Beispiel: «Am rechten Bildrand steht eine alte Linde.»
Stell die Ortsangabe an den Anfang.
Wähl ein Verb, das zu einem Baum passt: steht oder wächst.
7
Ordne von vorne nach hinten: «Berge mit Schnee», «Zaun aus Holz», «Wiese mit Kühen».
Lösung zeigen
Ergebnis: Zaun aus Holz, Wiese mit Kühen, Berge mit Schnee.
Der Zaun steht ganz vorne im Vordergrund.
Dahinter liegt die Wiese mit den Kühen.
Die Berge sind am weitesten weg, im Hintergrund.
8
Was fehlt in dieser Einleitung? «Auf dem Bild sind viele Leute.»
Lösung zeigen
Ergebnis: Die Art des Bildes und was es im Ganzen zeigt, wenn bekannt auch Titel und wer es gemacht hat.
Eine Einleitung nennt die Art des Bildes: Foto, Gemälde, Zeichnung.
Sie sagt, was das Bild im Ganzen zeigt, etwa «ein Fest auf dem Dorfplatz».
Besser wäre zum Beispiel: «Das Foto zeigt ein Fest auf dem Dorfplatz.»
9
Mach den Satz genauer: «Im Hintergrund steht ein Haus.» Auf dem Bild ist es ein kleines Holzhaus mit rotem Dach und zwei Fenstern.
Lösung zeigen
Ergebnis: «Im Hintergrund steht ein kleines Holzhaus mit rotem Dach und zwei Fenstern.»
Nenne Grösse, Material und Farbe: klein, aus Holz, rotes Dach.
Füg ein Merkmal dazu, das man gut erkennt: zwei Fenster.
10
Hauptteil oder Schluss? «Das Bild wirkt auf mich ruhig und friedlich.»
Lösung zeigen
Ergebnis: In den Schluss.
Der Satz beschreibt kein Ding im Bild, sondern eine Wirkung.
Die Wirkung und deine Meinung gehören in den Schluss.
11
Ein Mann auf einem Foto schaut dich direkt an. In seiner rechten Hand hält er einen Schirm. Auf welcher Seite des Bildes siehst du den Schirm?
Lösung zeigen
Ergebnis: Links im Bild.
Der Mann schaut dich an, er steht dir also gegenüber.
Seine rechte Hand ist dann auf deiner linken Seite.
In der Bildbeschreibung gilt deine Sicht: «Am linken Bildrand hält der Mann einen Schirm.»
12
: «Man sah vorne einen voll süssen Hund. Man sah dahinter einen Brunnen.» Auf dem Bild ist der Hund klein und braun, der Brunnen ist aus Stein.
Lösung zeigen
Ergebnis: Zum Beispiel: «Im Vordergrund sitzt ein kleiner brauner Hund. Dahinter steht ein Brunnen aus Stein.»
Präsens statt Präteritum: sah → sitzt, steht.
Meinung weglassen: «voll süss» ersetzt du durch «klein und braun».
«Man sieht» durch treffende Verben und Ortsangaben ersetzen.
13
Welche Ordnung passt für den Hauptteil, und warum? Bild A zeigt eine Landschaft mit Feldern, einem Dorf und Hügeln. Bild B zeigt eine Frau in der Bildmitte, um sie herum nur eine graue Wand.
Lösung zeigen
Ergebnis: Bild A: von vorne nach hinten. Bild B: vom Wichtigsten zum Unwichtigen, also zuerst die Frau.
Bei A liegen die Dinge hintereinander, darum führt «von vorne nach hinten» gut durchs Bild.
Bei B fällt die Frau sofort auf, die Wand ist nur Umgebung.
Darum beginnst du bei B mit der Frau und beschreibst die Wand am Ende.
14
Ein Bild zeigt Kinder, die im Sommer in einem Fluss baden. Die Farben sind hell, Gelb und Hellblau überwiegen, alle lachen. Schreib einen Schluss mit Wirkung und Begründung.
Lösung zeigen
Ergebnis: Zum Beispiel: «Das Bild wirkt auf mich fröhlich und leicht, weil die hellen Farben und die lachenden Kinder an einen heissen Sommertag erinnern.»
Nenne die Wirkung: fröhlich, leicht, sommerlich.
Begründe mit dem, was man sieht: helle Farben, lachende Kinder.
Verbinde Wirkung und Grund, etwa mit «weil».
Fällt es deinem Kind schwer, ein Bild geordnet und genau in Worte zu fassen, übt eine Lehrperson mit ihm an eigenen Bildern und Texten.Deutsch-Nachhilfe für Aufsatz und Textsorten
Üben ohne Ende
4Trainer: Bildbeschreibung
So funktioniert der Trainer
Immer neue Fragen zur Bildbeschreibung: Du klickst die richtige Antwort an. Stufe 1 übt Aufbau und Zeitform, Stufe 2 Ortsangaben und Ordnung, Stufe 3 sachliche Wörter und treffende Verben.
Welche Zeitform passt? Über dem Dorf ___ dunkle Wolken.
Löse die Aufgabe und drück «Prüfen» (oder Enter).
Für dein Heft
5Zum Ausdrucken
Nimm ein fertiges Paket oder stell selbst zusammen, was du brauchst. Alles als PDF, gratis und ohne Anmeldung.
In der 5. und 6. Klasse beschreiben Kinder Fotos und einfache Bilder mit Ortsangaben. In der 1. Sek kommen Gemälde dazu, und der Schluss sagt, wie das Bild wirkt.
D.4.B.1.fVerschiedene Textsorten mit festem Aufbau kennen und für eigene Texte nutzen, hier die Beschreibung eines Bildes mit Einleitung, geordnetem Hauptteil und Schluss.
D.4.D.1.eBeobachtungen in eine Reihenfolge bringen, der Leserinnen und Leser folgen können, und dafür passende Wörter wählen, etwa genaue Ortsangaben und treffende Verben.
D.4.D.1.dWörter zu einem Thema sammeln und passend einsetzen, zum Beispiel Farben, Formen und Ortsangaben, bevor man sie zu einem Text verbindet.
Codes nach dem Lehrplan 21 der Deutschschweiz, Umschreibung in eigenen Worten. Wann genau das Thema drankommt, legt das Lehrmittel der Schule fest. Alle Themen nach Lehrplan 21
Gut zu wissen
Häufige Fragen
In welcher Klasse schreibt man eine Bildbeschreibung?
Meist in der 5. und 6. Klasse, oft zu einem Foto oder einer einfachen Zeichnung. In der 1. Sek kommen Gemälde dazu, und die Wirkung im Schluss wird wichtiger. Je nach Schule kann es ein Jahr früher oder später kommen.
In welcher Zeitform schreibt man eine Bildbeschreibung?
Im Präsens. Das Bild liegt vor dir, also beschreibst du, was jetzt darauf ist: «Im Vordergrund steht ein Baum.»
Darf in einer Bildbeschreibung die eigene Meinung stehen?
Ja, aber nur im Schluss. Dort sagst du, wie das Bild auf dich wirkt, und begründest es mit dem, was man sieht. Einleitung und Hauptteil bleiben sachlich.
Was ist der Unterschied zwischen Bildbeschreibung und Bildergeschichte?
Eine Bildergeschichte erzählt zu mehreren Bildern eine Geschichte, spannend und meist im Präteritum. Eine Bildbeschreibung zeigt sachlich und im Präsens, was auf einem einzelnen Bild zu sehen ist.
Begriff
Präsens
Die Zeitform der Gegenwart. Sie zeigt, was jetzt passiert oder was immer so ist.